Trumps Zoll-Tsunami trifft Asien besonders hart
Donald Trump drischt mit dem Zollhammer besonders hart auf Asien ein. Gefährdet sind vor allem exportorientierte Volkswirtschaften. Warum die Wachstumsaussichten der Region auch sonst in Gefahr sind.
„Die fünf gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Donald Trump drischt mit dem Zollhammer besonders hart auf Asien ein. Gefährdet sind vor allem exportorientierte Volkswirtschaften. Warum die Wachstumsaussichten der Region auch sonst in Gefahr sind.
Die USA fallen im geopolitischen Wettbewerb mit China zurück. Die ASEAN-Staaten orientieren sich wirtschaftlich und politisch immer stärker an China, während die Bedeutung der USA – und damit des „Westens“ – als Partner schwindet, so das Ergebnis einer aktuellen Expertenanhörung im US-Kongress.
Die Volkswirtschaften Mittelosteuropas verdanken ihren Aufholprozess gegenüber den etablierten EU-Staaten vor allem der Industrie. Der Lohn: Die Einkommen stiegen laut Wiener Institut für Wirtschaftsvergleiche (wiiw) von 40% des deutschen Durchschnitts im Jahr 1997 auf 70% im Jahr 2023.
Normalerweise steigen die Staatsanleihen der westlichen Industrieländer, wenn die Aktienmärkte fallen, doch zu Wochenbeginn ging ein Riss durch den US-Anleihemarkt.
Die erwartete Zollkeule von Donald Trump ist da und schlimmer als befürchtet. Clemens Fuest vom renommierten Ifo Institut hatte ja so Recht, als er mit seiner wie gewohnt scharfen Analyse am vorvergangenen Montag bei den „Munich Economic Debates“ Trump „neroartige Züge“ attestierte, in Anspielung auf den römischen Tyrannenkaiser, der im Jahre 64 Rom anzündete.
Nach einem fulminanten Jahresstart an den Börsen Osteuropas lauern jetzt Risiken. Doch dank einem Bewertungsvorteil und anderer positiver Faktoren gibt es weiterhin Chancen auf Kursgewinne.
Ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs und eine Auflösung der Sanktionen wären für die globalen Börsen ein Geschenk. Doch bevor es soweit ist, wird sich der Westen auf eine schwierige Ausgangslage einstellen müssen.
Gemessen am ADB-Index für regionale Integration haben die Mitgliedsländer der ADB ein Niveau erreicht, das in etwa mit dem Westeuropas (EU plus UK) vergleichbar ist. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Integrationsbericht der ADB.
Der Abwärtstrend bei US-Aktien hält an. S&P 500 und Nasdaq 100 markierten das schwächste Quartal seit drei Jahren. Auch deutsche Indizes haben zumindest im März Federn gelassen. Seit Jahresbeginn liegen die Renditen aber deutlich im positiven Bereich. Unser Musterdepot gewann auch im März und liegt seit Jahresbeginn (trotz 32% Cash) fast gleichauf mit DAX und SDAX, lässt den MDAX aber deutlich hinter sich.
Bis Redaktionsschluss deutet bei den DAX Indizes Vieles auf eine Verschnaufpause im März hin. Einzig der SDAX dürfte mit einem deutlichen Plus aus dem Monat gehen. Zunehmend spannend wird die Frage, wie teuer deutsche Aktien sind.
Seit drei Monaten fließt massiv Kapital aus den USA in die europäischen Aktienmärkte. Entsprechend hat der DAX in diesem Jahr deutlich besser performt als etwa der S&P 500. Könnte diese Bewegung bereits überdehnt sein? Was Anleger beachten sollten.
Die globalen Handelsbarrieren werden rasant hochgefahren. Aktuell sind 4.650 Maßnahmen weltweit in Kraft, so viele wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Welche Folgen das insbesondere für die Schwellenländer haben könnte und was zu tun ist, damit der Freihandel möglichst erhalten bleibt.
Der politisch fragilste Staat des Westbalkan, Bosnien und Herzegowina (BiH), steckt in einer existenziellen Krise. Eine Neuauflage des Bürgerkriegs ist nicht mehr auszuschließen.
Die Elfenbeinküste glänzt mit einem – zumal für afrikanische Verhältnisse – beachtlichen Wirtschaftswunder: Der strukturelle Wandel macht es möglich. Doch es drohen auch Risiken.
Seit diesem Montag (24.3.) gelten die Anfang März angekündigten Veränderungen in der DAX-Familie. DWS, Renk und Flatexdegiro steigen in den MDAX auf und ersetzen dort Schott Pharma, Siltronic und Hypoport, die in den SDAX absteigen.
Nach der Festnahme von Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu ist die Lira erneut massiv abgestürzt. Offenbar bereitet sich Präsident Erdoğan für die Wahlen 2028 vor. Dabei wird einmal mehr deutlich, warum Investoren die Türkei meiden sollten.
Für Ägypten lief es zuletzt erstaunlich gut: finanzielle Erfolge und ein stabilisiertes Wirtschaftswachstum stärken das Vertrauen von Investoren und Touristen. Das sind die Gründe für die Erholung.
Für die ASEAN-Staaten bedeutet Chinas Exportwahn ein Dilemma: Während die eigenen Exporte stagnieren, wird der heimische Markt von billigen China-Produkten geflutet. Wir haben uns angeschaut, welche Sektoren besonders betroffen sind.
Über Jahrzehnte haben Deflation und strukturelle Ineffizienzen den japanischen Aktienmarkt ausgebremst. Jetzt punktet die Region mit gleich mehreren Transformationen. Wir bieten einen Überblick.
Die Außenpolitik der Trump-Administration hat es zu einer Priorität gemacht, den Zugang der USA zu Seltenen Erden weltweit zu erweitern, um die starke Abhängigkeit von China bei diesen wichtigen Importen zu verringern. Zentralasien und der Südkaukasus sind daher stärker in den Fokus Washingtons gerückt.
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