SFC fährt USA-Geschäft hoch
Mit der am 15.11. vorgelegten Q3-Bilanz hatte SFC Energy bereits bewiesen, dass die Rückkehr auf den Wachstumspfad endgültig gelungen ist.
„Die fünf gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Mit der am 15.11. vorgelegten Q3-Bilanz hatte SFC Energy bereits bewiesen, dass die Rückkehr auf den Wachstumspfad endgültig gelungen ist.
Der in der ao-HV v. 27.10. beschlossene Rechtsformwechsel in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) wird sich bei Abo Wind verzögern – und damit auch die Umbenennung in Abo Energy.
Der Zinsschock an den Märkten hat die Branche der Erneuerbaren Energien fest im Griff. Die Aktien der Projektierer PNE (-43%) und Energiekontor (-7%) sind dabei allerdings nicht im gleichen Rahmen abwärts gezogen worden. Wir schauen uns daher beide norddeutschen Konzerne näher an.
Und schon wieder ist es passiert: Am Donnerstag (26.10.) brach die Siemens Energy-Aktie (8,50 Euro; DE000ENER6Y0) um 40% ein. Der Grund lag in Vorgesprächen mit dem Bund über Garantien in Höhe von bis zu 16 Mrd. Euro – für Anleger ein neuer Schock. Seit Juni haben sich die Kursverluste aufgrund der Probleme bei Windkrafttochter Siemens Gamesa bereits auf 70% akkumuliert.
Gut ein Jahr hält die Talfahrt bei CropEnergies schon an. Und seither hat sich der Aktienwert (7,93 Euro; DE000A0LAUP1) des Entwicklers von Biokraftstoffen mehr als halbiert.
Obwohl Verbio am Dienstag (26.9.) das zweitbeste Gj. (per 30.6.) der Unternehmensgeschichte vermeldete, verlor die SDAX-Aktie (35,51 Euro; DE000A0JL9W6) zeitweise bis zu 14%. Belastungsfaktoren bleiben für den Hersteller von Biokraftstoffen die hohen Rohstoff- und Energiekosten, die die Produktion massiv verteuert haben. Erschwerend hinzu kommen die Absatzpreise, die schon seit längerem nicht mehr an das außergewöhnlich starke Vorjahr heranreichen.
Beim Ausbau der Erneuerbaren aus Wind- und Solarkraft tut sich etwas. So erfordert z. B. das „Wind-an-Land-Gesetz“ seit Februar keine artenschutzrechtlichen Prüfungen mehr für Genehmigungen in ausgewiesenen Windvorranggebieten. Gleichzeitig will der NRW-Landtag den Mindestabstand bei Windrädern kippen. Bisher mussten die Anlagen einen Kilometer Abstand zu Wohnsiedlungen einhalten. Von dieser Entwicklung profitieren nicht zuletzt die Projektierer von Wind- und Solarparks wie Energiekontor und Abo Wind.
Mit Rekordzahlen überraschte SFC Energy am Dienstag (22.8.) seine Investoren.
Lange waren wir von PNE nicht überzeugt – zu Recht. Ein Kurseinbruch von bis zu 40% bei der SDAX-Aktie (13,80 Euro; DE000A0JBPG2) steht seit unserer letzten Besprechung (vgl. PB v. 21.11.22) zu Buche. Die damals formulierten 2027er-Ziele (EBITDA: 150 Mio. Euro; Eigenbetriebsportfolio: 1 500 MW) wurden auch vom Markt als zu ambitioniert eingeschätzt.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um die Veränderungen in der DAX-Familie, Belimo und Amadeus Fire.
Seitdem Verbio aus dem MDAX verdrängt wurde, kämpft unser einstiger Musterdepotwert mit der Kurserholung.
Kurseinbrüche von über 30% an einem einzigen Handelstag sieht man im DAX nicht alle Tage.
Die Abo Wind-Aktie (61,20 Euro; DE0005760029) verlor am Donnerstag (1.6.) zeitweise über 10%, nachdem der Wind- und Solarparkprojektierer eine Kapitalerhöhung angekündigt hatte.
Als wir zuletzt am 14.2. über Verbio berichteten, handelte die damals noch im MDAX notierte Aktie (34,86 Euro; DE000A0JL9W6) bei 49 Euro und hatte gerade erst die Zahlen zum 1. Hj. (per 31.12.) vom 2.2. (EBITDA: -9% auf 170 Mio. Euro) verdaut.
CropEnergies rechnet für das Gj. 2023/24 (per 29.2.) mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Sanofi, GE Healthcare,Siemens und Jost Werke.
Abo Wind hat das Jahr 2022 mit neuen Rekorden abgeschlossen.
Am Freitag (3.3.) veröffentlichte die Deutsche Börse die Änderungen in der DAX-Familie (per 20.3.; s. „Unsere Meinung“ in dieser Ausgabe):
Nach Kursverlusten von rd. 25% seit November rutschte die Marktkapitalisierung der CropEnergies-Aktie (11,88 Euro; DE000A0LAUP1) in den Keller. Die Folge: Die Mannheimer müssen den SDAX zum 20.3. verlassen und sind damit in keinem Auswahlindex der Börse mehr vertreten.
Hohe Rohstoff- und Energiekosten sowie aufgrund von Importen aus Brasilien und den USA gesunkene Absatzpreise für Bioethanol setzten Verbio zum Jahresende noch einmal gehörig unter Druck. Trotz eines Rekordumsatzes von 1,08 Mrd. Euro (+33% ggü. Vj.) im 1. Hj. (per 31.12.) sank das EBITDA um 9% auf 170,3 Mio. Euro ggü. Vj. – bei einer um 730 bps. gesunkenen Marge. Unterm Strich standen ein jeweils um 15% niedrigerer Nettogewinn von 102,1 Mio. Euro sowie ein ber. EPS von 1,60 Euro. Nach Vorlage der Zahlen (3.2.) gab die MDAX-Aktie (48,98 Euro; DE000A0JL9W6) weitere 12% ab und liegt seither 40% unter ihrem November-Hoch.
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