
Börsennachrichten Mai 2026
Irankkrieg verschafft Chemie Atempause +++ Lageraufstockungen und weniger Druck aus Asien +++ 2G Energy ergattert größten Einzelauftrag der Firmengeschichte +++ Uber sichert sich Sperrminorität bei Delivery Hero
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“

Irankkrieg verschafft Chemie Atempause +++ Lageraufstockungen und weniger Druck aus Asien +++ 2G Energy ergattert größten Einzelauftrag der Firmengeschichte +++ Uber sichert sich Sperrminorität bei Delivery Hero
Der globale Labormarkt zeigt im ersten Quartal Anzeichen einer langsamen Erholung. Die drei deutschen Spezialisten Sartorius, Stratec und Qiagen reagieren unterschiedlich darauf. Einer sticht heraus.
Sartorius liefert im Q1 solide, verfehlt aber knapp die hohen Markterwartungen. Das schwächste Quartal des Jahres dürfte hinter dem Unternehmen liegen. Und die Bewertung ist historisch günstig.
Der Labor- und Bioprozessspezialist sieht sich langfristig wieder auf Wachstumskurs. Die Erholung verläuft jedoch langsamer als von vielen erwartet – und lässt die Bewertung ambitioniert erscheinen.

Die Nachfrage im Forschungsgeschäft zieht an – gut für die Laborsparte von Sartorius. Doch richtig bergauf wird es wohl erst 2027 wieder gehen. Anleger setzen schon jetzt darauf.

Lufthansa setzt den Rotstift an +++ Ottobock legt Preisspanne für Börsengang fest; Gründer gerät derweil ins Visier der Steuerfahnder +++ US-Erstanträge fallen +++ US-Regierung kündigt 100% Zoll auf Pharmaprodukte an

Die Konjunkturampeln blinken gelb – doch wie klingt das direkt aus den Führungsetagen? Wir haben die Kernaussagen der DAX-Vorstände zu US-Zöllen, Währungseffekten, Preisdruck, Produktivität und Lokalisierung zusammengestellt.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenGerade einmal drei Wochen ist Michael Grosse Vorstandschef bei Sartorius. Die Q2-Zahlen werfen noch einmal das volle Schlaglicht auf die Probleme, mit denen sich der Nachfolger von Joachim Kreuzburg auseinandersetzen muss.
Kaum hat Sartorius im Bioprocess‑Geschäft die Talsohle durchschritten, lauern neue Stolpersteine: Budgetkürzungen und Zölle könnten das Labor‑Segment ausbremsen.
Am Dienstagmorgen hat Sartorius Zahlen für das Q4 veröffentlicht und dabei die Markterwartungen übertroffen. Insbesondere Bioprocess Solutions profitierte von einer Auftragsbelebung. Die DAX-Aktie legte daraufhin deutlich zweistellig zu.
Wer 2024 bei Sartorius engagiert war, hatte wenig Freude. Mit 36% Verlust gehörte die Aktie zu den Top-Verlierern im DAX. Kommt jetzt die Trendwende?

Der August brachte mächtig Bewegung in die Indizes. Der DAX etwa rutschte zu Monatsbeginn rund 8% ab und hat seither erst die Hälfte gutgemacht.
Die global schwächere Nachfrage nach Produkten für die Medikamentenentwicklung und Forschung macht auch vor Waters Corp. nicht halt. Am Mittwoch (31.7.) senkte der in Massachusetts (USA) ansässige Thermo Fisher-Konkurrent die Gewinnprognose für das laufende Jahr.
An der Deutschen Börse zeigt sich im Juli eindrucksvoll: Börsen handeln die Zukunft. Sieben Unternehmen aus unserem Berichtsuniversum hoben die Jahresprognose an und sahen ihre Aktien im Schnitt um 2,6% steigen.
Sartorius gesellte sich am Donnerstagabend (18.7.) zu der Riege der Unternehmen, die die Jahresziele eindampfen mussten.
Der wohl dienstälteste CEO eines DAX-Unternehmens hat seinen Rücktritt angekündigt. Joachim Kreuzburg, der den Pharma- und Labordienstleister Sartorius seit 2003 anführte, wird nach Ablauf seines bis November 2025 befristeten Vertrags keine weitere Amtszeit mehr anstreben, teilten die Göttinger am Dienstag (2.7.) mit. Er wolle mehr Zeit für neue Themen und Projekte haben, schließe eine neue operative Spitzenfunktion aber aus, so Kreuzburg.
Das Urteil des Marktes fiel klar aus.
Sinkende Zinsen – das ist doch DER Zeitpunkt, um in Tech-Aktien zu investieren, oder etwa nicht (siehe nächstes Kapitel)? Auch, aber nicht nur. In Zeiten fallender Zinsen entwickeln sich laut Studien sogenannte „defensive Titel“ etwa aus dem Bereich Gesundheit sogar noch besser. Denn sie bieten Produkte und Dienstleistungen an, auf die Verbraucher auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nicht verzichten können. Wir erklären, warum das so ist, und nennen unsere Favoriten für 2024.
Die 2023er-Zahlen, die Sartorius am Freitag (26.1.) präsentierte, waren erwartbar schwach.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr musste Sartorius die Prognose senken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen