Outperformance weiter ausgebaut
Unser Dachwikifolio hat im Vergleich zur Vorwoche 2,5% an Wert eingebüßt, dabei aber erneut besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten. Der DAX verlor trotz der heutigen Erholung 3,8% an Wert.
„Märkte können länger irrational bleiben, als Sie liquide bleiben können.“
Unser Dachwikifolio hat im Vergleich zur Vorwoche 2,5% an Wert eingebüßt, dabei aber erneut besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten. Der DAX verlor trotz der heutigen Erholung 3,8% an Wert.
Die Großwetterlage für die Börse verdunkelte sich im Juli. Kaum ein Wirtschaftsindikator ist noch so, wie es sich eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche wünscht. Auch viele Unternehmen sehen sich stärkerem Gegenwind ausgesetzt. Das böse R-Wort hören wir immer häufiger. In zyklischen Branchen scheinen Prognosesenkungen sogar die „neue Normalität“ zu sein.
Viel Freude an ihrem Investment haben derzeit Aktionäre der Delta Air Lines. Die US-Fluggesellschaft hat kürzlich sehr ordentliche Q2-Zahlen vorgelegt und sich auch für das 2. Hj. optimistisch gezeigt. Am Dienstag (16.7.) machte die Airline Schlagzeilen, weil sie sich zusammen mit der Familie Benetton an der Alitalia-Rettung beteiligen wird.
Erreicht ein Aktienkurs ein Allzeithoch, ist dies nicht nur für investierte Anleger ein positives Signal. Auch für noch nicht engagierte Investoren kann ein Kauf aussichtsreich sein. Denn zum Höchstkurs ist die Nachfrage-Angebots-Struktur besonders vorteilhaft: Da es am Allzeithoch niemanden geben kann, der mit der Aktie (brutto) im Minus steht, haben deutlich weniger Anleger Interesse, Kompensationsverkäufe zu ihren Einstandskursen durchzuführen. Das ist mit ein Grund, warum einem Allzeithoch oft schnell weitere folgen.
Nach mehr als zwei Jahren konnte Airbus am Freitag (14.6.) mit OCCAR, dem Verhandlungsvertreter der sieben europäischen Erstkunden, eine Vertragsanpassung für den Militärtransporter A400M abschließen.
Boeing und Airbus teilen die Welt unter sich auf. Kleine Traditionshersteller wie Bombardier und Embraer haben das Nachsehen. Während Airbus sich die C-Serie von Bombardier geschnappt hat und die Kanadier jetzt über den Verkauf ihres übrigen Flugzeuggeschäfts mit Mitsubishi Heavy verhandeln (Neuigkeiten bei der Paris Air Show am 17.6.), ist Boeing in Brasilien eingestiegen.
Flügellahm präsentierte sich Osteuropas größte Billig-Airline Wizz Air noch im vergangenen Herbst auf Grund von Streiks, Flugverzögerungen und -ausfällen. Die Aktie (38,36 Euro, A14NPS, JE00BN574F90) verlor binnen vier Monaten vom Allzeithoch bei 43,63 Euro knapp 40%. Auch unser Stopp von 27,50 Euro riss (Verlust: 24%).
Wie gestern Abend in unserem „Vorab-Service“ (eine Anmeldung dazu ist jederzeit kostenlos möglich über eine formlose E-Mail an derivate@platow.de) angekündigt, haben wir heute Morgen eine Veränderung bei unserer Aktien-Momentum-Strategie vorgenommen. Im Relative Stärke-Ranking stand die Aktie von Airbus nur noch auf Platz 23. Laut Regelwerk lassen wir die eröffneten Trades auf eine Aktie so lange laufen, wie diese bei einem RSL-Wert von über 0,95 in den Top-20 der Rangliste notiert.
Er läuft und läuft und läuft… Der Werbeslogan, der untrennbar mit dem VW Käfer verbunden ist, passt auch gut zum aktuellen Aufschwung an den Börsen. Seit Weihnachten 2018, als die Märkte abrupt ihre Richtung änderten, läuft die Hausse nun schon. Der DAX und der mit dem DWS Concept Platow besser vergleichbare SDAX haben damit einen Großteil der seit Sommer 2018 erlittenen Verluste wieder wettgemacht.
Das PLATOW Derivate-Depot ist heute wieder auf ein neues Jahreshoch geklettert. Seit Einführung der neuen Strategie zu Jahresbeginn konnten wir eine Performance von 14,7% erzielen. Und das obwohl wir den Aufschwung an den Aktienmärkten durch das zu diesem Zeitpunkt noch aktive Warnsignal unserer Trend-Indikatoren in den ersten beiden Monaten fast komplett verpasst haben. Erst am 27. Februar erfolgte der Startschuss für die Aktien-Momentum-Strategie, nachdem der HDAX oberhalb seiner 130-Tage-Linie (GDL) geschlossen hatte.
Unser Musterdepot hat auf Wochensicht 2,5% zugelegt und die Performance seit Jahresbeginn auf 10,5% ausbauen können. Damit wurde der bislang höchste Stand des Jahres erreicht. Da sich alle neun Depotwerte zum Stichtag gestern Abend unter den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings befanden, waren diesmal keine Veränderungen in der Zusammensetzung des Portfolios notwendig.
Erfreuliche Nachrichten für die Rüstungsindustrie kamen am Freitag (12.4.) aus Berlin: Der Bundessicherheitsrat hat grünes Licht für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gegeben. Direkt davon betroffen war Rheinmetall zwar nicht.
Das PLATOW Derivate-Depot hat die jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten gut überstanden. Zwar war die Gesamtperformance zu Wochenbeginn mal kurz ins Minus gerutscht. Die Anleger haben bei den Momentum-Stars in unserem Portfolio dann aber schnell wieder zugegriffen. Während der HDAX auf Wochensicht 1,0% an Wert verloren hat, präsentiert sich unser Musterdepot unverändert gut in Form. Die Performance seit dem Start Mitte Januar beträgt wie in der Vorwoche plus 3,4%.
Im internationalen Vergleich gehört Singapore Airlines noch immer zu den bedeutendsten Gesellschaften. Denn vom florierenden asiatischen Stadtstaat gehen Flugverbindungen auf alle Kontinente. Ab Sommer soll es immerhin 140 Ziele mit zusätzlichen Verbindungen nach Tokio und Seattle geben.
Unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection hat auf Wochensicht 0,7% an Wert eingebüßt. Die Outperformance gegenüber dem DAX seit der Auflegung im November 2015 beträgt aktuell 10,6 Prozentpunkte. Zwar gab es auch diesmal wieder einige Depotwerte mit einer positiven Performance. Das gelang aber vor allem denjenigen wikifolios, die bei uns unterdurchschnittlich hoch gewichtet sind. Relativ gut hat sich zum Beispiel das wikifolio Dt. Aktien-Momentum-Protect der GFA Vermögensverwaltung geschlagen.
Der Februar nimmt im Jahresverlauf seit jeher eine Sonderrolle ein: Er ist so kurz wie kein anderer Monat und hat als einziger keine gleich bleibende Anzahl von Tagen. Was übrigens daher rührt, dass der nach dem Sühne- und Reinigungsfest „Februa“ benannte Monat der letzte im römischen Kalender war und deshalb bei Bedarf noch den einen oder anderen Schalttag angehängt bekam. An der Börse blieb der altdeutsch auch „Hornung“ genannte Monat dagegen oft unauffällig: kurz ja, knackig nein. In den vergangenen Jahrzehnten brachte er DAX-Investoren im Durchschnitt nur knapp positive Renditen. Gemessen daran verlief der Februar 2019 für Aktionäre erfreulich: DAX, MDAX und SDAX landeten solide im Plus, der TecDAX nur knapp. Wie schon im Vormonat übertraf der DWS Concept Platow den wegen seiner Zusammensetzung am besten vergleichbaren SDAX im Wertzuwachs, musste dem DAX aber dieses Mal knapp den Vortritt lassen.
Es hat nicht viel gefehlt, dann hätten Sie heute Morgen den ersten Depot-Alarm des laufenden Jahres in Ihrem Mail-Postfach gehabt. Voraussetzung für die Aufnahme von zehn Knock-out-Scheinen auf die Top-10-Aktien des o.a. Relative Stärke-Rankings ist ja, dass der HDAX an einem Dienstag über seiner 130 Tage-Linie schließt. Am Tageshoch fehlten dazu gestern 26 Punkte, wofür ein weiteres Kursplus von 0,4% nötig gewesen wäre. Der Schlusskurs lag dann aber 53 Punkte unter dem Gleitenden Durchschnitt, so dass es (noch) nicht zu einem Kaufsignal gekommen ist. Sollte sich die positive Entwicklung am deutschen Aktienmarkt weiter fortsetzen, wird es in der kommenden Woche die ersten konkreten Empfehlungen bei unserer Aktien-Momentum-Strategie geben. Schließlich fällt die 130 Tage-Linie zurzeit auch täglich um 4-5 Punkte.
Der Flugzeugbauer Airbus bleibt auf großer Flughöhe. Die vorgelegten Jahreszahlen für 2018 übertrafen die Erwartungen, und auch die Prognosen für 2019 deuten auf eine ungebremst dynamische Entwicklung des Luft- und Raumfahrtkonzerns hin. Der jetzt angekündigte Produktionsstopp beim Prestigeobjekt A380 und die anhaltenden Probleme beim Militärflieger A400M fallen dagegen weniger ins Gewicht.
Von „zu Tode betrübt“ direkt zu „himmelhoch jauchzend“. Fast schien es, als habe jemand an Weihnachten den „Börsenschalter“ von Baisse auf Hausse umgelegt. Plötzlich starteten die Märkte nach einem historisch schwachen Dezember zu einer rasanten Aufholjagd durch. In vielerlei Hinsicht war der Januar 2019 ein Spiegelbild des Dezember 2018: Was dramatisch gefallen war, gewann stark an Wert. Und was nach Small Cap aussah und zu Jahresende panisch aus den Depots gekehrt worden war, mutierte flugs zum Liebling der Börsianer.
Vor drei Jahren brannte im Dezember der Baum beim Luftfahrtzulieferer FACC. Mit dem „Fake President“-Trick hatten Betrüger sich per E-Mail als Vorstandschef Walter Stephan ausgegeben und eine Mitarbeiterin dazu gebracht, in 18 Tranchen insgesamt 54,3 Mio. Euro auf Konten in Asien und Osteuropa zu überweisen. Stephan und seine Finanzchefin Minfen Gu mussten 2016 gehen, gegen beide klagen die Inntaler jetzt wegen fehlender Kontrollsysteme.
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