
Conti-Tocher Contitech wird an Finanzinvestor Lonestar verkauft
US-Arbeitsmarkt schwächet +++ Koalition einigt sich auf Reformpaket +++ Rheinmetall erhält Großauftrag +++ Mercedes verschärft Sparkurs
„Nichts ist so permanent wie ein temporäres Regierungsprogramm.“

US-Arbeitsmarkt schwächet +++ Koalition einigt sich auf Reformpaket +++ Rheinmetall erhält Großauftrag +++ Mercedes verschärft Sparkurs
Die Lage bei BMW ist ernster als gedacht: Der Autohersteller kappt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich. Preisdruck und steigende Kosten belasten die Profitabilität von beiden Seiten.
Die deutschen Automobilhersteller kämpfen mit der schwachen Nachfrage in China, gleichzeitig wird die Profitabilität durch mehrere externe Faktoren gedrückt. Dennoch ist die operative Qualität besser, als die Schlagzeilen vermuten lassen.
Der Gewinneinbruch ist bei Mercedes 2025 größer ausgefallen als ohnehin bereits erwartet; auch der Ausblick sorgt für Enttäuschung. Wir erläutern warum der Autobauer dennoch für Anleger interessant bleibt.

Deutsche Autobauer stehen zwischen Transformation, Kosten- und Marktdruck sowie politischen Kurswechseln. Gelockerte CO2-Regeln, eine volatile Nachfrage und massive Sparprogramme prägen Ausblick und Bewertung.

Die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft wächst – doch sowohl innerhalb der DAX-Familie als auch den einzelnen Branchen gibt es klare Unterschiede. Wir schauen auf die jüngsten Kernaussagen der Firmenlenker zu geopolitischen Spannungen, Preisdruck und Standortfaktoren.

Versicherer erobern die Dividendenspitze: Allianz, Munich Re und Hannover Rück dürften für das Geschäftsjahr 2025 zusammen mehr Dividende ausschütten als die Autobauer, die diese Disziplin 15 Jahre lang dominierten. Was hinter dem Wechsel steckt — und welche Schlüsse Anleger daraus ziehen sollten.
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Jetzt anmeldenIn den USA haben bereits etliche Unternehmen verkündet, im aktuellen Umfeld keinen Ausblick mehr veröffentlichen zu können. Mit Beginn der Berichtssaison in Deutschland ziehen jetzt auch große deutsche Unternehmen nach.
In dieser Woche haben BMW und Volkswagen ihre Absatzzahlen für 2024 vorgelegt. Sie zeigen Parallelen zu den Ergebnissen von Mercedes-Benz vom Freitag (10.1.). Doch während BMW bei Elektrofahrzeugen Fortschritte macht, verliert Volkswagen an Boden.
Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr 2,4 Millionen Fahrzeuge verkauft – ein Minus von 4%. China entwickelt sich problematisch. Aber auch der Rückgang im Luxussegment sowie sinkende Margen werfen Fragen auf.
Der Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen und die schwachen Q3-Zahlen von BMW belasteten am Mittwoch (6.11.) auch den Kurs von Mercedes-Benz.

Trotz bereits gedämpfter Erwartungen nach der Gewinnwarnung am 19. September verlor die Mercedes-Benz-Aktie am Freitag (25.10.) nach Veröffentlichung der Q3-Zahlen zeitweise 3% – offenbar hatten Analysten einen geringeren Margenrückgang erwartet.
Mit Schlagzeilen wie „US-Geschäft treibt Deutsche Telekom an“, „Boom in Europa“ und „Aktienrückkäufe steigen“ prägt die Deutsche Telekom – in den 2000er Jahren noch eine der unbeliebtesten Aktien Deutschlands – die Nachrichtenlage im globalen Telekommunikationssektor. Auf dem Kapitalmarkttag vergangene Woche (10.10. bis 11.10.) hat CEO Timotheus Höttges dann ambitionierte 2027er-Ziele angekündigt.
Daimler Truck musste auch im Q3 deutliche Absatzeinbußen (-11%) hinnehmen. Wie der Nutzfahrzeughersteller am Mittwoch (9.10.) mitteilte, waren es vor allem Europa und Asien, die absackten, während in Nordamerika ein Plus von 4% verzeichnet wurde.
Wohl kaum jemand würde bestreiten, dass das Sentiment für deutsche Autobauer-Aktien derzeit stark eingetrübt ist. Die Abhängigkeit vom schwächelnden China, Absatzprobleme in Europa und ein zunehmender Wettbewerb, vor allem bei Elektroautos aus den USA und China, belasten die Geschäfte und Aktienkurse.
In den USA fällt am Freitag (11.10.) der Startschuss für die mit Spannung erwartete Q3-Berichtssaison, angeführt von den Investmentbanken JP Morgan und Wells Fargo. Laut dem Marktforschungsinstitut FactSet wird erwartet, dass die Unternehmen des S&P 500 im Q3 eine Gewinnsteigerung von 4,2% verzeichnen werden. Dies wäre der fünfte Anstieg in Folge und deutet auf eine fortlaufend positive Entwicklung der US-Konjunktur hin.
Der September, traditionell ein schwieriger Börsenmonat, überraschte dieses Jahr: Statt der üblichen Verluste (30-Jahres-Schnitt: -2,2%) legte der DAX 2,2% zu und konnte auch im Q3 mit +6% überzeugen.
Volkswagen (VW) hat am Freitag (27.9.) zum zweiten Mal in diesem Jahr die Jahresprognose gesenkt.
DHL stufen wir von Halten auf Kaufen hoch. Für Infineon und Mercedes-Benz bekräftigen wir unsere Empfehlungen.
Die Gewinnwarnung von Mercedes-Benz vom Donnerstagabend (19.9.) reiht sich nahtlos ein in das derzeit schwierige Umfeld der deutschen Automobilindustrie. Die Stuttgarter erwarten jetzt in der Auto-Sparte 2024 eine ber. EBIT-Marge von 7,5 bis 8,5% (zuvor 10-11%).
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