Inflation – Ist das die Ruhe vor dem Sturm?
Die Europäische Zentralbank (EZB) gibt sich mittlerweile ziemlich selbstsicher im Kampf gegen die Inflation. Doch die Zuversicht könnte trügerisch sein.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

Die Europäische Zentralbank (EZB) gibt sich mittlerweile ziemlich selbstsicher im Kampf gegen die Inflation. Doch die Zuversicht könnte trügerisch sein.
Nach der Wahl Donald Trumps startete der US-Dollar eine beeindruckende Rally. Gegenüber dem Euro legte der Greenback nach der US-Präsidentschaftswahl im Hoch gut 6% zu. Doch wie nachhaltig ist dieser Anstieg?
Bei Positionierung und Sentiment zeigt sich aktuell eine interessante Diskrepanz: Während Sentiment-Indikatoren keine Anzeichen übermäßiger Euphorie liefern, ist die Positionierung bereits ausgesprochen extrem.
Die USA genießen ein riesiges Privileg: Sie geben die Weltleitwährung aus, was ihnen erlaubt, ein enormes Handelsbilanzdefizit zu finanzieren. Importzölle könnten diesen Vorteil jedoch zunichte machen.
Die US-Zinsen wurden um 25 Basispunkte gesenkt, trotz starker Wirtschaft und steigender Inflationserwartungen. Welche Folgen Jerome Powells taubenhafte Haltung für die Märkte hat.
Die Präsidentschaftswahl in den USA findet nächsten Dienstag (5.11.) statt. Derzeit liegt Donald Trump in den jüngsten Umfragen sowie auch bei der Wettplattform Polymarket vor Kamala Harris. Erfahrungsgemäß ist aber bis zur letzten Minute bei den US-Wahlen noch vieles offen.
Der S&P 500 ist seit Jahresbeginn in Euro um starke 26% gestiegen, was für gute Stimmung unter Anlegern sorgt. Der CNN „Fear and Greed Index“ steht mit einem Wert von 71 klar im Bereich der „Gier“.
Deflation ist in unserem Geldsystem eine politische Entscheidung. Vor der Pleite von Lehman Brothers, die 2008 die schwerste Wirtschaftskrise seit 1929 auslöste, hatten die USA die Möglichkeit, die Bank mit staatlichen Mitteln zu retten.
Die Zeiten, in denen Anleger aufgrund der invertierten Zinskurve hinter jeder Ecke die Rezession vermuteten, sind vorüber. Die US-Wirtschaft scheint wie ein Perpetuum mobile, das nicht mehr ins Stocken geraten kann.
Die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins am Mittwoch (1.5.) unverändert bei 5,25% bis 5,50% zu belassen, war an und für sich wenig überraschend. Doch die Verpackung dieser Nachricht sorgte für Aufsehen: Fed-Präsident Jerome Powell zeigte sich bei der anschließenden Pressekonferenz überraschend weniger hawkish als erwartet, was die Märkte in Bewegung brachte. Vor allem der US-Dollar reagierte erstaunlich deutlich und verlor nach der Ankündigung rd. 0,75%, während der S&P 500 zunächst 0,2% zulegte.
Die Q3-Zahlen (per 30.6.) des Metallrecyclingspezialisten Aurubis fielen überraschend stark aus. So fiel der Umsatz zwar um 17%, konnte aber die Erwartungen der Analysten übertreffen. Das EBIT stieg sogar überproportional um 12% auf 111 Mio. Euro an. Noch besser fiel der Gewinn je MDAX-Aktie (76,36 Euro; DE0006766504) aus, der um 27% auf 2,11 Euro zulegte. Dieses starke Ergebnis konnte Aurubis trotz deutlichen Gegenwinds erzielen, denn der Kupferpreis handelte im abgelaufenen Quartal 13% tiefer als noch im Vorjahr.
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