
Trotz mieser Stimmung: Vorstände deutscher Unternehmen kaufen weiter
Die Stimmung in Deutschland ist trüb. Am Aktienmarkt ist davon nichts zu spüren. Auch Deutschlands Insider lassen sich davon nicht beirren, das zeigt unsere April-Auswertung.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“

Die Stimmung in Deutschland ist trüb. Am Aktienmarkt ist davon nichts zu spüren. Auch Deutschlands Insider lassen sich davon nicht beirren, das zeigt unsere April-Auswertung.
Im April standen 18 von 19 Unternehmen auf der Käuferseite. Wir liefern die vollständige Übersicht aller April-Transaktionen.
Der Iran-Krieg ließ die Aktienmärkte im März kräftig einbrechen. Dennoch griffen deutsche Vorstände und Aufsichtsräte bei ihren Unternehmen so häufig zu wie lange nicht, wie unsere Analyse zeigt.
Im März 2026 kauften deutsche Führungskräfte Aktien des eigenen Unternehmens so häufig wie noch nie in unserem Beobachtungszeitraum.

Manager greifen in den ersten sechs Wochen des Jahres seltener zu als zuvor. Dabei zeichnet sich aber ein neues Muster ab: Ein bisher wenig beachteter Sektor rückt in den Fokus – und das ausgerechnet in einer Phase nachlassenden Momentums.

Insideraktivitäten bleiben zum Jahresende auffällig hoch: Vor allem MDAX-, SDAX- und Nebenwerte verzeichnen zahlreiche Käufe, während Verkäufe selten bleiben. Damit zeichnet sich ein klarer Trend ab.

Der November wurde zum bisher kaufstärksten Monat unserer Insider-Analyse. Auffällig ist dabei nicht nur die schiere Anzahl der Käufe, sondern auch ihr Timing – insbesondere mit Blick auf die Bewertung der betroffenen Aktien.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenAuch im Oktober blieb die Zahl der Insider-Transaktionen auf hohem Niveau. Das Rekordtempo des Sommers wurde zwar nicht mehr erreicht, doch der Kaufüberhang hält an. Immer mehr Insider von kleineren Unternehmen sind dabei aktiv.
Der September hat sich als erstaunlich unauffälliger Börsenmonat erwiesen – die wichtigsten deutschen Indizes zeigten sich kaum verändert. Auffällig war im September jedoch eine überraschende Entwicklung bei den Insider-Transaktionen.
Der August lief an den Börsen alles andere als sonnig, vor allem für Nebenwerte. Doch zahlreiche Insider nutzten die Gelegenheit. Wo sie zugriffen und welche Motive dahinterstehen könnten.
Im Juli kamen die Insiderkäufe von Führungspersonen erst spät auf Touren. Wer nach den Quartalszahlen kaufte oder verkaufte, und was diese Transaktionen Anlegern angesichts unsicherer Konjunkturaussichten verraten.

Insider setzen auf Zykliker: Bei welchen Aktien Vorstände und Aufsichtsräte zuletzt zugegriffen haben. Die Directors‘ Dealings aus dem Juni liefern dabei ein interessantes Puzzlestück für das aktuelle Konjunkturbild.
Wenn hochrangige Manager Aktien ihres Unternehmens kaufen oder verkaufen, sollten Anleger genau hinschauen. Aus diesen Transaktionen lassen sich wertvolle Hinweise ablesen. Ganz einfach ist der Zusammenhang aber nicht. Das zeigt besonders die Mai-Bilanz.
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