Kurznachrichten im Überblick: 29. August 2023
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Steris, Kontron, Carl Zeiss Meditec und PVA Tepla.
„Inflation ist wie Zahnpasta. Ist sie erst mal heraus aus der Tube, bekommt man sie kaum mehr rein.“
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Steris, Kontron, Carl Zeiss Meditec und PVA Tepla.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Interroll, Hawesko, OHB und PVA Tepla.
Wenn der Hightech-Maschinenbauer PVA Tepla in knapp zwei Wochen (3.8.) seine Q2-Zahlen vorlegt, rechnen wir wie schon nach dem guten Startquartal mit einer Bestätigung der Jahresprognose (Umsatzplus von 17 bis 27% auf 240 Mio. bis 260 Mio. Euro; EBITDA-Anstieg um 20 bis 33% auf 36 Mio. bis 40 Mio. Euro).
Wieso kaufen Unternehmensinsider beim eigenen Unternehmen zu? Entweder halten die Vorstände und Aufsichtsräte das eigene Unternehmen für unterbewertet, oder sie wollen ein Zeichen an den Markt senden, um zuvor verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und den Aktienkurs zu stützen. Historisch haben Unternehmensinsider, zumindest was Grund 1 betrifft, ein „glückliches“ Händchen bewiesen. So griffen sie beherzt zu, als zu Beginn der Corona-Pandemie die weltweiten Indizes einbrachen (der DAX um fast 40%) und sich kurz danach erholten.
Bei PVA Tepla kommt es zu wichtigen personellen Veränderungen.
Fortec empfehlen wir weiter zum Kauf. Bei Init kamen wir mit Limit bei 28,00 Euro zum Zug. PVA Tepla kletterte zunächst nach guten Zahlen, der Kurs bröckelte anschließend aber wieder etwas ab, weil der Gründer aussteigen will (mehr dazu in der nächsten PB-Ausgabe).
In der SMALL CAP Dispoliste sind nur geringfügige Veränderungen zu verzeichnen. Beim Technologieunternehmen PVA Tepla wurde der Stopp von 11,50 auf 15,75 Euro angehoben. Unser Limit für Nachkäufe ist von 16,00 auf 20,00 Euro gestiegen.
Noch mehr als die ebenfalls in dieser Ausgabe besprochene Aktie von Kontron hat im vergangenen Monat innerhalb der DAX-Familie das Technologieunternehmen PLA Tepla mit einem Kurssprung von 16,9% überzeugt. Nach einer fast einjährigen Talfahrt mit täglichen Kursschwankungen von 4% oder mehr haben Investoren die SDAX-Aktie (21,00 Euro; DE0007461006) wiederentdeckt. So zumindest interpretieren wir den gelungenen Sprung über die wichtige 200-Tage-Linie (20,07 Euro).
Dass die Halbleiterbranche etwas schwächelt, ging auch an PVA Tepla nicht spurlos vorüber. Dennoch fielen die Neunmonatszahlen gut aus und wir erkennen, dass der Technologiekonzern auch in anderen Industrien gefragt ist. Der Umsatz kletterte auf 131,0 Mio. Euro (+13,6%). Der Auftragseingang von 191,3 Mio. Euro sowie der Rekordauftragsbestand von 343,9 Mio. Euro signalisieren weiteres Wachstum.
Bei Funkwerk (12.10) und PVA Tepla (7.9.) sind wir neu eingestiegen. Infolge der aktuellen Marktturbulenzen wurden wir bei Fabasoft (-23,7%), Ringmetall (+30,9%), Cenit (-16,0%), Villeroy & Boch (-23,2%), Katek (+2,1%) und PWO (+33,0%) ausgestoppt.
Zehn Monate ist gerade her, da überschritt PVA Tepla kurzfristig die Marke von 50,00 Euro und war einer der gefeierten Börsenstars. Mittlerweile gab es einen Kursrückgang von mehr als 60% und die Aktie ist scheinbar in einem unaufhaltsamen Abwärtstrend. Ein Bild der Übertreibung damals wie heute?
Nachdem PVA Tepla erst zu Wochenbeginn einen neuen Auftrag für hochmoderne Kristallzucht-Anlagen vom Halbleiterhersteller STMicroelectronics erhielt, konnten auch die Q1-Zahlen vom Donnerstag (5.5.) überzeugen.
Der Halbleiterzulieferer PVA Tepla konnte am Donnerstag (17.2.) bei der Verkündung der vorläufigen Jahreszahlen für das abgelaufene Gj. 2021 die eigenen Umsatz- und EBITDA-Prognosen übertreffen, die wir als zu konservativ eingeschätzt hatten (s. PB v. 6.12.21). So konnte umsatzseitig ein Plus von knapp 14% erreicht werden.
Wie von uns in PB v. 27.10. erwartet, hat PVA Tepla im Q3 geliefert: Das Technologieunternehmen profitierte weiter vom Boom in der Chipindustrie. So sprangen der Umsatz um 22,7% auf 44,36 Mio. Euro und das EBITDA um 37,4% auf 6,8 Mio. Euro.
Bisher laufen die Geschäfte bei PVA Tepla wie am Schnürchen (vgl. PB v. 1.9.) und wir sind zuversichtlich, dass die Q3-Zahlen am kommenden Donnerstag (4.11.) dies bestätigen.
Versierte Anleger wissen, dass nicht allein der Blick auf die erzielte Rendite einer Investition entscheidend ist. Wer auch in weniger stabilen Marktphasen ruhig schlafen will, muss einen Blick darauf werfen, welches Risiko (gemessen an der Volatilität) er für die erhoffte Rendite in Kauf nimmt. Dabei galt bislang: Je stärker es in Richtung Standardwerte geht, desto geringer fällt der erzielte Gewinn je Risikoeinheit aus.
Was das hessische Technologieunternehmen PVA TePla am Freitag (27.8.) vermeldete, lässt sich mit Fug und Recht als Großauftrag bezeichnen. Angefacht vom Nachfrageüberhang bei Halbleitern kauft die Münchner Siltronic Kristallzuchtanlagen zur Herstellung von Siliziumwafern für 95 Mio. Euro ein.
Die vorläufigen 2020er-Zahlen, die der Werkstoff-Veredler PVA Tepla am Montag (15.2.) präsentierte, zeugen von einer zunehmenden Dynamik. Der Umsatz übertrifft mit rd. 136 Mio. (Vj.: 131 Mio.) Euro nicht nur die eigene Guidance von 130 Mio. Euro, sondern liegt auch gut 3% über der Erwartung des Marktes.
Das unsichere Marktumfeld sorgte bei der PVA Tepla-Aktie v. a.allem im Oktober für deutlich fallende Kurse. Dabei unterschritt das Papier unseren Stopp aus PB v. 24.8. bei 10,40 Euro – mit Zwischentief bei 9,69 Euro. Anschließend erholte sich der Titel.
Angetrieben von überraschend guten Hj.-Zahlen marschiert die PVA-Tepla-Aktie (12,82 Euro; DE0007461006) in Richtung des Niveaus von vor der Coronakrise. Der Technologiekonzern verzeichnete zwar ein Umsatzminus von 4,1% auf 60,7 Mio. Euro, lag im Q2 aber schon über Vorjahr.
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