Volkswagen steht an der Spitze
Die Elektromobilität ist im Aufwind. In diesem Bereich hat sich Volkswagen unter den heimischen Herstellern an die Spitze gekämpft. Das beweisen auch die neuesten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Die Elektromobilität ist im Aufwind. In diesem Bereich hat sich Volkswagen unter den heimischen Herstellern an die Spitze gekämpft. Das beweisen auch die neuesten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Zurzeit findet zwar in München die Internationale Automobil-Ausstellung statt, aber bei Weitem nicht alle Fahrzeugbauer sind vertreten. Auch vom Kleinwagenhersteller Suzuki fehlt jede Spur. Das ist kein Wunder, denn dessen Hauptabsatzregion ist eher Asien, mit dem Heimatmarkt sowie Indien, Pakistan und Indonesien.
In den vergangenen Tagen wurde viel darüber geschrieben, dass die fetten Wachstumsmonate hinter uns liegen. Eher defensive Titel wie Symrise (unser Musterdepotwert markierte in dieser Woche ein neues Allzeithoch) sind daher im Aufwind, Zykliker und Technologiewerte werden gerne mal abgestraft. Doch die exzellenten Quartalsberichte diesseits – jüngste Beispiele sind Airbus, Volkswagen, Puma (s. Beitrag rechts) sowie Aixtron (s. S. 4) – und jenseits des Atlantiks – Apple, Google und Microsoft haben im abgelaufenen Quartal zusammen stolze 56,7 Mrd. US-Dollar verdient – zeichnen ein ganz anderes Bild.
Klotzen statt kleckern! So lässt sich die neue Unternehmensstrategie von VW zusammenfassen, die der Autobauer am Dienstag (13.7.) vorstellte. Das Mittelfristziel für die operative Marge, das Grundlage für die Höhe der Investitionen der kommenden fünf Jahre ist, wurde angehoben.
Bei der Aktien-Momentum-Strategie gab es auch in dieser Woche wieder eine Anpassung der Depot-Zusammensetzung. Zum entscheidenden Stichtag gestern Abend war die Aktie von Porsche (Platz 27) aus den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings gefallen. Damit musste nach Daimler und Volkswagen in der vergangenen Woche nun auch der letzte Auto-Trade in unserem Portfolio aufgelöst werden.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Der in der vergangenen Woche beschriebene Aufstieg von Varta in unserem Relative Stärke-Ranking wurde in den vergangenen Tagen jäh gestoppt. Durch die Korrektur der Aktie rutschte diese auf Wochensicht von Platz 10 auf Platz 46 und war damit natürlich kein Kandidat mehr, als es um Ersatz für die Trades auf Daimler und Volkswagen ging. Knapp verpasst hat den Einzug in unser Portfolio die Aktie von Evotec, die zwar von Platz 21 bis in die Top-10 gesprungen ist, in den letzten Handelsminuten dann aber doch HelloFresh auf Platz acht den Vortritt lassen musste. Deutsche Wohnen läuft trotz einer noch besseren Platzierung wegen der bevorstehenden Übernahme durch Vonovia außerhalb unserer Wertung.
Das durch die Verkäufe der beiden Trades auf Daimler und Volkswagen frei gewordene Kapital haben wir wie üblich in ca. zweifach gehebelte Long-Trades auf die in unserem Ranking am höchsten platzierten Titel investiert, die unsere Voraussetzungen erfüllt haben und noch kein Bestandteil des Musterdepots waren.
Unser Musterdepot hat auf Wochensicht 1,1% an Wert eingebüßt. Die Performance des laufenden Börsenjahres liegt damit bei plus 1,6%. Seit dem Start unserer Strategie im Januar 2019 konnten wir ein Kursplus von 15,3% generieren. Top-Performer im Wochenvergleich war diesmal der Long-Trade auf Aixtron mit einem Kursplus von 8,0%. Die Aktie ist gestern auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Eckert & Ziegler hat seine Führungsposition in unserem Relative Stärke-Ranking trotz des leicht gesunkenen RSL-Wertes klar verteidigen können. Auch auf den nächsten fünf Rängen gab es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderung. Den größten Sprung nach oben machte die Aktie von Varta, die sich bei einer Fortsetzung der relativen Stärke berechtigte Hoffnungen auf einen baldigen Einzug in unser Depot machen kann. Eng wird es hingegen so langsam für die Aktie von Volkswagen, die heute intraday schon auf Platz 19 abgerutscht ist. Entscheidend für etwaige Veränderungen im Depot ist allerdings erst der Stand am kommenden Dienstag.
Der Abwärtstrend in unserem Musterdepot hat sich in den vergangenen Tagen in abgeschwächter Form fortgesetzt. Im Wochenvergleich steht diesmal ein Minus von 3,2% geschrieben. Seit Jahresbeginn hat unser Portfolio damit 8,1% an Wert verloren, während die Gesamtbilanz seit dem Start unserer Depot-Strategie im Januar 2019 ein Plus von 4,3% ausweist.
Starke 7,5% legte die Stellantis-Aktie zu, nachdem der aus der Fusion von PSA und FiatChrysler entstandene Auto-Gigant am Mittwoch (5.5.) erste Zahlen für das Startquartal präsentierte. Dabei dürften Anleger beim Blick auf die nackten Zahlen keinesfalls in Euphorie verfallen sein.
Gleich fünf Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche sehen wir in den Top-20 unseres Relative Stärke-Rankings. Die größten Sprünge machten dabei Siemens Healthineers (von 44 auf 19), Fraport (von 28 auf 9) und E.On (von 39 auf 20), was auch an guten Unternehmensnachrichten lag. Ganz vorne hat Eckert & Ziegler seinen Vorsprung gegenüber den Verfolgern weiter ausbauen können. Hugo Boss klettert auf Rang zwei und ProSiebenSat.1 gelingt von Rang zehn aus der Sprung auf den vierten Platz hinter Porsche und vor Volkswagen.
Am 22. März kehrte die Porsche SE nach 20 Jahren in den MDAX zurück. „Wir … gehen davon aus, dass damit das Interesse an unserer Aktie weiter steigt“, ließ sich CEO Hans Dieter Pötsch zitieren. Er sollte Recht behalten. Denn mit dem Einzug in die DAX-Familie ist die Holding nach einigen Jahren wieder in den Platow-Fokus geraten. Und auch die Entwicklung der Aktie (98,47 Euro; DE000PAH0038) rechtfertigt den genaueren Blick: 2021 legte sie bisher über 70% zu, seit dem Corona-Crash im März 2020 sind es sogar 240%.
Bei unserem Relative Stärke-Ranking gab es diesmal keine gravierenden Veränderungen. An der Spitze stehen nach wie vor Porsche, Volkswagen und ThyssenKrupp. Alle neun Depotwerte befinden sich unter den Top-10 der Rangliste. Auffällig ist die relative Stärke der Autoaktien, von denen es nach Daimler und VW nun auch BMW unter die ersten zehn geschafft hat. Damit wären die Münchener momentan der erste Kandidat für eine Depotaufnahme, sobald ein Platz frei wird.
Unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection hat auf Wochensicht 1,0% an Wert zulegen können. Seit dem Jahreswechsel liegen wir mit 7,7% im Plus. Der zuletzt überdurchschnittlich starke DAX hat uns derweil bei der 2021er-Performance (+9,3%) überholt. Seit dem Start Ende 2015 beträgt der Vorsprung unseres Dachwikifolios aber immer noch 11,6 Prozentpunkte. Einem Plus von 44,1% steht bei gleichzeitig deutlich geringeren Kursschwankungen ein DAX-Anstieg von 32,5% gegenüber. Mehr Ertrag bei weniger Risiko also!
Bei unserer Aktien-Momentum-Strategie haben sich mehrere Depotwerte im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls sehr gut entwickelt. Bei den Long-Trades auf ThyssenKrupp, Daimler, Volkswagen und Porsche gab es jeweils zweistellige Zuwächse.
Von null auf eins hieß es in dieser Woche für die Aktie von Porsche. Die hatte sich durch die Aufnahme in den MDAX am Montag erstmals für unser Relative Stärke-Ranking qualifiziert und dank ihres hohen Momentums direkt die Aktie von ThyssenKrupp von der Pole Position verdrängt. Auch Volkswagen und Eckert&Ziegler schoben sich an dem etwas schwächelnden Stahlhersteller vorbei. Unsere neun aktuellen Depotwerte befinden sich allesamt unter den Top-10 der Rangliste.
Unser Derivate-Depot hat auf Wochensicht 5,5% an Wert verloren. Die Performance seit Jahresbeginn beträgt damit jetzt minus 7,2%. Seit dem Start der Strategie Mitte Januar 2019 wurde ein Plus von 5,3% generiert. Das liegt weiterhin deutlich unter den im Backtest errechneten Durchschnittswerten, aber immer noch innerhalb des in den einzelnen Phasen markierten Performance-Korridors. Es bleibt zu hoffen, dass das momentan überdurchschnittlich häufige Wechselspiel bei den Anlegerlieblingen bald ein Ende findet und sich klare, nachhaltige Trends herausbilden.
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