
Für Geely ist Globalisierung der nächste logische Schritt
Chinas Autobauer Geely fiel uns jüngst durch die Ankündigung, den Export kräftig auszuweiten, auf. Dabei zählte der Konzern schon 2025 zu einem ernstzunehmenden internationalen Wettbewerber.

Chinas Autobauer Geely fiel uns jüngst durch die Ankündigung, den Export kräftig auszuweiten, auf. Dabei zählte der Konzern schon 2025 zu einem ernstzunehmenden internationalen Wettbewerber.
Die Uhr tickt! Bis zum 4.7. muss eine Lösung im Handelsstreit zwischen der EU und China gefunden werden, sonst drohen Strafzölle auf chinesische E-Fahrzeuge. Die EU wirft China vor, seine E-Autoindustrie jahrelang durch staatliche Subventionen gefördert zu haben.
Im Kampf gegen künstlich verbilligte Produkte aus China hat US-Präsident Joe Biden zu Wochenbeginn einen härteren Ton angeschlagen. Nicht nur sind die Einfuhrzölle auf chinesische Elektroautos von 25 auf 100% erhöht worden.
China will die Weltherrschaft. Das hat zunächst einmal eine geopolitische Komponente und geht v. a. die USA etwas an, an deren Vormachtstellung massiv gerüttelt wird. Aber auch wirtschaftlich ist China eine Herausforderung, einige sagen Bedrohung.
Den Strategieschwenk hin zur E-Mobilität bei Geely hatten wir im Dezember (s. PEM v. 9.12.21) beschrieben. Am Kapitalmarkt kamen die Ideen zunächst gut an, jedoch überlagerten neue Probleme die Kursentwicklung. Insbesondere die steigenden Zinsen und die neuen chinesischen Lockdowns wirkten noch nach.
Für konventionelle Autobauer wie Geely besteht im Zeitalter der E-Mobilität die Herausforderung darin, das Produktportfolio neu auszurichten. Dazu hat der Konzern jetzt ein neues Strategiekonzept entworfen:
Die Geely-Aktie hat ihren Abwärtstrend durchbrochen. Seit Juni, als wir die Aktie (3,06 Euro; A0CACX; KYG3777B1032) erstmals zum Kauf empfohlen hatten, ist das Papier um 32% gestiegen. Dies liegt nicht nur an der Hoffnung auf die postpandemische Marktgenesung in Fernost.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenDas „Abwarten“ (PEM v. 25.3.) bei der Geely-Aktie (2,29 Euro; A0CACX; KYG3777B1032) hat ein Ende. Am 11.5. hatte das Papier des chinesischen Autobauers mit 1,82 Euro zwischenzeitlich ein Jahrestief erreicht. Seither geht´s wieder bergauf (+23%).
Keine guten Nachrichten vom chinesischen Automarkt. Der Autobauer Geely hat im vergangenen Jahr infolge der Corona-Krise einen massiven Gewinneinbruch verzeichnet. Unterm Strich lag das Ergebnis bei der Volvo-Mutter mit 5,5 Mrd. Renminbi bzw. umgerechnet 709 Mio. Euro ein Drittel tiefer als im Vorjahr.
Vor gut einem Jahr gab der chinesische Autobauer Geely bekannt, dass er eine Fusion mit der schwedischen Tochter Volvo in Betracht ziehen könnte. Daraus wird nichts. Die beiden Unternehmen bleiben eigenständig, werden ihre Kooperation in den Bereichen E-Mobilität und Autonomes Fahren aber ausweiten.
Im laufenden Jahr will der Autobauer Geely 1,32 Mio. elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen. Trotz des durch die Pandemie sehr schwierigen Umfelds wären das nur etwa 40 000 Autos weniger als 2019.

Alternative Antriebe und Konnektivität haben die Karten auf dem globalen Automobilmarkt in den vergangenen Jahren neu gemischt. Im Rennen um die Vorherrschaft in dieser sich verändernden Welt hat Geely nun einen großen Schritt nach vorne gemacht. Auf der Pekinger Automesse Auto China hat der chinesische Hersteller ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, mit dem er Branchengrößen wie VW oder Tesla angreifen will.
Der chinesische Automobilkonzern Geely will trotz des gesunkenen Aktienkurses von Daimler seine derzeitige 9,7%-Beteiligung nicht erhöhen. „Daimler ist unser Partner. Wir sehen uns bei der Daimler-Gruppe voll und ganz als Langfrist-Investor. Derzeit haben wir jedoch keinerlei Pläne, unser Investment zu erhöhen“, sagte Geelys europäischer Kommunikationschef Frank Klaas in einem Interview.
Autobauer Geely (1,40 Euro; A0CACX; KYG3777B1032) kam schon vor Corona ins Stocken. Nach Absatzeinbrüchen im Dezember hatte sich der Kurs im Januar wieder gefangen, um dann von dem Corona-Virus in die Mangel genommen zu werden und letztlich unseren Stopp bei 1,40 Euro zu reißen.
Bei Geely sind die Käufer zurück. Nachdem die Aktie (1,72 Euro; A0CACX; KYG3777B1032) des chinesischen Autobauers in der zweiten Januarhälfte rd. ein Viertel ihres Wertes einbüßte, legte sie im Februar bisher 20% zu. Zu Wochenbeginn sorgten Meldungen über einen Zusammenschluss mit der Tochter Volvo Cars für steigende Kurse.
Autos sind eigentlich das industrielle Steckenpferd der Deutschen. Zuletzt hat allerdings China, vor allem mit Blick auf Vernetzung und E-Mobilität, massiv aufgeholt. Eine Brücke zwischen den beiden wichtigen Automärkten schlägt Geely. Als Großaktionär von Daimler hat der chinesische Autobauer einen guten Draht zum deutschen Big Player und stärkt seine Position hierzulande wie auch in Europa immer weiter.
Aus der europäischen Autobranche wurden die Klagen über den schwächelnden chinesischen Absatzmarkt in den vergangenen Monaten immer lauter. Und auch auf der Guangzhou Auto Show, die in der letzten November-Woche stattfand, waren die Europäer nur eine Randerscheinung.
Die kürzlich vorgestellten Q2-Zahlen von Tata Motors sind gewiss kein Anlass zur Freude, geben nach einer langen Reihe von Enttäuschungen aber erstmals Anlass zu der Hoffnung, dass die Aktie (10,30 Euro; A0DJ9M; US8765685024) ihren Tiefpunkt erreicht hat. 73% hat das Papier in den vergangenen fünf Jahren verloren. Grund sind ein anhaltend schwacher Fahrzeugabsatz in Indien, wo Tata besonders bei Nutzfahrzeugen (Marktanteil: 42%) unter schlapper Konjunktur und Liquiditätskrise leidet.
Die Volvo-Mutter Geely, die zugleich auch mit knapp 10% an Daimler beteiligt ist, hat ein schwieriges Halbjahr hinter sich. Belastet von einem schwachen chinesischen Heimatmarkt, auf dem zudem auch noch ein heftiger Preiskampf tobt, und den Auswirkungen der US-chinesischen Handelsstreitigkeiten stürzte der Autoabsatz um 15% auf 651 680 Fahrzeuge ab.
Nach vielen Jahren des rasanten Wachstums muss Geely Automobile kleinere Brötchen backen: Im Juni hat der chinesische Automobilhersteller nur 90 875 Fahrzeuge abgesetzt, was einen Einbruch um 29% zum Vorjahr bedeutet. Trotz eines Rückgangs um rd. 33% bleibt China weiterhin mit einem Absatzanteil von mehr als 93% der wichtigste Markt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen