Novartis auf Allzeithoch
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Bei der Martinsrieder Biotechfirma Morphosys ist die Übernahmephantasie ausgebrochen. So kursieren Gerüchte am Markt, dass Novartis an dem TecDAX-Unternehmen interessiert ist. An der Börse ist Morphosys derzeit rund 800 Mio. Euro wert, so dass eine mögliche Transaktion von den Schweizern fast sprichwörtlich aus der Portokasse bezahlt werden könnte. Aus strategischer Sicht würde der Zukauf für die Basler ebenfalls Sinn machen. So wäre Morphosys mit seinen 20 Wirkstoffprogrammen, welche sich in der klinischen Erforschung befinden, sowie den insgesamt mehr als 70 unterschiedlichen Medikamentendaten eine Bereicherung für Novartis. Da der Pharmagigant derzeit nur ein begrenztes Wachstumspotenzial hat, macht eine Verstärkung der Pipeline auf alle Fälle Sinn. Bekräftigt wird die Tatsache dadurch, dass Novartis bereits seit langem mit Morphosys zusammenarbeitet und an den Bayern bereits jetzt gut 6% hält.
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Der Newsflow bleibt bei Evotec trotz der am 19.10. veröffentlichten Gewinnwarnung weiterhin positiv. So konnten die Hamburger dank ihrer guten Marktstellung im November zwei neue Kooperationen bei der Entwicklung von Wirkstoffen bekanntgeben. Damit wird die Liste der Partnerunternehmen, welche namhafte Firmen wie Bayer, Boehringer Ingelheim, Novartis und Pfizer umfasst, immer länger.
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Nicht alle Pharmakonzerne kommen mit dem hohen Entwicklungsdruck zurecht. Auslaufende Patente umsatzstarker Medikamente führen aktuell zu Milliardeneinbußen, da die Labore nicht immer genügend Nachschub liefern, um Umsatzausfälle auszugleichen. Weltweit verlieren 2012 Präparate im Volumen von 50 Mrd. Euro ihren Patentschutz.
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Klare Worte fand in der vergangenen Woche Novartis-CEO Joseph Jimenez. „Wir können noch mehr sparen“, so der Vorstandsvorsitzende. Vor allem die hohen Ausgaben für Marketing und Verkauf der Medikamente sind Jimenez ganz offensichtlich ein Dorn im Auge. Zwar seien diese in der Vergangenheit bereits reduziert worden, dennoch sehe er weiteres Potenzial.
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Dem Negativtrend am von Inflationssorgen gebeutelten indischen Aktienmarkt kann sich auch unsere Dauerempfehlung (erstmals am 18.12.2008 zu 6,45 Euro) Dr. Reddy‘s (24,20 Euro; 659 157; US2561352038) nur schwer entziehen. Aktuell drückt auch noch ein Mahnschreiben der US-Arzneimittelbehörde FDA, die Verstöße gegen Produktionsstandards bei der mexikanischen Dr. Reddy‘s-Tochter Industrias Quimicas Falcon de Mexico festgestellt hat, auf den Kurs.
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