Das Derivate-Depot muss Einbußen verkraften
Unser Derivate-Depot hat auf Wochensicht ein Minus von 6,2% hinnehmen müssen. Bei der Performance seit Jahresbeginn sind wir damit wieder leicht mit 2,1% ins Minus gerutscht.
Unser Derivate-Depot hat auf Wochensicht ein Minus von 6,2% hinnehmen müssen. Bei der Performance seit Jahresbeginn sind wir damit wieder leicht mit 2,1% ins Minus gerutscht.
Beim Cloud-Computing-Spezialisten Cancom soll es einfach nicht klappen mit dem Einzug in unser Musterdepot. Obwohl die Aktie im Wochenverlauf weiter gestiegen ist und sogar ein neues Allzeithoch markiert hat, reichte der neunte Platz in unserem Relative Stärke-Ranking wie schon in der Vorwoche nicht aus. Dabei sah es gestern lange Zeit sehr gut aus, bis kurz vor Xetra-Schluss die Aktie von Infineon doch noch vorbeizog und Cancom damit den Platz in unserem Portfolio wegschnappte. Am Ende der Top-20 hat Hugo Boss den Rauswurf aus dem Depot durch das Erreichen von Platz 19 zum wiederholten Male so gerade noch verhindern können.
Durch ein Wochenplus von 5,1% ist unser Derivate-Depot bei der Performance des laufenden Jahres wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Aktuell liegen wir hier mit 3,2% im Plus. Seit dem Start unserer Strategie im Januar 2019 konnten wir das Kursplus damit auf 17,1% aufstocken.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute eine Veränderung in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Mitten in der aktuellen Chipkrise eröffnet Infineon ein neues Werk in Österreich. Perfektes Timing, vermelden doch viele Automobilhersteller, dass sie ihre Produktion aufgrund der Chipknappheit teilweise stilllegen müssen. 1,6 Mrd. Euro investierte Infineon in das neue Werk, welches bereits die Produktion aufgenommen hat und zunächst den Bedarf aus der Automobil-, Datacenter- und Solarbranche abdeckt. In vier Jahren soll die maximale Produktionskapazität erreicht sein. Der strategische Vorteil dieser Werkseröffnung ist nicht zu unterschätzen.
Die Infineon-Zahlen zum Q3 (per 30.6.) haben unsere Erwartungen erfüllt. Der Umsatz lag mit 2,722 Mrd. Euro (+1% ggü. Q2) zwar marginal unter den Schätzungen, allerdings sind etwa 200 Mio. bis 300 Mio. Euro an Erlösen durch die Texas-Winterstürme und Corona-Einschränkungen in Malaysia weggefallen.
Die guten Nachrichten aus der Chip-Industrie unterfüttern unsere optimistische Einschätzung für Infineon. In der abgelaufenen Woche sorgten gute Zahlen und ein hoffnungsvoller Ausblick der Branchengrößen ASML und IBM (beide am 21.4.) dafür, dass der deutsche Halbleiter-Spezialist auf Sektor-Rückenwind für die eigenen Geschäfte setzen kann. Die weltweite Knappheit von Chips sorgt eben für hohe Nachfrage und steigende Preise.
Die Nachricht kommt nicht nur für die globale Autoindustrie zur absoluten Unzeit. In einer Fabrik des japanischen Chipherstellers Renesas zerstörte ein Feuer am vergangenen Freitag (19.3.) elf Produktionsmaschinen für 300-mm-Wafer (etwa 2% des Maschinenparks) und machte durch Rauchschwaden 600 Quadratmeter empfindlichen Reinraum unbrauchbar.
Unser Derivate-Depot hat auf Wochensicht 1,1% an Wert eingebüßt. Die Performance seit Jahresbeginn beträgt minus 2,7%. Von dem im Wochenverlauf markierten Tief konnte sich unser Portfolio aber deutlich erholen.
Wie gestern in unserem kostenlosen Vorab-Service (Anmeldung per Mail an derivate@platow.de) bereits avisiert, nehmen wir heute mehrere Veränderungen in unserem Musterdepot von PLATOW Derivate vor.
Unser selbst erstelltes Relative Stärke-Ranking dient als Basis für die Aktien-Momentum-Strategie in unserem Derivate-Depot. Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle jede Woche die Top-20 dieser Rangliste. Auf den ersten drei Plätzen gab es diesmal im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen. Dahinter konnten sich von unseren Depotwerten vor allem K+S und die Lufthansa nach vorne schieben. Nordex und Infineon verloren zwar an Boden, haben ihren Platz in den Top-20 zum Stichtag gestern Abend aber erfolgreich verteidigt. Das gelang HelloFresh nicht, weshalb es heute Morgen gemäß Regelwerk zur Auflösung des Long-Trades kam. Im Tagesverlauf rutschte heute auch Nordex aus den Top-20. Das hat zunächst aber keine Auswirkungen auf unser Depot, da die Zusammensetzung nur einmal die Woche überprüft wird.
Mit einem Wochenplus von 1,8% hat unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection die Verluste der Vorwoche mehr als wettmachen können. Bei einem Indexstand von gut 141 Euro liegen wir im Bereich des kürzlich markierten Allzeithochs. Seit dem Jahreswechsel konnten unsere Trader unter dem Strich ein Kursplus von bislang 5,7% (DAX +1,3%) erwirtschaften. Unsere Outperformance seit dem Start Ende 2015 beträgt insgesamt damit 18,7 Prozentpunkte.
Unser Derivate-Depot hat die jüngste Delle erstaunlich schnell wieder ausbügeln können. Im Wochenvergleich gelang ein imposanter Wertzuwachs von 6,7%, wodurch die Performance seit Jahresbeginn mit plus 4,1% wieder deutlich in den positiven Bereich zurückgekehrt ist. In der Vorwoche hatte hier nach Gewinnmitnahmen bei einigen Titeln noch ein negativer Wert gestanden.
Unser Musterdepot hat im Vergleich zur Vorwoche leider Federn lassen müssen. Unter dem Strich ging es um 5,6% bergab. Seit dem Jahreswechsel ergibt sich damit ein kleines Minus von 2,4%. Dabei hatte es bis zum Start der neuen Woche noch sehr erfreulich ausgesehen.
Die Aktie von ThyssenKrupp hat sich in unserem Relative Stärke-Ranking durch die starke Performance im Wochenvergleich um drei Plätze auf Tang zwei nach oben geschoben. Noch deutlicher fiel der Sprung bei Infineon aus, die zusammen mit K+S dann auch den Einzug in unser Musterdepot geschafft haben. Siltronic auf Platz drei spielt für unser Depot wegen des laufenden Übernahmeprozesses keine Rolle.
Bei unserer Aktien-Momentum-Strategie gab es in dieser Woche zwei Veränderungen. Dabei begrüßen wir in unserem Depot einen „alten Bekannten“, der schon zum Ende des abgelaufenen Jahres Bestandteil des Portfolios war.
Heute nehmen wir Veränderungen in unserem Musterdepot vor. Konkret geht es dabei um die Aktien-Momentum-Strategie.
Einen echten Lauf hat derzeit Infineon. Die Hoffnung auf bessere Halbleitergeschäfte, die schon Mitbewerbern wie STMicroelectronics, Samsung und Dialog Semiconductor zu exzellenten Quartalszahlen verhalf, hievte die DAX-Aktie (34,45 Euro; DE0006231004) auf ein 20-Jahreshoch.
In den vergangen Tagen hat die Infineon-Aktie (29,02 Euro; DE0006231004) weiter kräftig zulegen können. Beim aktuellen Niveau von 29,00 Euro müssen Anleger bis zum Anfang des Jahrtausends zurückschauen, um vergleichbare Höhen zu entdecken. Es geht dem Chipkonzern also gut und das hat Gründe.
An geeigneten Bewerbern für neue Trade-Empfehlungen mangelt es aktuell wahrlich nicht. Mit den Aktien von CZM, Infineon und HelloFresh erfüllen in den Top-10 des Relative Stärke-Rankings gleich drei Titel alle notwendigen Voraussetzungen. Einen neuen Long-Trade kann es aber erst dann geben, wenn einer der aktuellen Depotwerte aus den Top-20 dieser Liste fällt. Das war in dieser Woche nicht der Fall.
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