Aufholjagd der Nebenwerte
Small und Mid Caps hatten bisher ein eher zähes Jahr 2023. MDAX (+0%) und SDAX (+6%) kämpften um jeden Punkt und ständen ohne die durch schwache US-Arbeitsmarktdaten angetriebene Rally Anfang November im Minus.
Small und Mid Caps hatten bisher ein eher zähes Jahr 2023. MDAX (+0%) und SDAX (+6%) kämpften um jeden Punkt und ständen ohne die durch schwache US-Arbeitsmarktdaten angetriebene Rally Anfang November im Minus.
Die Vertreter der Automobilbranche sind skeptisch. Laut jüngsten ifo-Zahlen bleibt die Erwartungshaltung im tiefroten Bereich.
Die Performance von Elmos Semiconductor seit unserer Depotaufnahme Mitte Juni ist enttäuschend. Mit einem Minus von ca. 15% hat die Aktie (63,40 Euro; DE0005677108) deutlich schlechter abgeschnitten als der SDAX (-3%).
Eine Studie von Hauck Aufhäuser hat unseren Musterdepotwert Elmos zu Wochenbeginn belastet.
Fast 9% lag die Elmos-Aktie (79,10 Euro; DE0005677108) nach Vorlage der Q2-Zahlen am heutigen Donnerstag (27.7.) zeitweise unter Wasser. Die Zuwächse von 29% beim Umsatz, 35% beim EBIT und 44% beim Nettogewinn fielen etwas geringer aus als im Startquartal.
Am Freitag (21.7.) wurden wir bei unserem Musterdepotwert Adesso (-26%) und bei Stratec (-25%) ausgestoppt. Beim Musterdepotwert Elmos haben wir den Stopp auf 58,00 (48,00), bei Bilfinger auf 24,00 (21,00) Euro angehoben. Fielmann ist seit dem 13.7. ein Kauf.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Elmos Semiconductor, Charles Schwab und Adesso.
Nachdem der geplante Verkauf der deutschen Wafer-Produktionsstätte Ende letzten Jahres noch am Veto des Bundeswirtschaftsministeriums gescheitert war, startete Elmos nun einen neuen Versuch. Mit dem US-Konzern Littelfuse hat unser Musterdepotwert einen Käufer gefunden, der voraussichtlich weniger Hindernisse bei der außenwirtschaftlichen Investitionskontrolle bekommen wird als der zuvor präsentierte Wettbewerber unter chinesischer Kontrolle.
Updates zu Hornbach und Compugroup gibt es in dieser Ausgabe. Nachdem wir bei Elmos mit unseren limitierten Staffelkäufen zum Zug gekommen sind, empfehlen wir die Aktie unlimitiert zum Kauf. Bei Wacker Neuson haben wir den Stopp auf 17,90 Euro angehoben.
Die Märkte haben die Zinsangst wiederentdeckt. Weil Anleger die hawkishen Untertöne von Fed-Chairman Jerome Powell klarer vernehmen und die Bank of England mit einem deutlicheren Zinsschritt verschreckte, steuert der DAX am Freitag (23.6.) mit -3,2% auf die zweitschlechteste Wochenbilanz des Jahres (Woche per 17.3.: -4,3%) zu.
Vom anhaltenden Trend zur Digitalisierung und Automatisierung in der Automobilindustrie profitiert Elmos Semiconductor besonders stark. Denn das Unternehmen macht mit seinen Halbleitern die Fahrzeuge sicherer, energieeffizienter und leichter bedienbar. Die Dortmunder sind Weltmarktführer bei mehreren Applikationen mit großem Zukunftspotenzial wie zum Beispiel der Ultraschall-Distanzmessung, der Ambientebeleuchtung und der intuitiven Bedienung.
Elmos Semiconductor profitiert von dem anhaltenden Trend zur Digitalisierung und Automatisierung in der Automobilindustrie. Daher kaufen wir für unser Musterdepot auf Xetra 110 Aktien bis maximal 76,00 Euro und stocken die Position um weitere 120 Aktien auf, wenn der Kurs bis Ende Juli auf 72,00 Euro fallen sollte. Der Stopp für die gesamte Position liegt wie bei unserer laufenden Kaufempfehlung vom 5.5. bei 48,00 Euro.
Die jüngsten Updates zu Elmos und SAF-Holland gibt es in der heutigen Ausgabe. Für KWS Saat und Amadeus Fire bekräftigen wir unsere Kaufempfehlungen.
Während der Chipmarkt insgesamt 2023 wohl nicht wachsen wird, läuft die Nachfrage nach automobilen Halbleitern auf Hochtouren. Das zeigt sich auch bei Elmos Semiconductor, deren Auftragslage aktuell die verfügbaren Kapazitäten übersteigt.
Dank eines bärenstarken Q4 hat Elmos Semiconductor die zuvor zweimal angehobene Prognose bei Umsatz und EBIT 2022 klar geschlagen. Erfreulich ist v. a., dass die EBIT-Marge mit 24,6% deutlich über dem Zielkorridor (19 bis 23%) lag. In Q4 wurde sogar ein Wert von 28,4% generiert. 2023 will der Anbieter von automobilen Halbleitern weiter profitabel wachsen. Bei einem um mindestens 25% auf mehr als 560 Mio. Euro steigenden Umsatz rechnet der Vorstand mit einer EBIT-Marge von 25% +/- 2%-Punkte. Dass der bereinigte Free Cashflow – 2023 ähnlich wie im Vj. (14,9 Mio. Euro) +/- 10 Mio. Euro – da nicht mithalten kann, ist den geplanten Investitionen in den Ausbau der Testkapazitäten zu verdanken.
Zum 19.12. darf die DAX-Familie neue Mitglieder begrüßen: Mit Porsche AG steigt ein weiterer Autobauer nur drei Monate nach IPO (106,00 Euro; DE000PAG9113) in den Aktien-Olymp auf. PB v. 2.11.: Abwarten.
Ende Juni wurden wir beim Halbleiter- und Sensorenhersteller Elmos Semiconductor zu 37,90 Euro ausgestoppt. Nach einer starken Erholung in den darauffolgenden Wochen notiert die Aktie (43,00 Euro; DE0005677108) nun abermals nahe der 40-Euro-Marke, was v. a. der allgemeinen Marktschwäche zuzuschreiben ist. In Folge eines starken 1. Hj. erhöhten die Dortmunder nämlich erst Anfang August erneut ihre Prognose für 2022.
Die Marktschwäche im Zuge des Ukraine-Kriegs sorgte dafür, dass die Elmos Semiconductor-Aktie (46,35 Euro; DE0005677108) unseren Stopp aus PB v. 18.2. bei 44,80 Euro unterschritt. Inzwischen notiert der Titel aber wieder über dem Niveau, nachdem der Halbleiter- und Sensorenhersteller seine Prognose für das Gj. erhöhte.
Derzeit sind die Börsen nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Am frühen Donnerstag (5.5.) schickte sich der DAX mit einem Zwischenhoch bei 14 300 Zählern noch an, die obere Trendlinie des seit Jahresbeginn vorherrschenden Abwärtstrends zu testen. Die Sorge, dass die Fed bei der Bekämpfung der Inflation der gerade schwächelnden US-Wirtschaft den Garaus machen könnte (vgl. PLATOW Brief v. 6.5.), sorgte bis zum Wochenschluss für eine neuerliche Talfahrt.
Elmos Semiconductor hat nicht nur ein starkes Jahr 2021 hinter sich, sondern erfreut Investoren auch mit einer ambitionierten Zielsetzung.
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