
IPO-Welle im Rüstungssektor erweitert Anlageuniversum
Der Ukraine-Krieg hat die Kapitalmärkte verändert: Kaum ein Industriezweig hat seit dem russischen Angriff im Februar 2022 eine vergleichbare Neubewertung erfahren wie die Rüstungsindustrie.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

Der Ukraine-Krieg hat die Kapitalmärkte verändert: Kaum ein Industriezweig hat seit dem russischen Angriff im Februar 2022 eine vergleichbare Neubewertung erfahren wie die Rüstungsindustrie.
Angesichts der positiven Nachrichtenlage rund um Aufrüstung war die Kursentwicklung von Rheinmetall zuletzt überraschend schwach. Mehrere Gründe spielen eine Rolle, die vor allem mit Erwartungen und Marktmechanik zu tun haben.
Die Performance des Industriesektors wird zunehmend von mehreren Clustern getragen. Verteidigung, Elektrifizierung und Automatisierung liefern Impulse. Wir ordnen die Entwicklung ein.
Während der deutsche Aktienmarkt insgesamt mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet ist, fällt die Outperformance der Industriewerte besonders deutlich aus. Die Entwicklung ist Ausdruck struktureller Veränderungen, die zunehmend Unterstützung von zyklischen Impulsen bekommen.

Auf seinem Q4-Pre-Close-Call enttäuscht Rheinmetall mit überraschend vorsichtigen Aussagen. Das Kursplus seit Jahresanfang, das zeitweise über 25% betragen hatte, ist bereits wieder vollständig ausradiert.

Ukraine, Venezuela, Iran, Grönland, Taiwan – die Liste der Unruheherde wird immer länger. Den deutschen Rüstungskonzernen kann das nur recht sein: Sie gehören seit 2022 zu den Top-Performern an der Börse. Das dürfte auch 2026 so bleiben.

Der Kapitalmarkttag liefert starke Impulse: Rheinmetall will mit neuen Segmenten und steigenden Produktionskapazitäten massiv expandieren und setzt die Messlatte für Umsatz und Margen höher.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenTrotz deutlicher Kursabgabe bleibt die Aktie von prall gefüllten Auftragsbüchern in Milliardenhöhe getragen. Unterstützung kommt aus der sicherheitspolitischen Lage, und Updates im November könnten den Kurs neu beleben.
Rheinmetall treibt die Expansion voran: zu Land, in der Luft und bald auch zu See? Die Aktie ist jedenfalls auf dem Weg zurück zum Allzeithoch von Ende Juni.
Hensoldt, Rheinmetall und Renk mussten an der Börse zuletzt Federn lassen, obwohl es operativ wenig zu klagen gibt. Ist jetzt die Chance für einen Wiedereinstieg?
Der neue Haushalt markiert einen historischen Wendepunkt der deutschen Finanzpolitik. Das Geld fließt vor allem in Rüstung, Infrastruktur und Industrie. Um die Konjunktur zu stimulieren, opfert Deutschland seinen Hauptvorteil.

Das Umdenken der europäischen NATO-Mitglieder befeuert die Aktien von Hensoldt, Renk & Rheinmetall. Warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, Gewinne mitzunehmen.
Konsumklima in Deutschland hellt sich auf +++ Veränderungen in der DAX-Familie +++ YOC-Aktie mit starken Zahlen
Deutlich besser als vom Analystenkonsens erwartet hat Rheinmetall im ersten Quartal abgeschnitten. Vor allem die hohe Nachfrage aus Deutschland bescherte dem Rüstungskonzern gleich mehrere Großaufträge.
Das von US-Präsident Donald Trump ausgelöste Börsenchaos macht auch vor dem Rüstungssektor nicht halt. Binnen weniger Tage sackten die Börsenwerte von Hensoldt, Renk und Rheinmetall in der Spitze um 20 bis 36% ab.
Nachdem die Rheinmetall-Aktie 2024 ihren Wert mehr als verdoppelte, ist sie 2025 um weitere 95% gestiegen – Bestwert im DAX. Hensoldt und Renk (je +105%) legen ebenfalls zu. Genährt wird die Rally von den politischen Entwicklungen der letzten Tage.
Kurz vor Jahresschluss vermeldet Rheinmetall neue Aufträge im Milliardenwert – ein passendes Ende für 2024, das dem Rüstungskonzern zahlreiche Rekorde beschert hat.
Angesichts der hohen Nachfrage erwartet Rheinmetall ein anhaltend hohes Wachstum und will seinen Umsatz in den kommenden drei Jahren verdoppeln.
Trotz ermutigender Anzeichen haben die Deutschen ihre Zurückhaltung gegenüber Aktien noch nicht überwunden. Wenn sie investieren, offenbaren sich jedoch überraschende Tops und Flops. Ein Blick auf die meistgehandelten Werte bei JustTrade zeigt, dass wir einige der Lieblinge und Ladenhüter des Septembers anders einschätzen.
Während sich der DAX auf Rekordjagd befindet, ist einem seiner erfolgsverwöhnten Mitglieder zuletzt die Puste ausgegangen. Vom Jahreshoch hat Rheinmetall (494,80 Euro; DE0007030009) ca. 12% an Wert verloren. Gleichwohl beträgt das Plus seit Anfang Januar noch immer 75% (inkl. Dividende).
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