Cewe – Neue Produkte im Fokus
Bei der Cewe Stiftung richten sich die Blicke schon jetzt auf die Foto-Leitmesse „Photokina“ Ende September. Dort wollen die Oldenburger neue Produkte rund um die digitale Fotowelt vorstellen.
Bei der Cewe Stiftung richten sich die Blicke schon jetzt auf die Foto-Leitmesse „Photokina“ Ende September. Dort wollen die Oldenburger neue Produkte rund um die digitale Fotowelt vorstellen.
Sechs Töchter gehören derzeit zur Familie der 1995 gegründeten Mittelstandsholding MBB. Neben OBO Werke, Hanke Tissue Spolka, DTS IT und CT Formpolster sind mit Aumann und Delignit zwei börsennotierte darunter, die zudem in der vergangenen Woche Hj.-Zahlen vorlegten. Und auch die Mutter gewährte Einblick in ihre Geschäftsbücher.
Ins Beuteschema von Dividendenjägern passt nach wie vor Amadeus Fire. Waren wir im Februar noch von einer Ausschüttung von 3,75 Euro ausgegangen, hatte der Personaldienstleister die Zahlung Ende Mai auf 3,96 (Vj. 3,66) Euro hochgeschraubt. Damit bekommen Anteilseigner aktuell eine Rendite von ordentlichen 4,1%. Gleichzeitig brummt das Geschäft seit längerem, wobei der konjunkturbedingte Fachkräftemangel den Frankfurtern in die Karten spielt.
Auch im neuen Jahr wächst Befesa mit dem Recycling von Stahl- und Aluminiumreststoffen ordentlich. Im Gj. 2017 erreichten die Luxemburger bereits einen Umsatz von 725 Mio. Euro (+18%) und ein bereinigtes EBIT von 144 Mio. Euro (+40%). Dank weiterer Volumen- und Preissteigerungen kletterte der Erlös im Q1 auf 195,4 Mio. Euro (+13%). Das EBIT wurde aber nur auf 37,2 Mio. Euro (+7,1%) verbessert.
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Die Hoffnung auf ein brillantes Weihnachtsgeschäft trieb die Aktie der Cewe Stiftung im Januar auf ein Rekordhoch bei 92,50 Euro. Tatsächlich erreichte der Foto-Dienstleister alle selbstgesteckten 2017er-Ziele. V. a. das Q4 überzeugte mit einem EBIT-Anstieg um 7,2% auf 46,1 Mio. Euro. Damit erzielte Cewe knapp 94% des Gesamtjahres-EBIT im Schlussquartal. Beachtlich: Trotz der Erhöhung der Umsatzsteuer auf Fotobücher (von 7 auf 19%) stieg deren Absatz im Q4 minimal auf den Rekordwert von rd. 2,4 Mio. Stück an.
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Vielen mittelständischen Familienunternehmen fehlt es an Nachfolgern. Sind sie erfolgreich, geraten sie auf den Radar von Beteiligungsunternehmen. Das kann durchaus in beiderseitigem Interesse sein, denn die Mittelständler behalten als Teil einer Holding häufig eine gewisse Eigenständigkeit. So ist der Holzverarbeiter Delignit etwa selbst höchst erfolgreich und börsennotiert, aber Teil der MBB-Familie.
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Die Geschäfte laufen gut beim deutschen Personaldienstleister Amadeus Fire. Denn nach vorläufigen Daten erreichten die Frankfurter 2017 mit 32,3 Mio. Euro (+7,6%) ein Rekord-EBITA. Der Umsatz legte gleichzeitig um 6,5% auf 184,5 Mio. Euro zu, so dass die Ergebnismarge trotz deutlich erhöhter Personalaufwendungen um 0,2 Prozentpunkte auf 17,5% kletterte. Zu berücksichtigen ist zudem, dass im Vergleich zum Vorjahr drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen.
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Wenn es in der Zeit vor dem Internet um Profiteure des Weihnachtsgeschäfts ging, dann landeten Anleger schnell bei Werten wie Hussel (später Douglas), Horten, Karstadt oder Kaufhof. Davon ist nicht viel übrig geblieben.
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Zum Wochenschluss ging auch Befesa an der Börse. Die Aktie (30,69 Euro; LU1704650164), die am unteren Ende der Spanne bei 28 Euro platziert wurde, startete auch genau bei 28 Euro.
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Weltweit verschärfen die Staaten ihre Vorgaben für produzierende Betriebe. Vor allem das Thema Umweltschutz steht ganz oben auf der Liste. Mit Befesa strebt nun ein Dienstleister an die Börse, der von diesem Trend profitiert und u. a. die 2006 von der Börse genommene BUS Berzelius enthält.
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Als familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe feierte MBB in den vergangenen Jahren Erfolge. Selbst ging das Unternehmen schon im Jahr 2006 an die Börse. Dies war rund elf Jahre nach der Gründung als Nesemeier & Freimuth GmbH in Berlin. Den traditionsreichen Namen MBB (Messerschmitt-Bölkow-Blohm) sicherte sich das Management bereits 1997 durch den Kauf einer früheren MBB-Tochter. Die nachfolgenden Jahre waren dann von einem substanziellen Aufbau von Beteiligungen geprägt.
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Eher am unteren Rand der Erwartungen lagen die Hj.-Zahlen der Cewe Stiftung. Der Fotofinisher setzte mit 234,6 Mio. Euro knapp 1% weniger um als im Vorjahr. V. a. die erhöhte Umsatzsteuer auf Fotobücher (vgl. PB v. 16.6.) war für den kleinen Rückgang verantwortlich.
In Zeiten einer boomenden Konjunktur freuen sich die Zeitarbeits- und Personalvermittlungsgesellschaften über eine erhöhte Nachfrage von der Unternehmensseite. Abzulesen ist dies an den Hj.-Zahlen von Amadeus Fire.
Die MBB-Aktie (92,48 Euro; DE000A0ETBQ4) war im Mai bis auf 122 Euro gestürmt. Der Aumann-Börsengang und gute Nachrichten der weiteren Töchter waren für den Höhenflug verantwortlich.
Die Cewe Stiftung macht mit ihren Fotobüchern nicht nur vielen Kunden Freude, sondern auch den Aktionären. Denn der Fotodienstleister erhöhte für 2016 zum achten Mal in Folge die Dividende. Nach der HV Ende Juni gab es 1,80 Euro (Vj.: 1,60 Euro) pro Aktie.
Von den sechs Töchtern des mittelständischen Familienunternehmens MBB hat Auman durch den IPO im März zuletzt für die meisten Schlagzeilen gesorgt (vgl. PB v. 15.3.). Aber auch die anderen brauchen sich nicht zu verstecken. Fünf der prächtig gedeihenden Töchter verzeichneten im vergangenen Jahr Allzeithochs bei Umsatz und Ergebnis, erläutert CIO Gerrit Karalus gegenüber PLATOW.
Der in Deutschland an 19 Standorten tätige Personaldienstleister Amadeus Fire sieht sich weiterhin einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ausgesetzt. Dennoch kletterte der Umsatz im Q1 um 11,6% auf 44,8 Mio. Euro.
Was die Großeltern unterm Weihnachtsbaum erfreut, sorgt auch bei den Aktionären der Cewe Stiftung für gute Laune: Die Rede ist vom Cewe-Fotobuch, dem Absatzrenner des Foto- und Online-Druckservice-Spezialisten. Kunden bestellten davon 6,2 Mio. Exemplare im Gesamtjahr. Im Schlussquartal 2016 setzten die Oldenburger 228,5 Mio. Euro um. Dies ist ein Zuwachs gegen Vorjahr von 5,9%. Es entspricht zudem 38,5% des Jahresgeschäfts, was die Abhängigkeit von der „Geschenkezeit“ unterstreicht. Beim EBIT kam es 2016 zu einem Plus von 29,2% auf 47 Mio. Euro. Neben dem Fotobereich haben auch der Online-Druck (seit Q3 profitabel) und der Einzelhandel zur positiven Entwicklung beigetragen.
Im vierten Quartal zählte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Deutschland gut 1 Mio. freie Stellen. Vor allem sehr kleine Betriebe mit bis zu 9 und mittelgroße Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten suchten neue Mitarbeiter. Zwei Drittel der Arbeitgeber fahndeten nach Fachkräften mit gewerblicher, kaufmännischer oder sonstiger Ausbildung, nach Ungelernten hielten nur 19% Ausschau.
Mit einem neuen Verpackungsgesetz will die Bundesregierung Verpackungsabfälle effektiver vermeiden und die Recycling-Quote steigern. Wer letztlich die Entsorgung der Verpackungsabfälle übernimmt, darüber sollen Ausschreibungen entscheiden.
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