
Munich Re hebt das Jahresziel bedächtig an, BASF erhöht Angebot für Evonik
Atoss Software peilt das untere Ende der Umsatzprognose an +++ Holcim hebt den Ausblick an +++ Sika hat Marktanteile gewonnen +++ Deckers bekommt Rabattschlacht zu spüren
„Märkte können länger irrational bleiben, als Sie liquide bleiben können.“

Atoss Software peilt das untere Ende der Umsatzprognose an +++ Holcim hebt den Ausblick an +++ Sika hat Marktanteile gewonnen +++ Deckers bekommt Rabattschlacht zu spüren
Hochstufung beflügelt Ionos +++ Møller-Mærsk hebt Jahresprognose an +++ Nachkauf bei K+S geglückt +++ Einhell bestätigt Jahresziele +++ Leifheit kappt Prognose +++ Villeroy & Boch verdient weniger +++ Bayer übersteht Einspruch im Glyphosat-Rechtsstreit +++ Strabag hebt Prognose an, Aktie schießt nach oben +++ Redcare Pharmacy vollzieht Chefwechesel
Nagarro soll von einem indischen Wettbewerber geschluckt werden. Der Kaufpreis zeigt, wie niedrig die Bewertung vorher war. Wir analysieren, ob das auch für andere Branchenplayer gilt.
Wir wollen weiterhin bei Krones aufstocken +++ Spekulationen kurbeln Puma-Aktie an +++ Wacker Chemie senkt die Kosten +++ Jenoptik muss sich neuen Vorstandschef suchen +++ Procredit profitiert von Ukraine-Hoffnung

Konsumklima in Deutschland hellt sich auf +++ Veränderungen in der DAX-Familie +++ YOC-Aktie mit starken Zahlen

Nagarro, Mutares und Stratec fliegen Anfang Mai aus dem SDAX. Woran das liegt und wie die Chancen auf einen Wiederaufstieg stehen.

Die geplante Privatisierung von Nagarro findet nicht statt: Stattdessen plant der IT-Dienstleister, den Shareholder Value zu erhöhen.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenEigentlich sollte Nagarro derzeit von Treibern wie KI, Big Data oder E-Commerce profitieren, da der IT-Dienstleister besonders im Bereich Softwareentwicklung aktiv ist.
Dass Leerverkäufe am Aktienmarkt nicht immer Teufelszeug sind, haben wir hier schon erläutert (vgl. „Shortseller sind ein Segen“ in PB v. 9.5.). Renommierte Investoren wie Warren Buffett nutzen Leerverkäufe sogar dazu, um ihre „Buy-and-Hold“-Strategie zu perfektionieren (vgl. „Optionshandel – Ist Buffett ein Zocker?“ in PB v. 21.7.).
Nagarro zeigte sich auf dem Börsenparkett zuletzt volatil. Unsere Erstempfehlung vom 28.11.22 wurde am 24.2. mit einem Verlust von rd. 17% ausgestoppt, obwohl der IT-Dienstleister 2022 ein starkes Wachstum beim Umsatz und operativen Gewinn verzeichnete. Insgesamt wuchsen die Erlöse um rd. 57% bzw. organisch um rd. 39% auf 856,3 Mio. Euro. Das ber. EBITDA stieg überproportional um rd. 86% auf 148,5 Mio. Euro. Die Marge kletterte entsprechend von 14,6 auf 17,3%. 2023 soll die Umsatzmilliarde geknackt werden bei einer operativen Marge von 15%. Auf dem Kapitalmarkttag am Donnerstag (20.4.) kündigte der Vorstand zudem an, ab 2026 eine Marge von mindestens 18% p. a. erzielen zu wollen.
Nach einem überzeugenden Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr soll bei Nagarro auch 2023 dynamisches Wachstum auf dem Programm stehen. Wie der IT-Dienstleister am Montag (9.1.) mitteilte, wird im neuen Gj. ein Umsatz von 1,02 Mrd. Euro erwartet. Dies entspräche zwar – bedingt durch die schwierige makroökonomische Lage – einer Verlangsamung der Zuwachsrate, läge aber immer noch 20% über den im Gj. 2022 avisierten 850 Mio. (+56% ggü. 546 Mio. in 2021) Euro. Zudem will der Vorstand weiter Marktanteile gewinnen.

Nagarro hat die Umsatzprognose zum vierten Mal in diesem Jahr erhöht. Statt 830 Mio. werden nun Erlöse von rd. 850 Mio. Euro erwartet. Das liegt mehr als 20% über dem zu Jahresbeginn ausgerufenen Ziel (700 Mio. Euro). Nach neun Monaten hat der IT-Dienstleister 625 Mio. Euro eingetütet, ein Wachstum von 63% (organisch: 52%).
Der IT-Dienstleister Nagarro profitiert derzeit von einer Fülle guter Nachrichten. Eine Ende September abgeschlossene Kreditvereinbarung vergrößert den finanziellen Spielraum, der kurz zuvor angekündigte und bereits gestartete Aktienrückkauf sorgt für neue Nachfrage nach dem SDAX-Titel.
Ende Juli erhöhte Nagarro erneut die Umsatzprognose für 2022. Anstelle der zuvor avisierten 770 Mio. rechnet der IT-Dienstleister nun mit 800 Mio. Euro. Als Folge anhaltender Gehaltsteigerungen wurde gleichzeitig die Schätzung für die Bruttomarge von 28% auf 27% angepasst, während beim EBITDA weiterhin mit 14% Marge gerechnet wird.
Der IT-Dienstleister Nagarro kann sich dem aktuellen allgemeinen Abwärtsstrudel an den Börsen nicht entziehen. Seit dem Rekordhoch zu Jahresbeginn ist der Aktienkurs um mittlerweile 46% gefallen. Gleichzeitig laufen die Geschäfte bei der früheren Allgeier-Tochter aber weiterhin sehr gut.
Die von Nagarro angebotenen IT-Dienstleistungen bleiben auch im neuen Jahr stark nachgefragt. Das signalisiert die jüngste Anhebung der 2022er-Umsatzprognose auf nunmehr 770 Mio. Euro. Zuvor gingen die Münchner noch von 700 Mio. Euro aus. Damit stellt der Digitalisierungsexperte für das laufende Jahr ein Wachstum von über 40% in Aussicht.
Unser Musterdepot hat einen denkbar schlechten Start in das neue Börsenjahr erwischt. Der Verlust-Trade bei der DAX-Turbo Long-Strategie und vor allem die zum Teil recht deutlichen Kursrückgänge bei vielen der zuvor relativ starken Aktien haben zu einem zweistelligen Minus geführt. Auf Wochensicht beklagen wir auf der Depotebene einen Verlust von 11,1%. Damit liegt die Performance seit dem Jahreswechsel jetzt bei minus 13,4%. Seit dem Start der Strategie im Januar 2019 liegen wir mit 0,6% im roten Bereich.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Die kurz vor Weihnachten gestartete Rallye an den Aktienmärkten hat den HDAX wieder über seine 130 Tage-Linie getrieben. Damit konnten und mussten wir den Depotanteil unserer Aktien-Momentum-Strategie zum Jahresende hin wieder in Richtung des maximalen Zielwertes von ca. 70% anheben.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
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