IBM steht tief im Schatten anderer US-Tech-Riesen
So richtig glänzen konnte IBM in den vergangenen Jahren wenig. Auch vom Einfluss der mit 34 Mrd. US-Dollar extrem teuren Übernahme des Softwareunternehmens Red Hat war noch wenig zu sehen.
So richtig glänzen konnte IBM in den vergangenen Jahren wenig. Auch vom Einfluss der mit 34 Mrd. US-Dollar extrem teuren Übernahme des Softwareunternehmens Red Hat war noch wenig zu sehen.
Die direkte Nähe zu China lässt vermuten, dass das Coronavirus auch auf der vorgelagerten Insel Taiwan zu einem Mega-Problem geworden ist. Beide Staaten sind zudem trotz andauernden politischen Streits wirtschaftlich eng verbunden. Dem nur ca. 180 km entfernten Inselstaat gelang es aber, eine Ausweitung von Covid-19 weitestgehend zu verhindern.
Durch geschickte Zukäufe westlicher Firmen hat sich Lenovo im PC-Geschäft mit einem Marktanteil von über 21% an die Weltmarktspitze katapultiert. Das Unternehmen vermarktet vor allem Desktop-PC und Notebooks. Doch jetzt will Lenovo auch Weltmarktführer für Smartphones werden. Doch der Tanz auf mehreren Hochzeiten ist hier nicht zu Ende.
Die Marke Coca-Cola rutschte bei den „Best Global Brands 2019“ auf Platz 5 ab. Der Konzern aus Atlanta musste sich Internet- und Tech-Giganten wie Apple, Google, Amazon und Microsoft geschlagen geben. Unter den klassischen Old Economy-Unternehmen nimmt der Getränkehersteller aber die Spitzenposition ein.
Mitte Januar, beim Rekordhoch von 1 500 US-Dollar, war es schon einmal soweit: Alphabet avancierte nach Apple, Amazon und Microsoft zum vierten Unternehmen, dessen Aktien (1 428,00 Dollar; US02079K3059) an der Börse mit mehr als 1 Bio. Dollar bewertet wurden.
Für die strategische Neuausrichtung hat All For One im Gj. 2018/19 (per 30.9.) ein paar Margenpunkte geopfert. Nach den am Dienstag (17.12.) präsentierten Jahreszahlen stieg der Umsatz zwar um 8% auf 359,2 Mio. Euro, das um Sonderkosten von 7 Mio. Euro bereinigte EBIT sank aber um 4% auf 19,8 Mio. Euro und lag damit etwas unter der Guidance der Filderstädter.
Der Versandriese Amazon musste zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Ausgerechnet am umsatzstarken Thanksgiving-Wochenende zog ein Sturm der Kritik durch die sozialen Netzwerke, nachdem auf den Portalen des weltgrößten Online-Händlers Christbaumkugeln und Flaschenöffner mit Motiven des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau auftauchten.
Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo ist allen Handelskonflikten und Konjunktursorgen zum Trotz auch im zweiten Quartal gewachsen. Der Umsatz verbesserte sich um 1% auf 13,52 Mrd. US-Dollar – der neunte Anstieg in Folge. Noch deutlicher ging es beim Ergebnis nach oben. Vor Steuern verdiente Lenovo 310 Mio. Dollar und damit 45% mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um 20% auf 202 Mio. Dollar. Die Erwartungen wurden damit übertroffen.
Ja, Sie halten die richtige Ausgabe der PLATOW-Börse in den Händen. Am Mittwoch haben wir mit Spotify aus gegebenem Anlass eine Europa-Aktie besprochen (vgl. PB v. 30.10.), denn die Schweden positionieren sich mit ihren Strea-ming-Diensten als der große Angreifer auf die dominanten US-Anbieter. Am Mittwochabend konterte Apple, weshalb wir die Kalifornier in dieser Ausgabe unter die Lupe nehmen.
Wer ein Wort sucht, mit dem eine Zwischenbilanz für die aktuelle Berichtssaison gezogen werden kann, der wird schnell auf „Überraschung“ stoßen: Überraschend positiv fiel bisher der Großteil der Gewinne aus. Analysten hatten im Vorfeld mit deutlich schlechteren Zahlen gerechnet. Unternehmen wie Symrise, die „nur“ solide performten und den Markt nicht positiv überraschten, wurden abgestraft.
Mit SoftwareOne hat am Freitag (25.10.) der fünfte Börsenneuling des Jahres das Züricher Parkett erobert. Der erste Kurs der Aktie (18,70 CHF; CH0496451508) lag zwar zunächst mit 18,00 CHF exakt auf dem Ausgabepreis, anschließend ging es aber um bis zu 4,5% nach oben.
Digitalisierung und Automatisierung spielen nach wie vor eine wichtige Rolle in der heutigen Welt. Umso spannender ist es deshalb, Firmen wie Orbis unter die Lupe zu nehmen.
Nach einem fulminanten Jahresauftakt hatte der US-Softwarehersteller Salesforce.com Anleger zuletzt nicht so wirklich überzeugen können. Mit Vorlage der Q2-Zahlen (per 31.7.) änderte sich das: Der Cloud-Pionier, seit 2004 an der NYSE notiert, überraschte Börsianer mit einer besser als erwartet ausgefallenen Bilanz.
Für den japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank waren die vergangene Woche veröffentlichten Zahlen zum Q1 (per 30.6.) im Hinblick auf das schwierige Marktumfeld (u. a. Spannungen mit Südkorea, die sich auf die Halbleiterindustrie auswirken) überraschend stabil. Nichtsdestotrotz brach die Aktie (40,91 Euro; 891624; JP3436100006) um rd. 5% ein. Binnen eines Monats liegt das Papier gar 14% im Minus.
Von der digitalen Transformation als Trend ist wahrlich nicht mehr zu reden. Vernetzung und Prozessdigitalisierung sind in jeder Branche heute Standard. Davon profitiert auch unser Musterdepotwert CyberArk Software (106,30 Euro; 901638; IL0011334468).
Im vergangenen Sommer hatten wir die Erfolgsstory von Flex vorgestellt und die Aktie zum Kauf empfohlen (s. PEM v. 28.6.18). Doch das Papier des Spezialisten für Auftragsfertigungen in der Elektronikindustrie konnte sich im Herbst nicht der Schwäche der Aktienmärkte widersetzen.
In dieser Woche hatten sich Anleger von RIB Software die Quartalzahlen vorgemerkt. Ein verbesserter Ausblick und ein möglicher Einstieg von Finanzinvestoren schickte die Aktie (20,30 Euro; DE000A0Z2XN6) des Bausoftwarespezialisten dann aber unerwartet auf eine größere Berg- und Talfahrt.
Vor einigen Jahren drohte Microsoft aus dem Kreis der wachstumsstarken Tech-Titel herauszufallen. Dann kam 2014 der neue Konzernchef Satya Nadella, trimmte den alten Windows-Riesen auf das Cloud-Geschäft und überrascht seit etlichen Quartalen die Börse wieder regelmäßig mit exzellenten Bilanzkennziffern.
Mitten in die Berichtssaison der Tech-Riesen platzte am Donnerstag (18.7.) die Meldung, dass die G7-Staaten bis 2020 eine Digitalsteuer für diese Unternehmen voranbringen wollen. Dass sich selbst die USA nicht dagegen stemmten, passt zur derzeitigen Politik gegenüber den Internet-Giganten. Facebook, Amazon, Apple und die Google-Mutter Alphabet sind ins Visier der Kartellwächter geraten.
Auch wenn Sony jüngst das zweite Rekordergebnis in Folge präsentierte, hat der Elektronikriese Sorgen. Der Gewinn im Gj. 2018/2019 (per 31.3.) wurde mit 916,3 Mrd. Yen (umgerechnet rd. 7,4 Mrd. Euro) zwar nahezu verdoppelt, doch für das laufende Gj. rechnet Konzernchef Kenichiro Yoshida mit einem herben Einbruch auf 500 Mrd. Yen. Der frühere Finanzvorstand, der im April 2018 die Nachfolge des Sanierers Kazuo Hirai antrat, packt die Probleme allerdings bereits entschieden an.
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