Verbio steigt auf neues Allzeithoch
Die imposante Rally von Verbio Vereinigte Bioenergie geht weiter: Am Dienstag (6.7.) markierte der Hersteller von Biokraftstoffen bei 47,60 Euro ein neues Allzeithoch.
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Die imposante Rally von Verbio Vereinigte Bioenergie geht weiter: Am Dienstag (6.7.) markierte der Hersteller von Biokraftstoffen bei 47,60 Euro ein neues Allzeithoch.
Wegen der Nähe zum Stoppkurs hatten wir SFC Energy in PB v. 12.5. auf Halten abgestuft. Inzwischen hat sich unser Musterdepotwert (29,40 Euro; DE0007568578) wieder erholt und notiert satte 45% höher als Mitte Mai, als er dem insgesamt schwachen Wasserstoff-Marktumfeld Tribut zollen musste.
Derart erfolgreich wie 2021 ist SFC Energy noch nie in ein Geschäftsjahr gestartet. Schon Ende April ließ unser Musterdepotwert verlauten, seit Jahren kein so gutes Auftaktquartal hingelegt zu haben (vgl. PB v. 28.4.).
Wir nutzen die laufende Marktkonsolidierung dazu, unser Musterdepot neu auszurichten (s. a. „Unsere Meinung“).
Den Bioenergie-Produzenten Verbio haben wir schon länger auf unserer Liste stehen. Die Rally des vergangenen Jahres und der Aufschwung im März/April machten uns eine Aufnahme der SDAX-Aktie in unser Musterdepot aber schwer. Mit der starken Korrektur vom Donnerstag (6.5.) hat sich die Lage geändert. Aus unserer Sicht wurde das Papier über Gebühr abgestraft.
Mit der Entscheidung, Verbio in PB v. 5.2. auf Halten abzustufen, lagen wir richtig. Starke Gewinnmitnahmen zwangen die SDAX-Aktie (34,96 Euro; DE000A0JL9W6) nach einer sechsmonatigen Rally in die Knie. Unsere Empfehlung vom 20.11.20 wurde ausgestoppt – mit einem schönen Gewinn von fast 50%.
Starker Wochenbeginn für SFC Energy! Bis zu 8% legte unser Musterdepotwert (26,25 Euro; DE0007568578) am Montag (26.4.) zu und übersprang dabei die wichtige Marke von 25,00 Euro. Grund für die Euphorie am Markt waren erfreuliche erste Zahlen vom Jahresstart des Anbieters von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen.
Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy versorgt die Öl- und Gasindustrie, die Streitkräfte verschiedener Länder und die Industrie mit mobilen und stationären Notstromaggregaten. Jetzt steigen die Bayern ins Asiengeschäft ein – und wir wollen beim Erfolg dabeisein.
Vor rd. 1,5 Jahren ist der Übernahmeversuch von PNE durch Morgan Stanley gescheitert. Mit ihrem Infrastrukturfonds kamen die US-Amerikaner nur auf 39,8% der Stimmrechte, sodass die Börsennotiz fortgeführt wird. Geschadet hat das den Cuxhavenern aber nicht, auch wenn die strategischen Fortschritte nicht so recht überzeugen.
Den Ausbau der Asien-Schiene und ein Interview mit CEO Peter Podesser hatten wir vor einer Woche zum Anlass genommen, bei SFC Energy den sofortigen Wiedereinstieg zu wagen (vgl. PB v. 24.3.). Am Montag (29.3.) nahmen wir 1 000 Papiere des Brennstoffzellenspezialisten zum Einstiegskurs von 24,50 Euro in unser Musterdepot auf, nachdem die Ko-operation mit Leosphere, einer Tochter des finnischen Messtechnik-Spezialisten Vaisala, weiter ausgebaut wurde.
Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy baut die vor fünf Jahren begonnene Partnerschaft mit Toyota Tsusho, den nicht-automobilen Aktivitäten von Toyota, weiter aus. Künftig werden alle Produkte der Brunnthaler bis 100 Kilowatt nicht nur in Japan, sondern auch in Südostasien vom Partner vertrieben.
Peter Podesser wird zuversichtlicher: Nachdem SFC Energy ab März 2020 ohne Prognose für das Gesamtjahr unterwegs war, lieferte der CEO des Brennstoffzellenspezialisten schon am 15.2. einen Ausblick auf das gerade begonnene Geschäftsjahr. Und der sieht positiv aus:
Im 1. Hj. 2020/21 (per 31.12.) konnte Verbio die Profitabilität dramatisch steigern: Während der Umsatz 9,7% auf 479,1 Mio. Euro zulegte, baute der Bioenergie-Produzent das EBITDA um fast 50% auf 80,4 Mio. Euro aus. Die Marge schnellte von 12,3 auf 16,8% nach oben.
„Nun muss der Widerstand im Bereich von 16,00 Euro nachhaltig überwunden werden“, forderten wir in PB v. 18.11.20 bei unserer jüngsten Analyse zu SFC Energy. Und genau das ist der Aktie (19,76 Euro; DE0007568578) seit Jahresbeginn gelungen.
Wasserstoff ist wichtig für die zukünftige Energieversorgung und so ist es gut und sinnvoll, dass Siemens Energy und Mubadala auf diesem Gebiet gemeinsame Sache machen. Eine Absichtserklärung der Münchner mit dem staatlichen Investmentvehikel von Abu Dhabi soll zum Bau von Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe im Nahen Osten führen.
Wir hatten CropEnergies in PB v. 16.12.20 auf Halten abgestuft, nachdem der Hersteller von Bioethanol seine Ziele für das Gj. 2020/21 (per 1.3.) gekappt hatte und die erst kurz zuvor in den SDAX aufgenommene Aktie gehörig an Boden verlor. Wenige Tage später wurden wir dann ausgestoppt. Wer unserer Erstempfehlung vom 20.4.20 folgte, sackte Gewinne von gut 37% ein.
Die zweite Infektionswelle belastet Cropenergies. Die Südzucker-Tochter musste am Montag (14.12.) die Guidance senken und erwartet im Gj. 2020/21 (per 28.2.) nun einen Umsatz von 825 Mio. bis 855 Mio. (bisher: 850 Mio. bis 900 Mio.) Euro und ein EBITDA von 135 Mio. bis 150 Mio. (150 Mio. bis 180 Mio.) Euro.
Der Zeitpunkt, einen erneuten genaueren Blick auf Verbio zu werfen, ist günstig. Denn Ende Oktober setzten nach der imposanten Post-Corona-Rally (+240%, vgl. PB v. 21.9.) erste größere Gewinnmitnahmen ein. Nach einem 16%-Kursrutsch kamen die Käufer zurück und trieben die Aktie (21,35 Euro; DE000A0JL9W6) des Bioenergie-Produzenten um 36% auf ein neues Allzeithoch bei 24,40 Euro nach oben.
Krisenfest und dynamisch – diese Attribute gelten längst nicht für alle Geschäftssegmente von SFC Energy. Die Corona-Pandmie hat in den ersten neun Monaten des Gj. für teils empfindliche Umsatzeinbrüche in den Bereichen Industry (-29,0%), Defence & Secutrity (-69,7%) und Oil & Gas (-19,6%) gesorgt.
Die DAX-Familie hat ein neues Mitglied: Am Montag (3.11.) stieg CropEnergies in den SDAX auf und ersetzte dort Rocket Internet. Die Berliner Startup-Schmiede soll von der Börse genommen werden.
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