Gibt es die „Alemannischen 5“?
Die Rekordjagd des DAX reißt nicht ab: Mit einem Anstieg von 4,1% lief es im Februar so gut wie seit 2015 (+6,6%) im zweiten Börsenmonat eines Jahres nicht mehr.
Die Rekordjagd des DAX reißt nicht ab: Mit einem Anstieg von 4,1% lief es im Februar so gut wie seit 2015 (+6,6%) im zweiten Börsenmonat eines Jahres nicht mehr.
Die Prognosesenkung von Infineon für das lfd. Gj. 2023/24 (per 30.9.) bereitet uns keine Kopfschmerzen. Das liegt v.a. daran, dass das Automotive-Segment als der mit Abstand wichtigste Geschäftsbereich weiter gut läuft.
Die am Dienstag (9.1.) veröffentlichte Meldung, dass Aixtron von On Semiconductor einen Lieferanten-Award erhalten hat, tangierte den Aktienkurs nicht. Sie zeigt aber, dass der Spezialmaschinenbauer gerade im Bereich der Anlagen für die Produktion von Siliziumkarbid (SiC)-Wafern bestens aufgestellt ist.
Branchenexperten sind sich einig: Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) werden den Chip-Markt in den kommenden Jahren dominieren. Die großen Branchenplayer wie Infineon investieren Milliarden in neue Produktionskapazitäten.
Unser Investment-Ansatz ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unveändert geblieben: Wir setzen auf Titel mit einer hohen Bilanzqualität und einem nachgewiesenen „Track Record“ für profitables Wachstum. Allerdings sorgen die vielfältigen Krisen und Herausforderungen des Jahres 2024 dafür, dass die Gewinnqualität und die dafür zu zahlende Bewertung noch stärker in den Fokus geraten. Zudem ist die Resilienz der Papiere gegen anhaltend hohe Zinsen ein wichtigerer Qualitätsfaktor geworden als noch in Zeiten des billigen Geldes. Wir haben für Sie 25 globale Aktien zusammengestellt, die unseren strengen Auswahlkriterien genügen und überdurchschnittliche Renditen erzielen.
Das Aktienjahr 2023 startete zunächst eindrucksvoll. Trotz weiter steigender Zinsen, die mittlerweile eine ernsthafte Konkurrenz zu Aktien darstellen, einer Inflation, die sich hartnäckig oberhalb der Zielwerte der globalen Zentralbanken hält, und einer geopolitischen Krise nach der anderen erlebten die Aktienmärkte in der ersten Jahreshälfte 2023 eine beeindruckende Rallye. Leser unserer PLATOW Prognose 2023 erzielten bis Redaktionsschluss (27.10.23) seit Jahresbeginn eine Kursrendite von 11%. In diesem Kapitel blicken wir auf das Prognosejahr 2023 zurück, präsentieren unseren unveränderten Investmentansatz für die PLATOW Prognose 2024 und stellen die ausgewählten Aktien vor.
Ein Update zu Infineon lesen Sie in dieser Ausgabe. Porsche SE wurde von Kaufen auf Halten herabgestuft. Hingegen sind wir bei RWE mit Stopp bei 27,75 Euro wieder eingestiegen.
Infineon hat das Gj. 2022/23 (per 30.9.) mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das EPS von 2,38 Euro lag rd. 23% über dem, was Analysten noch im Frühjahr geschätzt hatten. Trotzdem war mit der Aktie seitdem nichts zu gewinnen.
Die Vertreter der Automobilbranche sind skeptisch. Laut jüngsten ifo-Zahlen bleibt die Erwartungshaltung im tiefroten Bereich.
Eine Studie von Hauck Aufhäuser hat unseren Musterdepotwert Elmos zu Wochenbeginn belastet.
Weil Infineon mittelfristig von einer massiven Nachfrage nach Siliziumkarbid ausgeht, werden die Produktionskapazitäten durch den Bau einer Fabrik in Malaysia deutlich ausgeweitet.
Der Halbleiter-Hersteller Renesas Electronics ist bei PLATOW kein Unbekannter, haben wir das Unternehmen doch seit dem 2015 gescheiterten Übernahmeversuch durch Infineon regelmäßig analysiert.
Der Blick in den Rückspiegel zeigt, dass 2022 für die meisten Unternehmen besser lief als gedacht. Die erfreuliche operative Entwicklung im Q4 ist einer der Gründe dafür, warum die Börse im Q1 so gut abschnitt (DAX: +12%; MDAX und SDAX: jeweils +10%). Denn die 40 Titel im Auswahlindex schafften nach unserer Auswertung im Gj. 2022 eine Umsatzausweitung von 15% und steigerten das EBIT um 11%; beim MDAX waren es 17% bzw. 14%, bei den 70 SDAX-Werten 19% bzw. 3%. Auffällig ist, dass die kleineren Werte offenbar größere Schwierigkeiten hatten, die gestiegenen Kosten weiterzugeben. Die Blue Chips hielten die Margen dagegen relativ stabil.
Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Infineon am Dienstag (28.3.) die Jahresziele angehoben. Dank der robusten Nachfrage in den Kernbereichen Automobil und Industrie, einem verbesserten Preis- und Umsatzmix sowie geringerer Energiekosten soll der Umsatz nun deutlich über den bisher erwarteten 15,5 Mrd. Euro liegen und die Marge beim Segmentergebnis positiv beeinflussen.
Wir haben den Stopp u. a. bei Dt. Börse, SAP, Infineon und Sartorius erhöht. Siemens und Daimler Truck wurden auf Kaufen gestuft.
Bei einem leicht unter den Marktschätzungen liegenden Umsatz von 3,95 Mrd. Euro hat Infineon beim Q1-Gewinn (728 Mio. Euro) positiv überrascht.
Als wir die Schweizer VAT Group, mit einem Marktanteil von über 60% weltweit führend bei Vakuumventilen für die Halbleiterindustrie, zuletzt in PB v. 28.3.22 analysierten, handelte die Aktie (286,40 CHF; CH0311864901) bei rund 343 CHF. Der zyklische Abschwung in der Halbleiterbranche und Restriktionen der USA gegenüber China ließen die Aktie dann bis Mitte Oktober auf knapp unter 200 CHF fallen. Seitdem notiert der Titel 50% höher, in Antizipation auf sich verbessernde Fundamentaldaten infolge der Wiedereröffnung Chinas.
Die am Mittwoch (21.12.) von Micron Technology gemeldete schwache Prognose ließ Infineon tags darauf quasi kalt. Anders als der US-Halbleiterriese, der v. a. für seine Arbeitsspeicher in Computern bekannt ist, beliefern die Münchner zuvorderst Kunden aus der Automobilindustrie (45% vom Umsatz). Dass es um den Mobilitätssektor und um Infineon besser steht, darauf deutet schon allein der Rekordauftragsbestand von 43 Mrd. (Vj.: 29 Mrd.) Euro zum Ende des Gj. 2021/22 (per 30.9.) hin. Das entspricht etwa dem dreifachen Jahresumsatz.
Bei der Aktien-Momentum-Strategie in unserem Derivate-Depot befinden sich aktuell noch acht Positionen. Bis auf den Long-Trade auf Infineon liegen alle Depotwerte im Plus. Wir sagen Ihnen, wie Sie hier jetzt vorgehen sollten.
Unser Derivate-Depot hat sich in den vergangenen Tagen weiter positiv entwickelt. Durch ein Wochenplus von 1,7% konnte die Performance seit dem Anfang 2019 erfolgten Startschuss wieder in positives Terrain befördert werden. Zum Abschluss von PLATOW Derivate ist das dann doch noch mal eine schöne Tendenz, über die wir uns sehr freuen.
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