E.On Aktie (DE000ENAG999)

8. Dezember 2014 Deutsche Aktien

Dividendensumme auf Allzeithoch

Nachdem der DAX kürzlich die Marke von 10 000 Punkten geknackt und ein neues Allzeithoch erreicht hat, zeichnet sich für das Frühjahr gleich das nächste ab: allerdings nicht zwangsläufig bei den Kursen, aber sehr wahrscheinlich bei den Dividenden. Viele Konzernlenker haben sich zwar noch nicht konkret geäußert, doch in einigen Fällen bereits mehr oder weniger deutliche Signale an Investoren gesendet.

2. Dezember 2014 Emerging Markets

Putins Rohstoffschwert wird stumpf

Wladimir Putin hat das Erdgaspipelineprojekt South Stream gestoppt und Brüssel hat halbwegs gelassen reagiert. Die Motive mögen taktischer Art sein, aber weisen in die richtige Richtung. Auch Russland wird es wie die OPEC zu spüren bekommen, dass die westliche Welt allmählich unabhängiger von Öl und Gas aus den Quellen der traditionellen Anbieter wird. Die USA haben es mit Fracking im Eiltempo vorgemacht. Die Westeuropäer, allen voran Deutschland, werden mit den erneuerbaren Energien etwas länger brauchen. Aber der Radikalschnitt bei E.ON, einem der größten Energieversorger des Kontinents, zeigt, dass nach der Politik auch die Industrie mit der Energiewende ernst macht. Noch ist es zu früh, es sich völlig mit Putin zu verscherzen. Die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas hat aber wohl ihren Höhepunkt überschritten, zumal die Spannungen im Umfeld der Ukraine-Krise zeigen, dass auf Russland nicht mehr Verlass ist als auf die OPEC-Staaten am Golf mit dem dort permanent vorhandenen Bedrohungspotenzial durch den arabischen Terror.

6. November 2014 Deutsche Aktien

Wilde Schwankungen bei Tesla

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Aktionäre von Tesla Motors am Mittwochabend nach US-Börsenschluss. Die damals vorgelegten Quartalszahlen des Herstellers von Elektroautos konnten erst einmal überzeugen. Der Umsatz stieg im Q3 um 55% auf 932 Mio. US-Dollar, was ebenso wie der kleine Gewinn von 3 Mio. Dollar (nach „Non-US Gaap“-Daten) über den Konsensschätzungen lag. Weniger gut kam bei Investoren an, dass Tesla wegen Verzögerungen bei der Produktion seine Absatzprognose für das laufende Jahr revidierte. Statt der geplanten 35 000 Autos sollen jetzt nur noch 33 000 Wagen ausgeliefert werden. Das wäre gegenüber dem Vorjahr allerdings immer noch eine Steigerung von rund 50%.

30. Oktober 2014 Emerging Markets

Tesla – Daimler raus, wir rein!

Als wir bei unserem Long-Trade auf Tesla Motors vor gut fünf Wochen mit schönem Gewinn ausgestoppt wurden, notierte die Aktie bei rund 250 US-Dollar. Danach wurde es recht turbulent. Hintereinander trennten sich die Autobauer Daimler und Toyota von ihrer Aktienbeteiligung an dem Hersteller von Elektroautos. Zumindest Daimler hält davon unabhängig aber weiterhin an der bestehenden Kooperation mit Tesla fest.

16. Oktober 2014 Deutsche Aktien

Dialog im Plan, Fresenius und E.ON geben sich geschlagen

Knapp zwei Wochen vor den mit Spannung und Vorfreude erwarteten Q3-Zahlen von Dialog Semiconductor haben die Kursschwankungen bei der Aktie im Zuge der allgemeinen Unsicherheit an den Märkten deutlich zugenommen. Von dem vor zehn Tagen markierten Zwischenhoch bei rund 24,90 Euro fiel die Aktie zwischenzeitlich um mehr als 15% auf unter 21 Euro.

7. August 2014 Deutsche Aktien

E.ON – Unterstützung im Rücken

Bei E.ON sind die Gewinnmitnahmen in den vergangenen Tagen noch etwas stärker ausgefallen als beim Gesamtmarkt. Die früher in solchen Korrekturphasen typische relative Stärke der damals noch als „defensiv“ bezeichneten Versorgeraktien ist spätestens seit der Energiewende längst nicht mehr gegeben.

25. Mai 2014 Deutsche Aktien

Die Zweitnotierung in den USA ist schon lange nicht mehr erste Wahl

Cancom goes to the USA. Seit einigen Wochen kann unser Musterdepotwert über ein American Depositary Receipt, also über ein die Aktie stellvertretendes Zertifikat, auch im Mutterland des Kapitalismus gehandelt werden. Ziel sei es, die Investoren im größten Kapitalmarkt der Welt zu gewinnen und eine breite und internationale Investorenbasis zu schaffen, so Firmenchef Klaus Weinmann sinngemäß.

9. April 2014 Emerging Markets

Huaneng Power schraubt EPS hoch

In Deutschland stehen die heimischen Energieversorger momentan stark unter Druck. Auf Grund der deutlich steigenden Menge von erneuerbarem Strom besteht ein Überangebot an konventioneller Energie auf dem Markt. Folglich befinden sich die Preise an der Leipziger Strombörse schon seit Jahren im Abwärtstrend. Deshalb notieren die DAX-Schwergewichte E.ON und RWE um rund 70% unter ihren bisherigen Allzeithochs. Im Reich der Mitte sind die Voraussetzungen für die Energieversorger wesentlich besser. Neben den regulatorischen Rahmenbedingungen spielt insbesondere auch die wachsende industrielle Basis eine entscheidende Rolle, die immer hungriger nach Energie ist.

16. März 2014 Deutsche Aktien

Krim-Krise – Einige Aktien hat es schwer erwischt

Die Krim-Krise hält die Welt in Atem. Seit Wochen tobt der Konflikt um die Halbinsel im Schwarzen Meer, am Dienstag erklärte das Parlament die Unabhängigkeit von der Ukraine. Ausgerechnet jetzt hält das US-Militär auch noch ein Marinemanöver ab, während die russische Schwarzmeerflotte unverändert die ukrainischen Häfen blockiert. Der weitere Verlauf der Krise ist kaum kalkulierbar, zumal derartige Phänomene eine gefährliche Eigendynamik entwickeln können.

13. März 2014 Deutsche Aktien

Ballard Power reitet auf der Welle

In den vergangenen Wochen erlebten die Aktien der Brennstoffzellenhersteller ein atemberaubendes Comeback. Von dieser Kursbewegung wurde auch das kanadische Unternehmen Ballard Power erfasst. Getragen wurde die jüngste Rally vor allem von Hobbyspekulanten, die den Titel mittlerweile in sämtlichen Börsenforen bejubeln.

12. März 2014 Emerging Markets

CEZ leidet unter der deutschen Energiewende

Die deutsche Energiewende schlägt längst auch in unserem Nachbarland Tschechien spürbare Wellen. Wie RWE oder E.ON, die gerade einen Gewinneinbruch um 50% für das vergangene Jahr verkünden musste, leidet auch der größte tschechische Versorger CEZ unter fallenden Strompreisen. 20% seiner Erlöse erwirtschaftet CEZ-Vormann Daniel Benes in Deutschland, wo durch die Subventionierung von Ökostrom der Strompreis weiter sinkt. Im letzten Jahr musste CEZ 16% niedrigere Strompreise in Deutschland verkraften. Bei den Future-Kontrakten für die kommenden Jahre sieht es noch düsterer aus. Dazu kommt eine schwache Nachfrage in Tschechien, wo die Wirtschaft stagniert, und weiteren osteuropäischen Ländern. Ähnlich wie bei Deutschlands Energieriesen musste Benes im vierten Quartal zudem wieder hohe Abschreibungen auf bestehende Anlagen vornehmen: Dazu gehören das neue Gaskraftwerk in Pocerady, das bei derzeitigen Strompreisen nicht rentabel betrieben werden kann, die Aktivitäten in Bulgarien sowie ein Windpark in Rumänien, wo die Regierung 2013 die Ökostrom-Förderung halbiert hatte. Im vierten Quartal schrumpfte das Ergebnis von CEZ denn auch um 49% auf 175 Mio. Euro nach Steuern. Der Ausblick für das laufende Jahr ist kaum erfreulicher und hat der in den letzten Monaten schon arg geprügelten Aktie (18,99 Euro; 887 832; CZ0005112300) seit der Vorstellung der Zahlen einen weiteren Abwärtsdrall gegeben. Nach einem Nettoergebnis von gut 35 Mrd. Kronen im abgelaufenen Jahr peilt Benes für 2014 nur noch 27,5 Mrd. Kronen nach Steuern an. Das EBITDA droht, von 82 Mrd. auf 70 Mrd. Kronen zu sinken.

4. März 2014 Deutsche Aktien

DAX-Konzerne brauchen Russland

Die Krim-Krise geht auch an den Aktienmärkten nicht spurlos vorüber. Während die hoch verschuldete Ukraine für die meisten Unternehmen nur ein Absatzmarkt unter vielen ist, beschäftigte die Börsianer vielmehr das Vorgehen Russlands. Schließlich wächst die dortige Mittelschicht schnell, auch deutsche Großunternehmen haben das Schwellenland als lukratives Betätigungsfeld oder Produktionsstätte ausgemacht.

16. Januar 2014 Deutsche Aktien

E.ON findet einen zweiten Boden

Die Stimmung rund um die deutschen Stromversorger ist unverändert schlecht. Die E.ON-Aktie wurde in den vergangenen Tagen von der Citigroup, UBS und Société Générale jeweils mit „Sell“ eingestuft. Die Kursziele von einmal 11,50 Euro und zweimal 10,50 Euro liegen noch unter den im vergangenen Jahr markierten Tiefs. Begründet werden die Einstufungen u. a. mit schwachen Aussichten für Gewinne und Dividenden, einem schwer vorhersagbaren Wachstum außerhalb Europas oder einem sehr begrenzten bilanziellen Spielraum für Investitionen. Demgegenüber steht eine Anhebung des Kursziels durch HSBC auf 14 Euro, wobei ausdrücklich die „finanzielle Flexibilität“ gelobt wird. Schon zu Jahresbeginn gab es zudem eine Studie von Goldman Sachs, die mit Blick auf die Schließung unrentabler Kraftwerke steigende Strompreise erwarten und E.ON wegen der „klar unterdurchschnittlichen Bewertung trotz einer soliden Bilanz und starker Ergebnisperspektiven“ mit Kursziel 19 Euro als klaren Kauf empfehlen. Hier zeigt sich, wie schwer die Zukunft des mitten in der Umstrukturierung steckenden Konzerns einzuschätzen ist.

21. November 2013 Deutsche Aktien

E.ON arbeitet an der Bodenbildung

Unsere vor gut drei Monaten eröffnete Spekulation auf eine Outperformance von E.ON gegenüber dem DAX hat bislang noch nicht gezündet. Nach einer starken Phase im Anschluss an die Bundestagswahl konnte die Versorger-Aktie mit dem haussierenden DAX nicht mehr ganz mithalten.

29. Oktober 2013 Deutsche Aktien

MTU Aero fasst wieder Tritt

Ende Juli schockte der Münchener Triebwerksbauer MTU Aero Engines seine Aktionäre mit einer Gewinnwarnung (PB v. 31.7.). Der MDAX-Wert stürzte damals bis auf 64 Euro ab. Nach der herben Enttäuschung finden die Bayern nun aber langsam wieder zurück zu alter Stärke. So konnte MTU mit den Zahlen zum dritten Quartal seine mittlerweile wieder bescheidener gewordenen Investoren leicht positiv überraschen. Mit einem Rückgang von 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum schrumpfte das EBIT nicht ganz so stark, wie von den Anlegern befürchtet wurde. Der Umsatz konnte in der gleichen Periode um 2% gesteigert werden.

22. Oktober 2013 Deutsche Aktien

Was wäre der DAX ohne Dividenden!

Würde der DAX mit dem Tempo der vergangenen zwölf Monate weiter steigen, würde er zur Jahresmitte 2015 ein neues Allzeithoch markieren. Der SDAX wäre immerhin schon in einem halben Jahr so weit, der TecDAX binnen weniger Wochen. Beim MDAX wurde das Ziel bereits im Februar erreicht.

26. September 2013 Deutsche Aktien

Nach der Wahl bleiben wir neutral

The same procedure as every year? Zumindest bis Redaktionsschluss war dies definitiv der Fall, wenn Sie den aus dem Silvester-Sketch „Dinner for One“ bekannten Spruch auf die Bundestagswahl beziehen. Wie von uns bereits vor einer Woche skizziert, bergen die fünf Handelstage nach der Wahl meist mehr Risiken als Chancen. Der DAX hat denn auch diesmal Mühe, über seinen Wochenschlusskurs von etwa 8 676 Punkte zu klettern. Zumindest bleibt er aber in Reichweite seines kürzlich markierten Allzeithochs.

12. September 2013 Deutsche Aktien

Bei E.ON beginnt die Aufholjagd

Die Bundestagswahl am 22. September gewinnt zunehmend auch für Börsianer an Bedeutung. Deutlich wurde das in den vergangenen Tagen vor allem bei den Aktien der deutschen Versorger. Sowohl E.ON als auch RWE konnten überdurchschnittlich hohe Kursgewinne verzeichnen. Als Begründung wird am Markt neben der Eindeckung relativ großer Short-Positionen, mit denen manche Anleger zuvor erfolgreich auf fallende Kurse gesetzt hatten, darauf verwiesen, dass es nach der Wahl zu massiven Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommen könnte. Dessen Auswirkungen hatten die Konzerne in den vergangenen Jahren spürbar belastet, was sich nicht nur in den operativen Ergebnissen, sondern auch in den Aktienkursen niederschlug. E.ON zum Beispiel hat innerhalb von fünf Jahren fast 80% an Marktkapitalisierung eingebüßt. Auf Jahressicht verlor die Aktie rund 30% an Wert. Dividendenabschläge spielten dabei nur eine geringe Rolle.

30. Juli 2013 Deutsche Aktien

MTU schockt mit Gewinnwarnung

Der MDAX-Konzern MTU Aero Engines befand sich bis zum ersten Quartal des laufenden Jahres in einem operativen Höhenflug. Umso überraschender kam in der vergangenen Woche die Gewinnwarnung, die die Münchener verkündeten. Zwar wuchs das zivile Triebwerksgeschäft wie geplant stark. Das Ersatzteilgeschäft blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Damit wurde das einstige Ziel von CEO Egon Behle, eine Nettoergebnissteigerung von 10 bis 12% in diesem Jahr zu erreichen, hinfällig. Vielmehr rechnet er damit, dass diese wichtige Kennziffer stagniert oder nur leicht zulegt.

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