Platow-Fonds im September – Historische Muster
Folgt ein Börsenjahr üblichen saisonalen Mustern, so gilt: Der August ist ein schlechter Aktienmonat, der September am schlechtesten.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Folgt ein Börsenjahr üblichen saisonalen Mustern, so gilt: Der August ist ein schlechter Aktienmonat, der September am schlechtesten.
Der neue CEO Tobias Meyer hat sicher nicht den leichtesten Aufstiegszeitpunkt beim Logistikkonzern DHL Group gewählt. Denn die von den Notenbankern gewünschte wirtschaftliche Abschwächung hinterlässt deutliche Spuren in den Zahlen der Bonner. Zumindest bemerkenswert ist zudem, dass dem Unternehmen Anfang August nach hohen tariflichen Lohnerhöhungen eine Anhebung des Portos für Briefe und Postkarten von der Bundesnetzagentur untersagt wurde.
Bis Ende Juni waren die Unternehmen im DWS Concept Platow Fonds von Prognosesenkungen weitgehend verschont geblieben. Im Juli zeigte sich erstmals kein so fleckenarmes Bild mehr. Bei PSI, Suess Microtec, Surteco, Villeroy & Boch sowie Wacker Chemie mussten die Vorstände eingestehen, zu optimistisch für 2023 geplant zu haben. Ferner wurde bei Takkt der Prognosekorridor nach unten eingeengt. Je nach Zählweise mussten also fünf oder sechs Firmen bzw. etwa jede zehnte aus dem Fonds den Jahresausblick nach unten korrigieren.
Ein kleines Beben lösten am Dienstag (20.6.) die mauen Zahlen von Fedex aufgrund schwacher Nachfrage bei höheren Kosten (Umsatz: -10%; ber. Gewinn: -30%) am internationalen Logistikmarkt aus. Die Druckwellen reichten dabei bis zum Konkurrenten DHL Group (vormals: Deutsche Post DHL Group). Die DAX-Aktie (43,29 Euro; DE0005552004) verlor zwischenzeitlich über 4%.
Auf kaum eine Branche wurde während der Corona-Pandemie mehr geschaut als auf die Logistik. Globale Lockdowns und Personalengpässe ließen Lieferketten zusammenbrechen. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Produkten immer weiter an. Inzwischen aber ist Corona passé und die Probleme in den Lieferketten lösen sich auf. Höchste Zeit also, sich die Player am Markt genauer anzuschauen.
Erst vor wenigen Tagen (vgl. PB v. 10.10.) hatten wir bei Deutsche Post befürchtet, dass der Logistiker angesichts eines 2023 sinkenden EBITs die 2024er-Prognose für den op. Gewinn zurückschrauben muss.
Im Aktienkurs der Deutschen Post zeichnen sich immer deutlichere Rezessionsängste ab, die im September auch durch die Gewinnwarnung von FedEx befeuert wurden. Geringere internationale Geschäftsaktivitäten bedeuten weniger Transporte und Sendungen.
Die Tochtergesellschaft der Deutschen Post DHL Supply Chain (13% der Konzernerlöse) streckt ihre Fühler ins Ausland aus. Zunächst verkündeten die Bonner einen Zukauf in Mexiko.
Mit den am Freitag (5.8.) vorgelegten Q2-Zahlen hat die Deutsche Post auf ganzer Linie überzeugt und steht einen Schritt vor der Prognoseanhebung. Der Logistikkonzern steigerte den Umsatz dank starker internationaler Geschäfte von April bis Juni um 23,4% auf 24,0 Mrd. Euro.
Das Börsenjahr 2022 steht noch nicht im Zeichen der Deutschen Post. Dabei konnten sich die zweistelligen Wachstumsraten (Umsatz: +20% auf 22,6 Mrd.; Vj: 18,9 Mrd. Euro; EBIT: +13% auf 2,2 Mrd.; Vj.: 1,9 Mrd. Euro) im Auftaktquartal durchaus sehen lassen.
Die Deutsche Post feierte 2021 ein Rekordjahr, spürt nun wie viele Logistiker aber die gestiegenen Treibstoffkosten und Einschränkungen im Russland-Geschäft.
Erst kürzlich hat die Deutsche Post ihre Partnerschaft zur Formel E und damit zur E-Mobilität und Klimafreundlichkeit nochmal erweitert. Nun startet die Rennserie am Freitag (28.1.) und ist für den Weltlogistiker ein Aushängeschild für Schnelligkeit und Technologie. Viel wichtiger für Börsianer ist jedoch, dass die lange erwartete Nachfolgereglung für CEO Frank Appel geklärt ist: Post & Paket Deutschland-Chef Tobias Meyer wird ab Mai 2023 übernehmen.
Eine neue Corona-Variante hat die Börsen geschockt, die dafür sorgen könnte, dass sich der für 2022 erwartete US-Zinsanstieg noch hinauszögert und gleichzeitig die Energiepreise wieder fallen (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Das ist gut für Tech-Werte und für Unternehmen, die einen hohen Energiebedarf haben. Wenn sie gleichzeitig noch vom Stay-at-Home-Trend profitieren, sehen wir besonders gute Chancen. Drei solcher Aktien stellen wir Ihnen hier vor.
Für die Deutsche Post laufen die Geschäfte prächtig. Weil sich im Q3 eine starke Ergebnisentwicklung abzeichnet, werden die Bonner auch die Gewinnprognose für das Gj. nach oben revidieren – zum vierten Mal im laufenden Jahr. Das teilte der Post- und Paketzusteller am Donnerstagabend (7.10.) bei der Bekanntgabe der vorläufigen Q3-Zahlen mit.
Als wir uns im vergangenen Jahr im Zuge des Börsengangs von Compleo mit CEO Georg Griesemann unterhielten, wurde schnell klar, dass beim Hersteller von Ladeinfrastruktur Wachstum im Vordergrund steht. Die europäische Expansion war von Beginn an das Ziel, das die Dortmunder auch konsequent verfolgen. Immerhin würden bis 2030 europaweit 3 Mio. öffentliche Ladepunkte benötigt, so Griesemann, 2020 habe es erst 175 000 gegeben. Das Potenzial ist gewaltig, weshalb das Unternehmen den eigenen Marktanteil vergrößern will.
Zum Wochenanfang ging es mit der Marktschwäche auch für die Aktie der Deutschen Post etwas nach unten. Zudem trübte die Gewinnwarnung des US-Wettbewerbers Fedex, der über steigende Transportkosten und schwer zu findendes Personal klagt, die Anlegerlaune.
Der jüngste Zukauf des Seefrachtspezialisten J.F. Hillebrand ist ein klarer Fingerzeig der Deutsche Post, dass bei erfolgsversprechenden Investitionsmöglichkeiten mit ihr zu rechnen ist.
Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft am Dienstagabend (15.6.) hoffentlich erfolgreich in die UEFA Euro 2020 eingestiegen ist, hat die Deutsche Post schon die passende Sonderbriefmarke parat. Fast wichtiger ist jedoch, dass der Logistiker sich in der Luftfracht noch besser aufstellen will: Eine neu zu gründende Fluglinie wird die innereuropäischen Flüge von Österreich aus übernehmen und DHL Air UK wird zu einer interkontinentalen Fluggesellschaft ausgebaut.
Die Deutsche Post hat einen Jahresstart hingelegt, der sich sehen lassen kann. Die vorläufigen Zahlen zeigen dabei eine Q1-Verdreifachung des EBIT auf 1,9 Mrd. Euro. Allein im zeitsensiblen Expressgeschäft stieg der Gewinn von 393 Mio. auf 955 Mio. Euro.
Untermauert von Neuigkeiten zu operativen Fortschritten robbt sich die Aktie der Deutschen Post auf ein neues Allzeithoch. Grund dafür waren die Rekordzahlen die der DAX-Konzern am Dienstag (12.1.) vorlegte. So kletterte der Umsatz 2020 um 5% auf 66,8 Mrd. Euro.
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