E.On – Alles nur Sonderfaktoren?
Besser als erwartet wird E.On das Gj. 2023 zum Abschluss bringen.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Besser als erwartet wird E.On das Gj. 2023 zum Abschluss bringen.
Dividendenjäger dürfen sich 2024 wieder auf die Lauer legen. Denn die Dividendenausschüttungen europäischer Unternehmen werden auch dieses Jahr steigen, und zwar um voraussichtlich 6,5% auf 433 Mrd. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Dividendenstudie von Allianz Global Investors. Der Anteil der Dividendenzahler habe zudem wieder das Vorpandemieniveau erreicht.
Bei Dt. Börse und E.On haben wir die Stopps am 2.1. auf 135,75 (zuvor: 129,90) Euro und 9,10 (zuvor: 8,60) Euro angehoben.
Mit dem neuen Jahr 2024 werden Verbraucher für Energie wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Konkret heißt das: Die Netzentgelte im Osten sind um rd. 8%, im Westen um rd. 17% gestiegen.
Kaum noch einen Pfifferling geben internationale Investoren derzeit auf den Standort Deutschland. Beim Wachstum ist die deutsche Wirtschaft das Schlusslicht unter den Industrienationen. Entsprechend mies ist die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen. Die Industrie steckt bereits seit dem zweiten Halbjahr 2022 in der Rezession und auch der Dienstleistungssektor schwächelt. Besonders hart getroffen hat es die Bau- und Immobilienwirtschaft, die zu den Gewinnern der verblichenen Niedrigzinsphase zählte. Die rasant gestiegenen Zinsen und die hohen Baupreise halten die Branche im Klammergriff. Doch noch ist die deutsche Wirtschaft nicht verloren.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte Netzbetreiber E.On massiv von gestiegenen Großhandelspreisen für Strom und Gas profitiert und erzielte daher im 1. Hj. einen Gewinnsprung.
Aktien im Bereich der Erneuerbaren Energien (EE) haben per Jahresfrist fast ein Drittel ihres Börsenwerts eingebüßt.
Bei Fresenius wirken die Maßnahmen des vor Jahresfrist eingestiegenen CEO Michael Sen. Im Q3 stieg der Umsatz ohne die im Dezember zu konsolidierende Tochter Fresenius Medical Care um 2% (wb.: +6%) auf 5,5 Mrd. Euro und traf damit die Erwartungen.
Mit dem blutigen Angriff der Hamas auf Israel wiederholt sich die Geschichte: Vor genau 50 Jahren griffen Ägypten und Syrien im Jom-Kippur-Krieg Israel an und lösten damit die erste Ölkrise aus.
Auf der Agenda der großen Energieversorger RWE, E.On oder Iberdrola steht die Energiewende ganz oben. Am Donnerstag (10.8.) erst betonte RWE-CEO Markus Krebber, dass die Erneuerbaren schnell ausgebaut werden müssen. Ansonsten drohe der Branche ein großes Versorgungsproblem.
Tesla gibt auf dem Börsenparkett Gas. Mit einem Kursplus von 128% lässt die Aktie (270,34 US-Dollar; US88160R1014) den Nasdaq (+41%) weit hinter sich. Die am Mittwochabend (19.7.) vorgelegten Q2-Zahlen zeigen aber, dass das Wachstum zu Lasten der Profitabilität geht.
Unsere Einschätzung zu den Energieschwergewichten RWE und E.On haben wir erst kürzlich aktualisiert (vgl. PB v. 30.6.). Doch wie sieht die Lage denn bei kleineren Versorgern aus, wie z. B. bei der Gelsenkirchener Lokalgröße Gelsenwasser?
Nicht nur der Einmarsch Russlands in die Ukraine führte Deutschlands Energieversorger in turbulente Zeiten. Die Strompreise stiegen signifikant, Deckel für Industrie und Gesellschaft mussten her. Auch die planmäßige Abschaltung der letzten Kernkraftwerke Mitte April hat endgültig die Zeitenwende hin zu Erneuerbaren Energien besiegelt. Für die großen Versorger und Netzbetreiber RWE bzw. E.On bedeutet das in erster Linie: Investitionen.
Mit einem Minus von 65% schloss die Tesla-Aktie (110,83 US-Dollar; US88160R1014) 2022 als einer der schwächsten Werte im Nasdaq 100 ab. Das KGV ist auf historisch niedrige 25 (langjähriger Durchschnitt: >100) zurückgelaufen.
„Abwarten“, so lautete unsere jüngste Empfehlung bei E.On (vgl. PB v. 27.6.) bei einem Aktienkurs (9,13 Euro; DE000ENAG999) von 9,10 Euro. Sechs Monate später halten wir fest: An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. Im Vergleich zum Konkurrenten RWE (41,68 Euro; DE0007037129) ist der Netzbetreiber einfach weniger attraktiv.
Die von Russlands Präsident Wladimir Putin gedrosselten Gaslieferungen nach Deutschland haben die Sicherheit der Energieversorgung wieder zum Thema gemacht. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag (23.6.) die zweite Eskalationsstufe im Notfallplan Gas ausgerufen. Aufgrund der aktuellen Lage schauen wir uns die Aktien dreier wichtiger Versorger in Deutschland an.
Ein paar Monate war es still geworden um OHB, doch nun macht der Luft- und Raumfahrtkonzern wieder positive Schlagzeilen. So wurde am Mittwoch (1.6.) mit Hans-Jörg Königsmann der langjährige Vizepräsident des von Elon Musk gegründeten Raumfahrtunternehmens SpaceX in den Aufsichtsrat gewählt.
Bei der tiefgreifenden Betrachtung australischer Rohstoffkonzerne darf Fortescue Metals Group (FMG), der weltweit viertgrößte Eisenerzproduzent, nicht fehlen. Eisenerz wird v. a. für die Stahlproduktion benötigt und wird u. a. mit steigender Bauaktivität zunehmend stärker nachgefragt, weshalb dem Geschäftsmodell eine hohe zyklische Komponente beigemessen werden muss.
Es ist der Stoff, aus dem Hollywood einen Wirtschaftskrimi weben könnte: Weil Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter für rd. 43,4 Mrd. US-Dollar kaufen will, erlaubt die Kommunikationsplattform anderen Aktionären günstigere Zukäufe, solle Musk mehr als 15% der Anteile erwerben. Das wiederum erzürnte den SpaceX- und Tesla-Chef derart, dass er die Gehälter des Twitter-Vorstands auf null senken will.
Die Stimmung an den Aktienmärkten ist im Keller. Am Dienstag (12.4.) testete der DAX kurz das Niveau unter 14 000 Punkten. Die Inflation erreichte im März sowohl in Deutschland (7,3%) als auch in den USA (8,5%) den höchsten Stand seit Herbst 1981, als der Golfkrieg zwischen Irak und Iran ähnlich wie jetzt die Ukraine-Krise die Energiepreise befeuerte.
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