Frische Ideen sind gefragt
Seit nunmehr 15 Jahren gibt es den „Corporate Governance Codex“, der die Regeln guter Unternehmensführung zusammenfasst. Seither hat sich viel getan bei Themen wie Transparenz, Vergütungsstrukturen und Frauenquote.
Seit nunmehr 15 Jahren gibt es den „Corporate Governance Codex“, der die Regeln guter Unternehmensführung zusammenfasst. Seither hat sich viel getan bei Themen wie Transparenz, Vergütungsstrukturen und Frauenquote.
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Mal wieder schlechte Nachrichten aus Wolfsburg: Am Freitag verkündete Volkswagen, dass das im Zuge des Dieselskandals in den USA laufende Rückkauf- und Nachrüstprogramm das Q3-Ergebnis mit 2,5 Mrd. Euro belasten wird. Von den am Markt erwarteten 4,4 Mrd. Euro bliebe also weniger als die Hälfte übrig.
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Nachdem wir in den vergangenen beiden Ausgaben BMW und Daimler im Zuge der IAA näher betrachtet haben, darf auch der Branchenprimus nicht fehlen. Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Beginn des Diesel-Skandals scheint Volkswagen aus den Fehlern gelernt zu haben.
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Während die (Diesel-)Autofahrer den Schaden haben, kommen die deutschen Autobauer bei den Aufräumarbeiten der Dieselmanipulationen bislang recht gut weg (s. a. PLATOW Börse v. 6.9.). Für die Aktien von BMW, Daimler und Volkswagen ist das derzeit ein Punkt auf der Habenseite. Seit Ende Juli sind die Papiere der deutschen Hersteller durchschnittlich mit 6,2% im Plus. Erste Analysten wie z. B. Goldman Sachs bezeichnen den globalen Autosektor lt. einer Analyse nach Jahren der Abstrafung wieder als attraktiv.
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Der Trend ist eindeutig. Im August wurden zwar insgesamt 4% mehr Pkw auf dem deutschen Markt abgesetzt, doch der Anteil der Dieselmotoren sinkt kontinuierlich. Die Zahl der Pkw mit Selbstzünder ging um satte 14% zurück, der Anteil der Dieselfahrzeuge unter den neu zugelassenen Autos betrug nur noch 37,7%.
Nach einem holprigen Gj. verlief der Jahresstart für den japanischen Autobauer Toyota gut. Nicht nur solide Q1-Zahlen tragen dazu bei, dass sich die Toyota-Aktie (48,12 Euro; 853510; JP3633400001) seit Monatsanfang im leichten Aufwind befindet. Wie nun angekündigt verstärkt Toyota seine Allianz mit Mazda, indem sie sich am jeweils anderen beteiligen. Der nach Volkswagen zweitgrößte Autobauer Toyota erwirbt rd. 5,1% an Mazda, die wiederum knapp 0,25% am Partner-Unternehmen kaufen.
Um zudem der abgekühlten Autokonjunktur auf dem US-Markt entgegenzuwirken, planen die Japaner den Bau eines gemeinsamen US-Werks für rd. 1,6 Mrd. US-Dollar. Auch wollen beide kräftig in die E-Mobilität investieren. Im Q1 erhöhte sich bei Toyota der Umsatz um 7% auf rd. 7 Billionen Yen (rd. 53,5 Mrd. Euro). Höhere Marketingkosten und negative Wechselkurse drückten zwar auf das operative Ergebnis. Unterm Strich blieb dennoch ein Plus von 11% auf 613 Mrd. Yen (4,7 Mrd. Euro). Kaufen Sie die Toyota-Aktie bis 50 Euro und setzen Sie den Stoppkurs bei 35 Euro.
Mit den zum Kartell-Skandal hochstilisierten Absprachen der deutschen Automobilindustrie hat nicht nur das Sommerloch 2017 sein Thema bekommen, es drohen nun auch erste Konsequenzen. In den USA wurde eine Sammelklage erhoben und das US-Justizministerium hat eine Untersuchung wegen Kartellverdachts eingeleitet. Dass so etwas teuer werden kann, dürften v. a. die Verantwortlichen bei VW wissen.
Bekannt geworden ist Nvidia durch die Herstellung von Grafikkarten. So hat das Segment Gaming mit über 50% noch immer den größten Anteil am Umsatz. Dieser stieg im ersten Quartal des Gj. 2018 (per 30.4.) um 48% auf 1,9 Mrd. US-Dollar. Mit Konkurrent AMD (vgl. PB v. 7.7.) liefert sich der Konzern dabei einen harten Kampf um die Markthoheit.
Es ist keine Lappalie, die den Konzernriesen Takata (0,93 Euro; A0LCVH; JP3457000002) zu Fall brachte. Die Rückrufaktion von Airbag-Modulen des japanischen Zulieferers ist die größte in der Geschichte der Automobilindustrie. Nun hat Takata in den USA und Japan Insolvenz angemeldet.
Es ist noch keine zwei Monate her, da würdigten wir an dieser Stelle die deutsche Automobilbranche: Volkswagen lässt den Dieselskandal langsam hinter sich und zog 2016 beim Absatz an Weltmarktführer Toyota vorbei. BMW und Daimler zeigen in Sachen Profitabilität der globalen Konkurrenz die Rücklichter (vgl. PB. v. 5.4.).
Die Aktie des japanischen Autobauers Toyota (48,05 Euro; 853510; JP3633400001) hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Nachdem der Titel im Dezember 2016 ein Zwischenhoch bei gut 58 Euro markiert hatte, ging es kontinuierlich bergab. Heute muss man für ein Papier des japanischen Riesen nicht einmal mehr 50 Euro auf den Tisch legen.
Die Volkswagen-Vorzüge hatten wir schon mehrfach zum Kauf empfohlen. Wer bereits im Januar 2016 (vgl. PB v. 11.1.16) unserem Rat folgte und damals mutig bei 111,80 Euro investierte, der liegt inzwischen rund 25% im Plus.
Des Deutschen liebstes Kind ist und bleibt das Auto. Und nicht nur hierzulande, auch weltweit genießen Fahrzeuge aus dem Mutterland des Automobils einen ausgezeichneten Ruf. Volkswagen schaffte es 2016, an Weltmarktführer Toyota vorbeizuziehen und verkaufte mit 10,21 Mio. Fahrzeugen leicht mehr als die Japaner (10,17 Mio.).
Dem indischen Automarkt wird ein enormes Wachstumspotenzial nachgesagt. Bei 1,3 Mrd. Einwohnern kommen gerade mal 25 Autos auf 1 000 Menschen. Diese Untermotorisierung ist in erster Linie auf das niedrige Einkommen der Bevölkerung zurückzuführen, die sich teure Autos einfach nicht leisten kann.
„Volkswagen ist wieder auf dem richtigen Weg“, kommentierte Konzernchef Matthias Müller den Jahresabschluss 2016. Tatsächlich konnten die Wolfsburger nach dem Verlustjahr 2015 im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von knapp 7,3 Mrd. Euro erzielen.
Die Aktie (53,35 Euro ; 853510; JP3633400001) des Autobauers Toyota steht kräftig unter Beschuss. Auf Monatssicht prangt ein Minus von mehr als 7% an der Börsentafel. Als großer Belastungsfaktor erweist sich derzeit der wieder anziehende Yen-Kurs. Die Währung bekommt angesichts der politischen Unsicherheiten kräftig Zulauf.
Dass Volkswagen als einziger Automobilhersteller weltweit die Abgaswerte seiner Fahrzeuge manipuliert haben soll und alle anderen Konkurrenten mit diesem Thema rein gar nichts zu tun haben, war mit normalem Menschenverstand von Anfang an nicht zu glauben. Dafür ist die Branche viel zu eng verzahnt und der Wettbewerb zu intensiv.
Die Elektromobilität ist eine der größten Herausforderungen der Automobilbranche. Bei Volkswagen soll in wenigen Jahren jedes vierte Fahrzeug ein Stromer sein. Das bekommen auch die Zulieferer zu spüren. Hersteller von Getriebeteilen etwa müssen umdenken. Denn bei Elektroautos fällt dieses Element weg. Aber auch Autonomes Fahren und Vernetzung führen dazu, dass sich die Automobilindustrie in den kommenden Jahren so stark wie noch nie in ihrer Geschichte wandeln wird. Die Zulieferer müssen sich verstärkt mit diesen Themen beschäftigen. Ihr bisheriges Geschäft dürfen sie aber nicht vernachlässigen – ein schwieriger Spagat.
Der japanische Autohersteller Toyota hat mit seiner Halbjahresbilanz enttäuscht. Obwohl der Konzern mehr Autos verkaufte, sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 7,2% auf umgerechnet 111 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn ging sogar um knapp 30% auf 9,5 Mrd. Euro zurück. Vor allem der starke Yen macht dem Unternehmen zu schaffen.
Relativ ruhig ging es zuletzt bei Scherzer zu. Die Beteiligungsgesellschaft führte nur selektive Veränderungen im Portfolio durch. So wurden im September und im Oktober die Beteiligungen an Freenet sowie an deren Schweizer Tochtergesellschaft Sunrise Communications ausgebaut. Freenet glänzte zuletzt mit überraschend guten Quartalszahlen. Eine erste Position hat Vorstand Georg Issels im Oktober an Audi erworben. Er weist dabei auf die Ertrags- und Substanzstärke des Autobauers hin, um den sich immer wieder Gerüchte ranken, dass Volkswagen die noch ausstehenden Anteile erwerben oder einziehen will. Die Top-3-Engagements sind aktuell GK Software, freenet und Lotto24.
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