Gerresheimer im Sinkflug – Ende der Talfahrt nicht in Sicht
Nach der dritten Gewinnwarnung binnen sechs Monaten ist bei Gerresheimer das Vertrauen ins Management endgültig verspielt. Der Aktie droht der Absturz auf den tiefsten Stand seit 2012.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“

Nach der dritten Gewinnwarnung binnen sechs Monaten ist bei Gerresheimer das Vertrauen ins Management endgültig verspielt. Der Aktie droht der Absturz auf den tiefsten Stand seit 2012.
Der September hat sich als erstaunlich unauffälliger Börsenmonat erwiesen – die wichtigsten deutschen Indizes zeigten sich kaum verändert. Auffällig war im September jedoch eine überraschende Entwicklung bei den Insider-Transaktionen.
Mit einer Neuausrichtung ihrer Dividendenpolitik setzt Hannover Rück ein Signal an die Aktionäre: mehr Verlässlichkeit, höhere Ausschüttung und wachsender Ertrag. Die Aktie wird damit auch im Vergleich zur Konkurrenz wieder attraktiver.
Die Merck-Aktie schoss am Mittwoch um 10% nach oben – der höchste Tagesgewinn seit März 2022. Grund war der Pfizer-Deal in den USA, der zeigt, wie wertvoll ein starker US-Fußabdruck und Investitionen vor Ort für einen Pharmakonzern sind.
Grenke wächst weiter beim Neugeschäft. Aber die Dynamik schwächt sich ab – ein anhaltendes Warnsignal, dass der Leasing-Spezialist erst noch beweisen muss, dass er auch bei schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen profitabel wachsen kann.
Nach den Medikamentenherstellern drohen nun auch Geräteproduzenten Strafzölle. Für europäische Firmen mit starkem US-Geschäft könnte das brisant werden – aber der Weg zu Strafzöllen ist aus verschiedenen Gründen kompliziert.
Coloplast setzt auf „Impact4“, um die frühere Dynamik zurückzuholen. Doch US-Zölle und ein Führungswechsel belasten den geplanten Turnaround.
Lufthansa setzt den Rotstift an +++ Ottobock legt Preisspanne für Börsengang fest; Gründer gerät derweil ins Visier der Steuerfahnder +++ US-Erstanträge fallen +++ US-Regierung kündigt 100% Zoll auf Pharmaprodukte an
Nach einem 15%-Rücksetzer wegen enttäuschender Orforglipron-Daten hat sich die Aktie von Eli Lilly wieder erholt. Das Wachstum bei GLP‑1-Medikamenten bleibt stark, doch das zeigt sich auch in der Bewertung.
Nach Gewinnwarnung, Führungswechsel und angekündigtem Stellenabbau steht Novo Nordisk mächtig unter Druck. Doch einige Faktoren machen die Aktie wieder attraktiv.
Kommende Woche verliert der MDAX mit GEA und Scout24 zwei weitere Schwergewichte an den DAX. Was bedeutet das für den einstigen Performance-Star der deutschen Börsenlandschaft? Und ist die Small-Cap-Prämie verschwunden?
Die aktuelle Schwächephase der Aktie von Krones bietet uns eine willkommene Gelegenheit, bei der Aktie nachzukaufen. Dabei arbeiten wir mit einem Limit.
Bei MLP hatten höhere IT-Kosten das zweite Quartal verhagelt. Finanzvorstand Reinhard Loose bekräftigt auf unsere Nachfrage das Jahresziel und verweist auf Fortschritte bei den Kosten.
Unsere Langzeitempfehlung McKesson aus der PLATOW Prognose überzeugt im zweiten Quartal erneut mit starken Zahlen und erhöhter Prognose. Nach dem Rekordlauf analysieren wir Wachstum, Prognosezuverlässigkeit und Bewertung.
Medios profitiert von wachstumsstarken Zukäufen und weist zum Halbjahr deutlich gestiegene Margen auf. Angesichts positiver Wachstumserwartungen ist die aktuelle Bewertung sehr attraktiv.
Mit starken Halbjahreszahlen im Rücken hebt Medacta die Jahresprognose an. Analysten müssen ihre Ziele nachjustieren. Doch nach einem kräftigen Kursanstieg ist die Bewertung nicht mehr ganz so attraktiv.
Bei Talanx ist der Rekordlauf der Aktie ins Stocken geraten. Finanzvorstand Jan Wicke kontert in unserem Interview Zweifel, verrät seine M&A-Pläne, setzt auf Dividendenstärke und Kostendisziplin. Und er erklärt, warum der DAX zwar kein primäres Ziel ist, aber trotzdem eine Rolle spielt.
Die Talanx-Aktie hat zuletzt 10% vom Rekordhoch eingebüßt – doch CFO Jan Wicke liefert uns starke Argumente: Kostenführerschaft, globales Wachstum, M&A-Potenzial. Warum die Bewertung ambitioniert bleibt und ein DAX-Aufstieg realistischer wird.
Die US-Börsen feiern Rekorde – aber die Luft wird dünner: Die Risikoprämie für Aktien ist so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Auch der DAX ist hoch bewertet und wird von wenigen Titeln bestimmt. Da braut sich eine ungesunde Mischung zusammen – die aber auch Chancen eröffnet.
Im ersten Halbjahr kämpfte Eckert & Ziegler mit den Folgen einer Cyberattacke. Das Sentiment bleibt gedrückt – obwohl die Aktie historisch günstig bewertet ist.
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