Südafrika: Enttäuschung statt Aufschwung
Die Energiekrise in Südafrika ist überwunden. Doch das Erbe der Zuma-Ära wirkt tiefer fort als gedacht: Organisierte Kriminalität lähmt Wirtschaft und Gesellschaft.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
Die Energiekrise in Südafrika ist überwunden. Doch das Erbe der Zuma-Ära wirkt tiefer fort als gedacht: Organisierte Kriminalität lähmt Wirtschaft und Gesellschaft.
Anthropic hat drei Szenarien vorgelegt, wie Künstliche Intelligenz bis 2030 Wirtschaftswachstum, Löhne und Arbeitsplätze verändern könnte: von moderatem Plus bis zu einer Verdopplung der Wirtschaft binnen weniger Jahre.
Die Inlandskonjunktur in China läuft noch nicht rund, der Immobilienmarkt bleibt ein Bremsklotz. Trotzdem sind Aktien von Kreditinstituten gefragt. Dahinter steckt mehr als nur Hoffnung.
Taschkent treibt seine Privatisierungswelle mit einer neuen Beteiligungsliste voran. Nach einem erfolgreichen Staatsfonds-Börsengang ist das ein weiteres Signal für Reformen, die usbekischen Aktien gute Kurschancen verschaffen.
Die Babis-Regierung begründet ihr höheres Budgetdefizit mit einer wirtschaftlichen Stagnation, die aktuelle Konjunkturdaten längst widerlegen. Für Anleger ist der schuldenfinanzierte Impuls trotzdem eine gute Nachricht.
FSB-Chef Andrew Bailey warnt die G20-Finanzminister vor KI-Risiken für die Finanzstabilität. Cyber-Gefahren treffen auf überhitzte Märkte, hohe Bewertungen und wachsende Schulden. Droht ein ungeordneter Kurseinbruch?
Die Hausse an den Emerging Markets war lange primär KI-getrieben. Doch der Kursaufschwung steht zunehmend auf breiterer Basis. Dafür sorgen Kapitalflüsse und Ergebnisse.
Polens Staatsfinanzen geraten zunehmend unter Druck. Noch stützen hohe Fiskalausgaben die Konjunktur, doch steigende Schulden, höhere Zinslasten und politische Blockaden erhöhen die Risiken.
Neuseelands Wirtschaft hat nach zwei schwachen Jahren wieder Tritt gefasst. Der Ölpreisschock bremst die Erholung nur vorübergehend, während Exporte und Binnennachfrage stützen.
US-Realrenditen von 2,5% wie aktuell waren für Schwellenländer früher eine Bewährungsprobe. Wir analysieren, was daraus für heute folgt.
Indiens Wirtschaft zeigt trotz Energiepreisschock und geopolitischer Spannungen bemerkenswerte Widerstandskraft. Die Börse hinkt dieser Entwicklung bislang hinterher – und könnte damit Chancen bieten.
Der Wachstumsausblick für Lateinamerika bleibt wegen struktureller Probleme verhalten. Einzelne Märkte könnten sich dennoch positiv abheben.
Trotz derzeit solider Gewinne hinkt die Profitabilität in vielen Emerging Markets hinterher. Wir beleuchten die Probleme, Perspektiven und die Lehren für Anleger.
Anleger feiern an der Börse in Bukarest die Erholungshoffnung. Der entscheidende Wachstumstreiber, ausländisches Kapital, zieht sich jedoch zurück.
Der chinesisch-amerikanische Wettlauf um künstliche Intelligenz erfasst zunehmend auch die dahinterstehenden Lieferketten. Beide Seiten wollen ihren Zugriff auf Rohstoffe, Technologie und Know-how sichern – Kasachstan könnte davon profitieren.
Schwellenländer erobern immer öfter margenstarke Bereiche der globalen Wirtschaft – ein Strukturwandel, der die Anlagestory der EM-Aktien nachhaltig verändert.
Die Aussichten der baltischen Staaten erweisen sich vor dem Hintergrund der geopolitischen Belastungen als überraschend robust.
Zuletzt zeigte sich sich eine ungewöhnliche Situation am Devisenmarkt: Die USA stützten den japanischen Yen am Devisenmarkt und verkauften zugleich Euro-Anlagen. Das führt nicht nur zur Verärgerung in Europa.
Erstmals seit 1998 greifen die USA gemeinsam mit Japan am Yen-Markt ein – ausgerechnet in einer Phase, in der das lange Ende der US-Zinskurve unter Druck steht. Dahinter steckt handfestes Eigeninteresse am eigenen Anleihemarkt. Für Anleger liegt die größere Gefahr jedoch im Carry Trade.
Das Schwellenländer-Umfeld präsentiert sich derzeit extrem gespalten: Einem robusten Grundwachstum stehen immer wieder externe Schocks gegenüber. Grund genug für eine Risiko-Analyse.
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