Morphosys profitiert von GSK
Der scheidende Morphosys-Chef Simon Moroney ist ein vorsichtiger Konzernlenker. Obwohl absehbar war, dass der Partner Glaxosmithkline (GSK) für MOR103 zur Behandlung schwerer rheumatoider Arthritis 2019 eine weitere Meilensteinzahlung leisten dürfte, kalkulierte der CEO bei der Jahresprognose nichts davon ein (vgl. PB v. 18.3.). Jetzt fließen 22 Mio. Euro für den Start der Phase II-Studie, so dass die Jahresziele genau um diesen Betrag nach oben angepasst werden: Beim Umsatz rechnet das MDAX-Unternehmen jetzt mit 65 Mio. bis 72 Mio. Euro, beim EBIT-Verlust nur noch mit 105 Mio. bis 115 Mio. Euro.

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