Kurznachrichten im Überblick: 23. Mai 2023
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Puma, Hannover Rück, SAP, PSI Software und SAF Holland.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Puma, Hannover Rück, SAP, PSI Software und SAF Holland.
Bei Adidas hing die Messlatte im Vorfeld der Q1-Zahlen (5.5.) denkbar tief. Dennoch verfehlte der ausgewiesene Verlust je Aktie von 0,18 Euro den Konsens (-0,11 Euro) noch einmal deutlich. Im Vj. standen unterm Strich noch 1,60 Euro je Aktie.
Hugo Boss hat ein deutlich besser als erwartetes Q1 hingelegt und die Jahresziele angehoben. Der Umsatz stieg im Q1 währungsbereinigt um 25% auf 968 Mio. Euro, womit die Markterwartung (893 Mio. Euro) übertroffen wurde. Das EBIT wuchs überproportional um 63% auf 65 Mio. Euro, die Marge kletterte auf 6,7% (Vj.: 5,2%).
Als Hersteller von Elektrowerkzeugen und Gartengeräten profitiert Einhell vom Do-it-yourself-Trend. Die Pandemie hat die Entwicklung befeuert, allerdings betonte CFO Jan Teichert auf der Münchner Kapitalmarkt-Konferenz (MKK) am Mittwoch (3.5.), dass die Bayern auch zuvor schon profitabel gewachsen seien. Mit Blick auf das Jahr 2023 zeichne sich aber eine „Normalisierung“ ab. Die Erlöse sollen nur um 3% wachsen, nach zuvor 13% p. a. zwischen 2018 und 2022. Die EBT-Marge soll dagegen mit 8,0 bis 8,5% mit dem Vj. (8,5%) weitgehend schritthalten.
ProSiebenSat.1 hat am Donnerstagabend (27.4.) per ad-hoc eine drastische Dividendenkürzung auf 0,05 Euro je MDAX-Aktie bekanntgegeben. Im Vorjahr erhielten Anleger noch 0,80 Euro. Analysten hatten bislang nur einen Rückgang auf 0,66 Euro eingepreist.
Puma hat einen soliden Jahresstart hingelegt, beim Ausblick auf Q2 jedoch enttäuscht.
Bei Keramikwaren im Haushalt ist Villeroy & Boch seit Gründung 1748 eine feste Größe. Im wettbewerbsintensiven Umfeld grenzt sich der Premiumanbieter von Küchengeschirr (Umsatzanteil: 34%) und Badmöbeln (66%) vor allem durch ein anspruchsvolles Design und Innovationen ab. Dafür investiert das Unternehmen jährlich rd. 2% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
Für den Sportartikelhersteller Puma waren die vergangenen Monate alles andere als einfach: Lieferkettenengpässe, hohe Lagerbestände und Lockdowns in China haben die MDAX-Aktie mächtig unter Druck gesetzt. Vom Allzeithoch Ende 2021 bei 114,70 Euro ist die Aktie (56,82 Euro; DE0006969603) meilenweit entfernt. Seit Jahresbeginn liegt der Titel leicht im Minus. Wir sehen nun vieles im Kurs eingepreist. Die Bewertung ist so attraktiv wie lange nicht mehr.
Für Sportartikelhersteller wie Puma waren die vergangenen Monate alles andere als einfach: Lieferkettenengpässe, hohe Lagerbestände und Lockdowns in China haben die Aktie mächtig unter Druck gesetzt. Wir sehen nun vieles im Kurs eingepreist. Die Bewertung ist so attraktiv wie lange nicht mehr.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Funkwerk, GK Software, Charles Schwab, SAF Holland und Sto.
Die abgelaufene Woche stand ganz im Zeichen der Luxusgüterhersteller. Mit LVMH und Hermès haben gleich zwei Branchenriesen Umsatzzahlen für das Q1 gemeldet. Als wir beide Unternehmen in PB v. 19.9.22 an gleicher Stelle gegenüberstellten, lautete damals unser Fazit, dass sich die Inflation wegen der weniger preissensitiven Kundschaft nicht nachteilig auf das Geschäft der beiden Franzosen auswirken dürfte. Die kommunizierten Zahlen in dieser Woche zeigen, dass wir mit dieser These richtig lagen.
Sto hat am Donnerstag (13.4.) ein gemischtes Zahlenwerk vorgelegt. Nachdem der Umsatz 2022 um 12,4% auf rd. 1,8 Mrd. Euro gestiegen ist, will der Vorstand 2023 noch eine Schippe drauflegen und 1,9 Mrd. Euro erwirtschaften, obwohl das Q1 aufgrund der Witterungsverhältnisse leicht unter dem Vj.-Zeitraum lag. Weitere Details über das Auftaktquartal erwarten wir erst mit dem Hj.-Bericht Ende August.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Basler, Vitesco, Hugo Boss, Siemens Healthineers und Sto.
Nachdem die Opec+-Mitgliedsstaaten Anfang April überraschend angekündigt hatten, die tägliche Öl-Fördermenge in nächster Zeit signifikant zu kürzen, stiegen daraufhin die Energiepreise wieder merklich an. Höhere Energiepreise wirken sich traditionell negativ auf die Konsumlaune aus und die Puma-Aktie (54,82 Euro; DE0006969603) hat diese Entwicklung mit einem Kursrückgang von 7% in der Vorwoche auch bereits eingepreist.
Am vergangenen Mittwoch (5.4.) hat die Zeal Network-Tochter Lotto24 von der Glücksspielbehörde die Erlaubnis erhalten, virtuelle Automatenspiele im Internet anzubieten. Die Hamburger versprechen sich davon schon im laufenden Jahr einen Umsatz- und EBITDA-Beitrag im niedrigen einstelligen Mio.-Bereich.
Es war sicher nicht verkehrt, bei Rational auf den Ausblick zu warten. Die Aktie notiert seit unserer jüngsten Besprechung in PB v. 13.1. rd. 8% tiefer. Am Dienstag (28.3.) lieferte der Groß- und Industrieküchengerätehersteller dann die 2023er-Prognose.
Während die finalen 2022er-Geschäftszahlen von Hugo Boss weitgehend bekannt waren (vgl. PB v. 17.1.) und am Donnerstag (9.3.) für wenig Verwunderung sorgten, hielt der 2023er-Ausblick umso mehr Diskussionsstoff bereit. Demnach avisiert das Management des Modekonzerns ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich (4 bis 6%). Das EBIT soll zwischen 5 und 12% auf eine Spanne von 350 Mio. bis 375 Mio. Euro zulegen.
Als wir Ströer in PB v. 21.12.22 unter die Lupe nahmen, haben wir die MDAX-Aktie (53,70 Euro; DE0007493991) wegen einer drohenden Werbeflaute auf Halten abgestuft. Seitdem hat der Wert 30% zugelegt. Lagen wir falsch?
Tui-Aktionäre mussten sich nach der HV am 14.2. umstellen: Die alte ISIN (DE000TUAG000), unter der der Reiseanbieter im Freiverkehr zu handeln war, wurde infolge einer beschlossenen Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1 ersetzt. Der sogenannte Reverse-Split vereint dabei zehn alte Aktien unter neuer ISIN (DE000TUAG505) und macht diese optisch teurer.
Der Sportartikelhersteller Adidas schockte zum Wochenausklang mit einem schwachen 2023er-Ausblick. Die vorl. Zahlen von 2022 (Umsatz: +6% auf 22,5 Mrd. Euro; EBIT: -66% auf 669 Mio. Euro) waren dabei nur eine Randnotiz. Viel wichtiger ist, dass nun die Belastungen aus der geplatzten Zusammenarbeit mit dem US-Rapper Kanye West beziffert sind. Es werden zwar noch Optionen geprüft, aber ohne Verkauf der Yeezy-Produkte wird ein Rückgang der währungsadjustierten Erlöse im hohen einstelligen Prozentbereich (Konsens: +4%) und ein EBIT von 0 (Konsens: 1,0 Mrd.) Euro erwartet. Noch wahrscheinlicher ist wohl sogar ein Betriebsverlust von 700 Mio. Euro, wenn der Yeezy-Bestand ganz abgeschrieben werden müsste (-500 Mio. Euro) und eine begonnene strategische Optimierung (-200 Mio. Euro) zum Tragen kommt.
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