SDAX Dispoliste: 21. April 2023
Das jüngste Update zu Adesso gibt es in der heutigen Ausgabe. Bei Indus (zuvor: 19,40 Euro), Saf-Holland (zuvor: 8,50 Euro) und Sto (zuvor: 116,00 Euro) haben wir die Stopps angehoben.
Das jüngste Update zu Adesso gibt es in der heutigen Ausgabe. Bei Indus (zuvor: 19,40 Euro), Saf-Holland (zuvor: 8,50 Euro) und Sto (zuvor: 116,00 Euro) haben wir die Stopps angehoben.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Funkwerk, GK Software, Charles Schwab, SAF Holland und Sto.
Nach vorläufigen und als sehr ordentlich befundenen Jahreszahlen (Umsatz: +25,6% auf 1,6 Mrd. Euro; ber. EBIT: +33,8% auf 124,6 Mio. Euro; Marge: 8,0%) gab es von SAF Holland am 30.3. mehr Details und einen zuversichtlichen Ausblick.
Wer hoch steigt, fällt tief, lautet ein bekanntes Sprichwort. Gemessen daran hätten sich Anleger nicht beschweren dürfen, wenn dem goldenen Januar ein düsterer Februar gefolgt wäre. Immerhin hatte der deutsche Aktienmarkt einen selten guten Auftakt aufs Parkett gelegt. Doch es kam anders: Die DAX-Auswahlindizes stürzten keineswegs in die Tiefe, sondern schwankten orientierungslos hin und her. Am Monatsende hatte der Small-Cap-Index SDAX mit einem soliden Plus die Nase vorn, während der Mittelwerte-Index MDAX im Minus schloss.
Für SAF Holland war das Jahr 2022 von Erfolg gekrönt. Der Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen für Trailer, Lkw und Busse steigerte den Umsatz um rd. 26% auf 1,6 Mrd. Euro. Damit übertraf der Nutzfahrzeug-Zulieferer ähnlich wie der Wettbewerber Jost Werke (s. diese Ausgabe) seine mehrfach im Jahresverlauf angehobene Prognose (1,4 Mrd. bis 1,5 Mrd. Euro). Besonders stark lief das Geschäft in den kleineren Regionen Nordamerika (+47%) und Asien-Pazifik (+44,5%). Das operative Ergebnis zeigte sich trotz gestiegener Inflation äußerst widerstandsfähig. Dank Preiserhöhungen sowie Effizienzsteigerungen in der Produktion legte die ber. EBIT-Marge um 50 bps. auf 8,0% zu, womit das obere Ende der ursprünglich avisierten Zielspanne (7,5 bis 8,0%) erreicht wurde. In Sachen Profitabilität hat sich SAF Holland damit sogar besser als Jost Werke (-20 bps.) geschlagen.
Mit dem Eigenkapitalforum am Frankfurter Flughafen erreichte das Konferenzjahr 2022 einen Höhepunkt. Erstmals seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie fand es wieder als Präsenzveranstaltung statt. Rund 250 börsennotierte Unternehmen stellten sich den Fragen von Investoren, Analysten und sonstigen Kapitalmarktexperten.
Mit einem Plus von über 20% hat die Aktie (9,18 Euro; DE000SAFH001) von SAF Holland einen starken November hinter sich. Anlass zur Freude gaben u. a. die Q3-Zahlen des LKW-Zulieferers (10.11.), die einen starken Anstieg des Umsatzes sowie des ber. EBIT zeigten. Für 2022 geht der Vorstand davon aus, beim Umsatz das obere Ende der Prognosespanne von 1,4 bis 1,5 Mrd. (Vj.: 1,25 Mrd.) Euro zu erreichen. Die ber. EBIT-Marge soll weiter zwischen 7 und 8% liegen (Vj.: 7,5%).
SAF Holland kann in der Übernahmeschlacht um den schwedischen Bremsenhersteller Haldex im zweiten Anlauf einen veritablen Erfolg verbuchen. Zum Ende der Annahmefrist (16.8.) hält der LKW-Zulieferer rd. 93% der Anteile, was über der angestrebten Annahmeschwelle von 90% liegt.
Manchmal reicht es Anlegern offenbar schon, wenn sich die allgemeine Nachrichtenlage von „sehr schlecht“ auf „schlecht“ verbessert. Denn es ist ja nicht so, dass sich die Großwetterlage im Juli plötzlich auffallend entspannt hätte: In der Ukraine tobt nach wie vor ein Krieg, für den keine Lösung in Sicht ist.
CEO Alexander Geis von SAF Holland wird sich gut überlegt haben, ob er nach der verloren Übernahmeschlacht 2016 erneut einen Kauf von Haldex wagen soll. Nun wird der Nutzfahrzeugausstatter ein Übernahmeangebot für die Schweden von 66,00 SEK je Aktie in bar unterbreiten.
Nach wie vor stehen die Aktienmärkte im Bann des Ukraine-Kriegs und stark anziehender Inflationsraten. Fünf Wochen nach dem Beginn des Angriffskriegs scheinen die anfänglichen Verkaufswellen allerdings vorbei zu sein und die Investoren wieder stärker zu differenzieren. Möglicherweise haben sich viele Anleger, die durch die russische Aggression auf dem falschen Fuß erwischt worden waren, inzwischen neu positioniert.
Bereits am Donnerstag (17.3.) verstörte SAF Holland Investoren mit dem Ausblick. Während die vorläufigen Zahlen den bereits vorab berichteten (vgl. PB v. 23.2.) entsprachen, treffen den Nutzfahrzeugausstatter 2022 Preissteigerungen sowie der Ukraine-Krieg.
Der Angriff des von Wladimir Putin regierten Russlands auf die Ukraine ist eine Zäsur. Nicht nur für die Ukraine, deren Bevölkerung die Hauptlast dieses Angriffskriegs tragen muss, sondern für ganz Europa und die Welt. Ob und wie die Sanktionen „des Westens“ wie das Einfrieren von Vermögenswerten der russischen Zentralbank in der EU und der Ausschluss Russlands aus dem Interbanken-Kommunikationssystem SWIFT wirken, werden die kommenden Wochen zeigen. Im Rahmen dieses Fondsberichts müssen und wollen wir uns auf die Folgen für
Wirtschaft, Unternehmen und die Kapitalmärkte beschränken. In diesem Kontext sind die wichtigsten Wirkungsketten u. E. die Auswirkungen des Kriegs auf den Gesamtmarkt, auf unsere Anlagestrategie und auf die einzelnen Unternehmen.
Sehr zufrieden dürfen Investoren mit den Geschäften des Nutzfahrzeugausstatters SAF Holland sein. Denn der Zulieferer von Trailer- und Truckkomponenten hat nach vorläufigen Daten sein 2021er-Umsatzziel von 1,1 Mrd. bis 1,2 Mrd. Euro mit 1,25 Mrd. Euro (+30%) erreicht.
Das Corona-Jahr 2020 traf den Lkw- und Trailor-Zulieferer SAF Holland mit seinen Achs- und Federungssystemen mitten in einer Restrukturierung sehr hart. Die Neunmonatszahlen vom Montag (15.11.) zeigen jedoch, dass die Bessenbacher aus dieser Zeit gestärkt hervorkommen: Der Umsatz stieg um 30,5% auf 924,8 Mio. Euro und das ber. EBIT sprang um 85% auf 71,3 Mio. Euro.
Es lag nicht nur an der Berichtssaison, dass ungewöhnlich viele der für den DWS Concept Platow Fonds relevanten Aktiengesellschaften im August News publizierten oder Auffälligkeiten in den Aktiencharts zeigten. In den Monaten zuvor war der Nachrichtenfluss recht ruhig dahingeplätschert. Dagegen sammelten wir im Berichtsmonat bei über 80% der 53 Portfoliounternehmen (per 31.8.) Berichtenswertes, was deutlich über dem historischen Durchschnitt liegt.
Der Juli war ein Monat der Mid- und Small-Caps. Während MDAX, TecDAX und SDAX im Berichtsmonat mit erfreulichen Gewinnen aufwarteten, trat der DAX auf der Stelle. Der DWS Concept Platow Fonds legte ebenfalls eine objektiv gute Performance aufs Parkett, auch wenn sein Kurs nicht ganz so stark zulegte wie der SDAX.
Eine optimistische Tonlage wählte Finanzchefin Inka Koljonen von SAF Holland in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ Das Ziel, den 2021er-Umsatz um bis zu 20% auf 1,05 Mrd. bis 1,15 Mrd. Euro zu verbessern, werde gerade im Vorfeld der Q2-Zahlen (12.8.) kritisch überprüft.
Mutlos und leider auch verdient ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bereits im ersten K.-o.-Spiel aus dem Europameisterschaftsturnier ausgeschieden. Die Truppe lieferte in vier Partien lediglich ein überzeugendes Spiel und einen Sieg ab (jeweils gegen Portugal), kassierte aber zwei Niederlagen und hatte sich nur mit viel Glück überhaupt für das Achtelfinale qualifizieren können, in dem sie letztlich gegen ein ebenfalls schwaches England zu Recht den Kürzeren zog.
Ein gutes Schlussquartal 2020 hatte uns für SAF Holland jüngst positiver werden lassen. Diese Einschätzung wird vom Nutzfahrzeugzulieferer nun bestätigt: So wollen die Bessenbacher den Umsatz nach einem Rückgang von 25,3% auf 959,5 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 1,05 Mrd. bis 1,15 Mrd. Euro verbessern.
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