RWE – Microsoft bringt frischen Wind
Für den Energieriesen RWE wird das Jahr 2024 zwar wieder etwas ruhiger. Für das Q1 lieferten die Essener vergangene Woche (15.5.) aber solide Zahlen ab.
„Der Preis ist das, was du bezahlst. Der Wert ist das, was du erhältst.“
Für den Energieriesen RWE wird das Jahr 2024 zwar wieder etwas ruhiger. Für das Q1 lieferten die Essener vergangene Woche (15.5.) aber solide Zahlen ab.
In der heutigen Ausgabe kümmern wir uns um Eckert & Ziegler, Energiekontor, Procredit, Cenit und Atlas Copco.
Als Energiekontor kurz vor Ostern (28.3.) die Zahlen für das Gj. 2023 vorlegte, waren wir vom vorgelegten Ausblick für 2024 zunächst schwer verwundert.
Im Zuge sinkender Strompreise hatten es Erneuerbare Energie-Aktien zuletzt schwer. Die niedrigen Kurse hat am Donnerstag (14.3.) Finanzinvestor KKR ausgenutzt, um ein Angebot für Encavis anzukündigen.
Für die europäische Energiewende gehört Verbund zu den wohl wichtigsten Bindegliedern. Österreichs Energieversorger erzeugt 90% seines Stroms aus Wasser-, der Rest stammt aus Wärmekraft. Auch 2023 wartete der Konzern mit Rekordzahlen auf, wie die Gj.-Zahlen am Donnerstag (14.3.) zeigten.
Mit neuen Mittelfristzielen hat E.On am Mittwoch (13.3.) positiv überrascht. Nach einer seit Jahresbeginn eher schwachen Performance des gesamten Energiesektors erholte sich die DAX-Aktie (12,96 Euro; DE000ENAG999) um über 10% und erreichte dabei ein 8-Jahreshoch.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns RWE, Henkel, Daimler Truck und YOC.
Vor rund zwei Jahren galt CEZ als einer der Profiteure des russischen Überfalls auf die Ukraine, da der Energieriese die Turbulenzen am Energie- und Rohstoffmarkt in Gewinne wandeln konnte. Inzwischen haben sich diese Märkte jedoch beruhigt. Geblieben ist die Sorge vor einer Energieknappheit.
Besser als erwartet wird E.On das Gj. 2023 zum Abschluss bringen.
Mit dem neuen Jahr 2024 werden Verbraucher für Energie wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Konkret heißt das: Die Netzentgelte im Osten sind um rd. 8%, im Westen um rd. 17% gestiegen.
Nach dem lukrativen Verkauf des Windparkprojekts Garbet (Gesamterzeugungsleistung: 46 MW) in Schottland an Vermögensverwalter Capital Dynamics hat Energiekontor am Montag (18.12.) die EBT-Guidance per Ad-hoc erhöht.
RWE darf vom Bund 2,6 Mrd. Euro an Entschädigung erhalten, wie die EU-Kommission am Montag (11.12.) entschied. Zwar stelle die Zahlung eine staatliche Beihilfe dar, sie sei für den auf 2030 vorgezogenen Ausstieg aus den Braunkohlekraftwerken im Rheinischen Revier aber notwendig.
Die Krise am Markt der Erneuerbaren Energien hat auch auf den Wind- und Solarparkbetreiber Encavis ausgestrahlt.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte Netzbetreiber E.On massiv von gestiegenen Großhandelspreisen für Strom und Gas profitiert und erzielte daher im 1. Hj. einen Gewinnsprung.
Der Zinsschock an den Märkten hat die Branche der Erneuerbaren Energien fest im Griff. Die Aktien der Projektierer PNE (-43%) und Energiekontor (-7%) sind dabei allerdings nicht im gleichen Rahmen abwärts gezogen worden. Wir schauen uns daher beide norddeutschen Konzerne näher an.
Beim Energieversorger RWE machen sich die hohen Investitionen bezahlt. Die Essener haben nach neun Monaten den Gewinn ggü. Vj. auf rd. 3,4 Mrd. Euro verdoppelt und die Markterwartungen damit um über 30% übertroffen.
Mit einem Gewinn von rd. 40% sind wir am 6.10. bei unserer Langzeitempfehlung RWE (vgl. PB v. 30.3.20) ausgestoppt worden.
Angesichts hoher Anleiherenditen ist auch Energiekontor vom Abwärtssog erfasst worden (vgl. „Energieschock – Déjà-vu der 1970er?“).
Beim Ausbau der Erneuerbaren aus Wind- und Solarkraft tut sich etwas. So erfordert z. B. das „Wind-an-Land-Gesetz“ seit Februar keine artenschutzrechtlichen Prüfungen mehr für Genehmigungen in ausgewiesenen Windvorranggebieten. Gleichzeitig will der NRW-Landtag den Mindestabstand bei Windrädern kippen. Bisher mussten die Anlagen einen Kilometer Abstand zu Wohnsiedlungen einhalten. Von dieser Entwicklung profitieren nicht zuletzt die Projektierer von Wind- und Solarparks wie Energiekontor und Abo Wind.
Nicht nur niedrigere Strompreise, sondern auch wetterbedingte Minderumsätze haben Encavis im 1. Hj. belastet.
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