Vor der Bilanzsaison – Worauf es für Anleger dabei ankommt
2025 war für viele DAX-Konzerne ein Jahr der Anpassung. Warum sich 2026 neue Chancen eröffnen – und weshalb die Q4-Bilanzsaison für Anleger ein erster wichtiger Orientierungspunkt sein wird.
„Inflation ist wie Zahnpasta. Ist sie erst mal heraus aus der Tube, bekommt man sie kaum mehr rein.“

2025 war für viele DAX-Konzerne ein Jahr der Anpassung. Warum sich 2026 neue Chancen eröffnen – und weshalb die Q4-Bilanzsaison für Anleger ein erster wichtiger Orientierungspunkt sein wird.
Nach der Prognosesenkung im November steht bei MLP die Neubewertung des Immobiliengeschäfts aus. Das solide Kerngeschäft und die attraktive Bewertung sprechen für die Aktie – doch die Unsicherheit bleibt.
Qiagen könnte wieder einmal die Begehrlichkeiten anderer Industriegrößen wecken. Das ist mit Blick auf Bewertung und Industrieumfeld kein Wunder. Unabhängig von Übernahmefantasien hat die Aktie weiter einiges zu bieten.
Nach der Abspaltung der Konsumgütersparte liefert Johnson & Johnson solide Zahlen und besticht mit strategischer Klarheit. Die Medikamenten-Pipeline überzeugt, die Medizintechnik stabilisiert – aber viel ist bereits eingepreist.
Seit Mitte November 2025 legen Nebenwerte spürbar stärker zu als Blue Chips. MDAX und SDAX lassen den DAX hinter sich, getragen von der Hoffnung auf eine spürbare Erholung der deutschen und europäischen Wirtschaft.
Deutsche Börse hat mit den Eignern und der Führung von Allfunds eine Einigung erzielt. Für den Deal bleiben noch ein paar Stolpersteine, aber die industrielle Logik der Übernahme überzeugt.
Europäische Bankaktien haben den Markt seit 2022 klar geschlagen. Zinsen, Kreditwachstum, stabile Regulierung und gute Ausschüttungen sprechen dafür, dass Finanzwerte auch 2026 gute Aussichten haben.
Die vorläufigen Eckdaten für 2025 sprechen bei Drägerwerk für ein starkes viertes Quartal. Ein hohes Auftragspolster sorgt zudem für gut abgesicherte Gewinnaussichten bei dem Medizin- und Sicherheitstechniker.
Europa rückt wieder in den Fokus der Anleger. Anhand zweier Unternehmen aus der diesjährigen PLATOW Prognose zeigen wir, welche Qualitäten viele europäische Titel auszeichnen.
Die sechs US-Großbanken lieferten im vierten Quartal ein robustes Zahlenbild: Umsätze und Gewinne stiegen, angetrieben von der Wall Street. Aber die Zahlen zeigen auch wachsende Risiken für breitere Konsumentenschichten.
Novo Nordisk gehörte 2025 zu den enttäuschenden Werten im europäischen Aktienuniversum. Für 2026 muss der neue Vorstandschef an vier wichtigen Schrauben drehen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Tecan liefert früh im Jahr Zahlen zu Auftragseingängen und Umsatz, die Trends im globalen Labormarkt aufzeigen. Trotz einer nur vorsichtigen Erholung könnte 2026 den Schweizern den Neustart bringen.
Talanx gehörte 2025 zu den Top-Performern im HDAX und in unserem Musterdepot. Zuletzt gab die Aktie nach, doch wir erwarten auch 2026 Stärke. Frische Aussagen aus der Zentrale stützen dabei unseren Optimismus.
Der europäische Versicherungssektor schnitt 2025 erneut besser ab als der Gesamtmarkt. Das Umfeld war dabei außergewöhnlich günstig – doch auch für 2026 sind die Aussichten robuster, als viele derzeit erwarten.
Insideraktivitäten bleiben zum Jahresende auffällig hoch: Vor allem MDAX-, SDAX- und Nebenwerte verzeichnen zahlreiche Käufe, während Verkäufe selten bleiben. Damit zeichnet sich ein klarer Trend ab.
Nach der Trennung von Beteiligungen im Automobilsektor hat sich Indus Holding chancenreich aufgestellt. Wir haben mit CEO Schmidt über seine „Ambition 2030“ gesprochen.
Niemand weiß, was 2026 bringen wird. Selbst die besten Analysten können nicht seriös in die Glaskugel schauen. Was aber möglich ist: in Szenarien denken. Wir haben fünf Leitpfosten identifiziert, an denen sich die Börse 2026 abarbeiten wird.
Was bewegte unsere Leser im Jahr 2025? Viele Themen entstanden direkt aus Ihren Fragen – wir haben recherchiert, eingeordnet und vertieft. Hier sind einige der spannendsten Leseranliegen des Jahres.
Bei HealthCare rechneten viele Experten schon 2025 mit einer Aufholbewegung. Die setzte aber erst im vierten Quartal ein. 2026 rücken nun fünf Argumente in den Vordergrund, die für eine stärkere Entwicklung sprechen.
Auch 2026 möchten wir Sie mit klaren Einschätzungen, fundierten Analysen und einordnenden Kommentaren durch ein Börsenumfeld begleiten, das eines ganz sicher nicht sein wird: langweilig.
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