Getrieben von der anhaltenden Expansion von Cloud- und KI-Anwendungen bleibt die Nachfrage nach Energieverteilung, Effizienzlösungen und industrieller Automatisierung hoch. Schneider Electric stellt die notwendige Energie- und Gebäudetechnik bereit, damit Rechenzentren, Fabriken und Stromnetze betrieben werden können. Die Nachfrage hängt dabei nicht nur von einem kurzfristigen Trend ab.

Getrieben von der anhaltenden Expansion von Cloud- und KI-Anwendungen bleibt die Nachfrage nach Energieverteilung, Effizienzlösungen und industrieller Automatisierung hoch. Schneider Electric stellt die notwendige Energie- und Gebäudetechnik bereit, damit Rechenzentren, Fabriken und Stromnetze betrieben werden können. Die Nachfrage hängt dabei nicht nur von einem kurzfristigen Trend ab.

Viele Projekte, etwa der Ausbau von Stromnetzen, Rechenzentren oder Industrieanlagen, erstrecken sich über mehrere Jahre und sorgen für eine hohe Visibilität. Zudem verdienen die Franzosen nicht nur an der gelieferten Hardware, sondern zunehmend auch an Software, Services und Wartung über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen. Das erhöht die Planbarkeit der Erlöse und verbessert die Margen.

Gleichzeitig hat sich auch das Industriegeschäft stabilisiert. Die zuvor schwächere Sparte Industrial Automation zeigt in mehreren Regionen wieder eine normalisierte Entwicklung, ohne jedoch eine ausgeprägte zyklische Beschleunigung zu verzeichnen.

Den größten Wachstumstreiber stellt jedoch zweifelsohne das Rechenzentrumsgeschäft dar. Schneider Electric profitiert dabei nicht nur vom Bau neuer Rechenzentren, sondern auch davon, dass moderne KI-Rechenzentren deutlich mehr elektrische Infrastruktur benötigen als klassische Cloud-Rechenzentren und damit die Wertschöpfung pro Projekt steigt. Die Analysten von Bank of America gehen davon aus, dass der adressierbare Markt für elektrische Infrastruktur von Rechenzentren in den kommenden Jahren mit 30 bis 40% p. a. wachsen kann.

Schneider Electric strebt bis 2030 für den gesamten Konzern ein organisches Umsatzwachstum von jährlich 7 bis 10% an. Gleichzeitig will CEO Olivier Blum die bereinigte EBITA-Marge um 250 Basispunkte verbessern (2025: 18,7%) und die Kapitalrendite (ROCE) auf 15 bis 20% steigern – ein Ausdruck des Anspruchs, profitables Wachstum mit hoher Kapitaldisziplin zu verbinden.

Nachdem wir im Oktober letzten Jahres bereits 80% Gewinn mit der Aktie (276,65 Euro; FR0000121972) realisieren konnten, sehen wir nun eine attraktive Chance für einen Neueinstieg. Zwar steht der Kurs heute gut 10% höher, unser Vertrauen in die strukturelle Wachstumsstory ist jedoch deutlich gestiegen. Tatsächlich ist das Forward-KGV mit 25 heute sogar etwas niedriger als im Herbst, das erwartete jährliche EPS-Wachstum für die Periode 2025 bis 2030 beläuft sich im Schnitt auf 18% (CAGR). Die wichtigen Peers ABB und Siemens Energy sind mit Forward-KGVs von 32 bzw. 28 höher bewertet.

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