Ungarns Schwäche heißt Orbán
Die IWF-Kritik an den Machenschaften des Orbán-Regimes wird etwas lauter, während sich die wirtschaftlichen Aussichten für Ungarn verschlechtern.
„Erfolgreiches Investieren besteht darin, die Erwartungen anderer zu antizipieren.“
Die IWF-Kritik an den Machenschaften des Orbán-Regimes wird etwas lauter, während sich die wirtschaftlichen Aussichten für Ungarn verschlechtern.
Der Fall Vietnams zeigt lehrbuchmäßig, dass die Emerging Markets durch die geopolitische Fragmentierung Entwicklungschancen verlieren und die eigentlichen Opfer der neuen Großmachtrivalität sind.
Die Konsolidierungspolitik der neuen rumänischen Regierung zeigt Wirkung: Die Märkte beruhigen sich und die Ratingagentur Fitch bestätigte den „Investmentgrade“.
Südafrika kommt durch die Beschränkung auf das Machbare nur langsam voran, bleibt damit aber offenbar auf Erholungskurs. Auch wenn die Androhungen aus den USA immer heftiger werden.
Stabiles Wachstum braucht einklagbare Rechte und verlässliche Informationen. Doch in Autokratien sind beide bedroht.
Malaysia verkündet einen Exportstopp für Seltene Erden. Der geplante Ausbau der lokalen Verarbeitungskapazitäten bringt neue Wachstumschancen.
Ein in Russland sich abzeichnender Immobiliencrash könnte über kurz oder lang auf das Bankensystem ausstrahlen. Weshalb vom Treffen Donald Trumps mit Wladimir Putin in Alaska keinerlei Stabilisierung zu erwarten ist.
So sehr Israels militärische Sicherheit von den USA abhängt, so wichtig für das wirtschaftliche Überleben sind die Beziehungen zur EU. Das birgt Konfliktstoff.
Indiens Wirtschaft wächst und damit auch der Bedarf an Energie. Die von Trump wegen der Importe russischen Öls verhängten Strafzölle bringen das Land in große Schwierigkeiten.
Das Doppeldefizit in Staatsfinanzen und Leistungsbilanz verfestigt sich, während der Öl-Anteil in der saudischen Wirtschaft demnächst unter die 20%-Marke fällt: Der einstige Ölstaat wird immer mehr zu einem normalen Schwellenland.
Die aktuellen Prognosen von IWF und ADB liefern kaum überraschende Zahlen, aber beunruhigende Hinweise auf schwindende Stabilität der globalen Wirtschaft.
Der IWF genehmigt weitere Tranche für Argentinien vor dem Hintergrund einer insgesamt erstaunlich erfolgreichen Politik des Kettensägen-Präsidenten.
Die Sieger der Konkurrenz unter den europäischen Finanzplätzen könnten sehr wohl Vilnius, Riga und Tallinn heißen: Die baltischen Fintechs übernehmen immer mehr Funktionen klassischer Banken.
Die EU droht Tiflis ultimativ damit, die Visafreiheit zu kassieren. Dieser Schritt kommt viel zu spät und kann den Beitrittsprozess nicht mehr retten.
Die neuen US-Zölle zwingen Brasilien und andere lateinamerikanische Länder zur Neuorientierung – und China nutzt die Lage geschickt zu seinem Vorteil. Während Washington mit Strafzöllen isoliert, baut Peking Handelswege, sichert Rohstoffe und stärkt seinen Einfluss in der Region.
Südafrikas Wirtschaft tritt weiter auf der Stelle: Nullwachstum, Massenarbeitslosigkeit und eine instabile Stromversorgung bremsen die Entwicklung des Landes spürbar aus. Korruption, Investitionsstau und eine fragile Infrastruktur lassen kurzfristig keine Besserung erwarten – die strukturelle Krise bleibt tiefgreifend.
China will den Yuan internationalisieren, ohne die Kapitalmärkte vollständig zu öffnen. Ziel ist mehr Unabhängigkeit vom Dollar, nicht eine neue Leitwährung zu schaffen.
Die US-Zölle treffen Industrieexporteure in den Emerging Markets besonders hart. Warum Länder wie die Slowakei leiden und was die Autoindustrie damit zu tun hat.
Präsident Prabowo Subianto will mit Danantara einen 900-Milliarden-Dollar-Staatsfonds aufbauen – doch Interessenkonflikte, politische Einflussnahme und Korruptionsrisiken bedrohen das Vorhaben. Experten warnen vor einem Scheitern, das nicht nur den Fonds, sondern die gesamte Wirtschaft Indonesiens gefährden könnte.
Usbekistans Reformpolitik zeigt Wirkung: Trotz geopolitischer Unsicherheiten erwarten Experten nachhaltiges Wachstum – getrieben von Investitionen, Marktliberalisierung und internationaler Öffnung. Herausforderungen bleiben, doch die Chancen im aufstrebenden Markt sind groß.
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