Bei Evotec stört die Bewertung
Die Evotec-Aktie (21,68 Euro; DE0005664809) erhielt am Freitag (2.6.) einen doppelten Schub.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Die Evotec-Aktie (21,68 Euro; DE0005664809) erhielt am Freitag (2.6.) einen doppelten Schub.
In turbulenten Börsenzeiten holen sich Anleger gerne beständige Dividendenzahler ins Depot. In der Tat performen sogenannte „Dividendenaristokraten“ gerade in schwachen Börsenzeiten meist besser als der breite Markt, auch wenn sie in Crash-Zeiten nicht vor Verlusten gefeit sind. Dennoch sollten sich Investoren nicht blind die Werte mit der höchsten Dividendenrendite ins Depot legen. Wir zeigen, auf welche Qualitäten Sie achten sollten!
Der Schweizer Augenheilkundespezialist Alcon hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Kurz zusammengefasst: Ab der Jahrtausendwende war die frühere Nestlé-Tochter heftig von Novartis umworben, die dann ab 2011 sukzessive und sehr teuer einstieg und dem Bereich bis zur Abspaltung 2018 und dem folgenden Börsengang nicht die notwendige Aufmerksamkeit widmete.
Ende Juli kam es bei den auch an deutschen Börsen gehandelten ADRs von Teva Pharmaceutical (8,68 Euro; US8816242098) zu einem Kurssprung von mehr als 60%, nachdem ein Rechtsstreit in den USA gegen Zahlung von 4,35 Mrd. US-Dollar beigelegt werden konnte (vgl. PEM v. 11.8.). Diese Kursgewinne haben sich allerdings in den vergangenen Wochen kontinuierlich abgebaut, sodass das Papier des weltweit größten Generikaspezialisten inzwischen rd. 25% niedriger notiert als damals.
Sehr zufrieden stellte CFO Nicolas Combé das Unternehmen Formycon beim Eigenkapitalforum in dieser Woche vor. Kein Wunder, denn das erste eigene Biosimilar FYB201 (ersetzt den Wirkstoff Lucentis von Novartis) ist seit Sommer auf dem Markt. Das Schuppenflecht-Generikum FYB202 (Stelara/Janssen) komme vermutlich im kommenden Jahr.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im Rahmen der Erwartungen liegende Q2-Zahlen vorgelegt.
Ende März katapultierte die Nachricht, dass Formycon mit der Athos KG eine langjährige Partnerschaft eingegangen ist, den Kurs des Biosimilar-Entwicklers in lange nicht mehr gesehene Höhenregionen.
Mit Eckert & Ziegler holen wir einen von uns bereits seit vielen Jahren sehr engmaschig betreuten deutschen Nebenwert ins Depot. Seit Anfang November befindet sich die Aktie in einer mustergültigen Abwärtsbewegung, im Zuge derer der Wert fast 50% korrigiert hat. Die Fundamentalkennzahlen sind über jeden Zweifel erhaben und aus Bewertungssicht ergeben sich nun wieder attraktive Kaufniveaus.
Ob Nestlé, Novartis, Roche, Belimo oder VAT – wer als Anleger Schweizer Qualitätsaktien erwerben will, hat seit Juli 2019 ein Problem. Damals entschied die EU, die Börsenregulierung der Schweiz nicht als gleichwertig anzuerkennen.
Die Aktie von Formycon hat gerade eine echte Achterbahnfahrt hingelegt. Anfang Dezember markierte sie ein 52-Wochentief bei 42,80 Euro, nur um sich binnen neun Handelstagen um zeitweise mehr als 50% zu erholen. Wir haben bei CFO Nicolaus Combé nachgefragt, was hinter den Kursturbulenzen stecken könnte.
Nynomic (55,20 Euro, DE000A0MSN11) hat seit Aufnahme ins Musterdepot 29% zugelegt. Die Aussichten für das 2. Hj. schätzen wir sehr positiv ein:
Nynomic ist ein führender Komplettanbieter im Bereich der berührungslosen optischen Messtechnik, mit der nicht nur die Länge und Geometrie von Gegenständen, sondern auch Attribute wie Farbe, Temperatur, Dichte oder chemische Zusammensetzung kontaktlos und zerstörungsfrei gemessen werden können. Mit einer „Buy & Build“-Strategie haben die Norddeutschen in den vergangenen Jahren zahlreiche Anwendungsfelder in den Sektoren Medizintechnik, Chemische Industrie, Pharmazie, Landwirtschaft, Umwelttechnik und Halbleiterindustrie für sich aufgetan.
Formycon kommt beim Biosimilar FYB201 voran. Bei der Europäischen Arzneimittelbehörde wurde die Zulassung für das Präparat gestellt, das gegen die feuchte Makuladegeneration wirkt und das Novartis-Mittel Lucentis (Spitzenumsatz: 3,9 Mrd. US-Dollar pro Jahr) angreift. CFO Nicolas Combé erklärte uns jüngst, dass er ab 2022 mit Umsatzanteilen aus dem Absatz des Präparats rechne.
Die Nachrichten bei Teva Pharmaceutical waren zuletzt nicht gerade berauschend. In New York formiert sich derzeit die Jury im Opioid-Missbrauchsskandal mit zahlreichen Todesopfern. Teva wird zusammen mit Anbietern wie Johnson & Johnson sowie McKesson vorgeworfen, nicht genügend auf die Suchtgefahren dieser Medikamentengruppe hingewiesen zu haben. Der Industrie drohen nach Expertenschätzungen Strafzahlungen von rd. 50 Mrd. US-Dollar.
Investoren setzen zunehmend auf Gesundheitswerte. Dabei bietet die Biotechnologie Chancen wie Risiken. Der Mainzer Krebsforscher Biontech (29,34 US-Dollar; US09075V1026) hat seinen Marktwert seit dem Börsendebüt an der Nasdaq im Oktober mehr als verdoppelt; Mologen (0,10 Euro; DE000A2LQ900) steht nach dem Insolvenzantrag dagegen vor dem Aus. Wir schauen uns Werte an, die durch eine breite Aufstellung glänzen.
Mit rd. 680 Firmen, einem Umsatz von 5 Mrd. Euro und Forschungsausgaben von über 1 Mrd. Euro gehört die Biotechnologie zu den eher kleineren Branchen Deutschlands. Doch der Ruf der Branche ist hervorragend und der Sektor bietet schon jetzt über 50 000 Menschen hierzulande sichere, gut bezahlte Arbeit. Das Problem bleibt die Bereitstellung von Wagniskapital, weshalb junge Firmen oft den Gang nach Übersee antreten (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Doch es gibt eine Reihe von Unternehmen, die für Anleger mit einer gewissen Risikobereitschaft interessant sind. Wir stellen drei deutsche Hoffnungsträger näher vor.
2019 war ein erfolgreiches Jahr für Novartis. Der Pharma-Gigant hatte im Jahresverlauf die Ziele dreimal erhöht und die zuletzt im Oktober veröffentlichte Guidance erreicht.
Noch bis zum Wochenende richtet sich das Augenmerk der Börsianer auf das kleine Schweizer Städtchen Davos. Im beliebten Ski-Ort trifft sich die Elite aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum. Für Anleger lohnt sich ein Blick auf die Schweiz aber auch aus anderen Gründen: Die Eidgenossen treiben ihren Leitindex SMI schon seit April vergangenen Jahres auf immer neue Allzeithochs.
Mit gleich drei wichtigen Nachrichten erweckte Morphosys diese Woche das Interesse unserer Leser. Beim Neurodermitis-Wirkstoff MOR106 wurde eine mit Novartis und Galapagos vorangetriebene Phase II-Studie am Montag (28.10.) wegen mangelnder Wirksamkeit gestoppt.
Im Rampenlicht standen jüngst v. a. die großen Notenbanken EZB und Fed (s. a. PLATOW Brief). Das kam den eidgenössischen Währungshütern ganz gelegen, die unterhalb des Radars, so wird vermutet, bei ihrer Landeswährung intervenierten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) könnte also Franken gedruckt und damit Fremdwährungen wie den Euro aufgekauft haben. Was war passiert?
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