SAP weitet KI-Offensive aus
SAP gibt im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter Gas. Zum Monatsanfang wurde Walter Sun zum Global Head of Artificial Intelligence ernannt.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
SAP gibt im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter Gas. Zum Monatsanfang wurde Walter Sun zum Global Head of Artificial Intelligence ernannt.
Der weltweit zweitgrößte Softwareanbieter Oracle hatte die Abfahrt des Cloud-Zugs etwas verschlafen. Zuletzt fielen die Wachstumsraten aber gut aus, was den für ihre Datenbanken bekannten Texanern kräftigen Rückenwind verlieh und den Kurs der Aktie (126,12 US-Dollar; US68389X1054) binnen Jahresfrist verdoppelte. Doch nach den am Montag (11.9.) nach Börsenschluss vorgelegten Zahlen zum Start ins Gj. 2023/24 (per 31.5.) kommen Zweifel auf.
SAP erweitert mit einem Zukauf (7.9.) die eigene Produktpalette.
In der heutigen Ausgabe besprechen wir Dt. Telekom, Mercedes-Benz und SAP.
Aktualisierte Einschätzungen zu unseren Musterdepotwerten Dt. Börse und Mercedes-Benz sowie zu RWE finden Sie in dieser Ausgabe. SAP ist wieder ein Kauf bis 113,00 Euro (vorher Halten).
Der Versuch von SAP-Chef Christian Klein, eine KI-Euphorie zu entfachen, ist zunächst gescheitert. Nach Vorlage der soliden Q2-Zahlen am Donnerstag (20.7.) richten wir unseren Fokus vielmehr auf die „gekappte“ Prognose für das Cloud-Geschäft.
Mit Sartorius und SAP (siehe Beiträge in dieser Ausgabe) hat die Berichtssaison zum Q2 am Freitag (21.7.) Fahrt aufgenommen. Beide reihen sich ein in die länger werdende Liste von Unternehmen, die zum Halbjahr pessimistischer geworden sind.
Der Nasdaq 100 hat mit +42% seinen bislang besten Jahresauftakt hingelegt. Die Hausse hat aber zu einer Überkonzentration der fünf größten Einzeltitel im US-Index geführt.
Mit der Übernahme der PI Informatik GmbH hat Cenit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem Komplettanbieter von SAP-Dienstleistungen vollzogen. Die Übernahme dürfte sich schon 2023 positiv auf Umsatz (ca. 2% Beitrag) und EBIT (wohl zweistellige Marge) auswirken. Wir gehen davon aus, dass im Laufe des Jahres noch weitere Akquisitionen vermeldet werden, die den Schwaben bei ihrem 2025er-EBIT-Margen-Ziel von 10% weiterhelfen können.
Der Markt fällte sein Urteil direkt. Nachdem Dt. Börse am 27.4. die Übernahme von Simcorp, einem Software-Spezialisten für Datenanalyse, verkündet hatte, rutschte die DAX-Aktie (167,05 Euro; DE0005810055) direkt um 10% vom zwei Tage vorher erreichten Allzeithoch (186,35 Euro) ab. Börse-Chef Theodor Weimer, der 2024 in sein letztes Amtsjahr geht (s. PLATOW Brief), rechtfertigte im Club der Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) am Montag (26.6.) dennoch vehement den Deal.
Bei Nexus gab es neben starken Q1-Zahlen (Umsatz: +11,2%; EBIT: +28,5%; Überschuss: +28,7%) spannende Nachrichten. Für Unruhe sorgten Berichte, nach denen der US-Konkurrenten Epic den Markteintritt in Deutschland plane.
Für Mittelständler steht der Umstieg in die Cloud ganz oben auf der Prioritätenliste.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Puma, Hannover Rück, SAP, PSI Software und SAF Holland.
Ein Update zu Qiagen gibt es in dieser Ausgabe. Für RWE, Daimler Truck, Dt. Börse, Symrise, Airbus und Mercedes Benz bekräftigen wir unsere Kaufempfehlungen. SAP empfehlen wir weiterhin zu halten. Sartorius stufen wir von Kaufen auf Halten ab.
Dominik Asam hat am vergangenen Freitag erstmals erlebt, welchen Einfluss seine Worte auf die Kursentwicklung der SAP-Aktie haben können. Als der neue Finanzvorstand um 14:24 Uhr auf der Analystenkonferenz für 2024 ein zweistelliges Umsatzwachstum in Aussicht stellte, zog der Kurs in den Minuten danach spürbar an.
SAP hat ein konkretes Angebot für den zum Verkauf stehenden Anteil an der Datenanalyseplattform Qualtrics erhalten.
Wir haben den Stopp u. a. bei Dt. Börse, SAP, Infineon und Sartorius erhöht. Siemens und Daimler Truck wurden auf Kaufen gestuft.
Bei Vorstellung der 2022er-Zahlen (vgl. PB v. 27.1.) hatte SAP überraschend angekündigt, den Verkauf der 2021 in den USA an die Börse gebrachten Datenanalyse-Tochter Qualtrics zu prüfen.
Professionelle Anleger haben jüngst Aktien gekauft, als gäbe es kein Morgen mehr. Nicht nur die von der Bank of America befragten 200 großen Vermögensverwalter (vgl. „USA ringen um neuen Zyklus“ in PB v. 24.1), auch die wöchentlich vom Branchenverband NAAIM angesprochenen kleinen regionalen Vermögensverwalter stecken wieder so viel Geld in Aktien wie seit einem Jahr nicht mehr. Der von CNN ermittelte Fear & Greed-Index steht kurz vor „extremer Gier“. Zu bedenken gilt allerdings, dass die Profis sich in der Regel auch mit Optionen absichern, wovon sie bis Anfang Februar in einem noch nie gesehenen Ausmaß Gebrauch gemacht haben.
SAP konzentriert sich wieder mehr auf das Kerngeschäft ERP-Software zur Unternehmensführung. Als weltweite Nummer 1 will der Vorstand den Marktanteil hier nochmals ausbauen. Das für 2023 geäußerte Versprechen („beschleunigtes Umsatzwachstum und zweistelliges Plus beim Betriebsergebnis“) wurde erneuert. Konkret rechnet SAP mit einem Umsatzplus von 6-8% (wb.) sowie einem Anstieg des Betriebsergebnisses um 10-13%.
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