
Kosmetik in der Krise – Ulta Beauty und Beiersdorf spüren breite Abkühlung
Der früher so robuste Kosmetikkonsum verliert weiter an Dynamik. Ulta Beauty und Beiersdorf bestätigen diesen Trend: Wachstum wird schwieriger und zunehmend teurer erkauft.
„Nichts ist so permanent wie ein temporäres Regierungsprogramm.“

Der früher so robuste Kosmetikkonsum verliert weiter an Dynamik. Ulta Beauty und Beiersdorf bestätigen diesen Trend: Wachstum wird schwieriger und zunehmend teurer erkauft.
2025 gehörten nicht nur Autobauer, sondern auch Chemieunternehmen zu den großen Verlierern an der Börse. Das Schlimmste scheint inzwischen ausgestanden, doch strukturelle Belastungen bleiben hoch. Selektion wird damit wichtiger.
Die Konjunkturampeln blinken gelb – doch wie klingt das direkt aus den Führungsetagen? Wir haben die Kernaussagen der DAX-Vorstände zu US-Zöllen, Währungseffekten, Preisdruck, Produktivität und Lokalisierung zusammengestellt.
Friedrich Vorwerk wird nach Rückschlag wieder Kaufempfehlung +++ Nvidia verleiht Börsen keinen neuen Impuls +++ Cewe nutzt niedrige Bewertung +++ SFC Energy erwartet Einbußen durch US-Zölle +++ 34% Gewinn bei Blue Cap

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Donald Trumps Zollhammer hat den globalen Märkten einen schweren Schlag versetzt. Doch nicht jeder Sektor geriet gleichermaßen ins Wanken, wie unsere Auswertung der Konsumbranche zeigt.

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Jetzt anmeldenAm Donnerstag (24.10.) präsentierte Beiersdorf besser als erwartete Neunmonatsergebnisse. Der organische Umsatz stieg um 6,5% auf 7,5 Mrd. Euro, blieb jedoch hinter den Schätzungen von 7,6 Mrd. Euro zurück. Dies fiel weniger ins Gewicht, da die Erwartungen nach schwachen Zahlen von L‘Oréal (23.10.) bereits gesunken waren.
Wie wichtig der chinesische Absatzmarkt ist, hat L‘Oréal am Freitag (28.6.) erneut unter Beweis gestellt. CEO Nicolas Hieronimus schraubte aufgrund der anhaltenden China-Schwäche die Erwartungen für das Gj. 2024 herunter. Die Aktie (408,20 Euro; FR0000120321) brach daraufhin in einem Rutsch um über 7% auf ein Acht-Monatstief ein.
Mit seinen nicht-zyklischen Marken wie Braun, Pantene oder Oral-B trifft Procter & Gamble (P&G) offensichtlich den Nerv der Konsumenten. Entsprechend hat die NYSE-Aktie (167,56 US-Dollar; US7427181091) vergangene Woche auf dem Börsenparkett ein neues Allzeithoch erreicht.
Auf dem Kapitalmarkttag am Dienstag (18.6.) legte Beiersdorf den Fokus vollumfänglich auf Skin Care, das zusammen mit Personal Care 83% der Konzernumsätze ausmacht. Man habe hier die Position des Marktführers verloren und wolle sie zurückerobern, zeigte sich CEO Vincent Warnery kämpferisch.

Der Jahresauftakt von L‘Oréal ist deutlich besser ausgefallen als von Analysten erwartet. Die Aktie (443,65 Euro; FR0000120321) des Kosmetikriesen legte an der Euronext Paris um bis zu 6% zu. Trotz der Erfolge bleibt das Management aber zurückhaltend.
Wieder einmal ist es Beiersdorf gelungen, auf dem Börsenparkett positiv zu überraschen. Zum sechsten Mal in Folge seit dem Q2 2022 wurde die Guidance für das Consumer-Geschäft hochgeschraubt. Die DAX-Aktie (134,10 Euro; DE0005200000) legte um über 1,5% zu.
In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Boston Scientific, Beiersdorf, Hochtief, und Init.
Bei Beiersdorf, Hannover Rück und RWE wurden die Stopps am 12.12. angehoben auf 101,00 (zuvor: 97,20) Euro, 169,90 (zuvor: 149,90) Euro und 30,70 (zuvor: 27,75) Euro.
Die Beiersdorf-Aktie (134,75 Euro; DE0005200000) gehört mit einer Performance von über 25% seit Jahresbeginn zwar nicht zu den stärksten Zugpferden im DAX (Platz 16).
Beim Konsumgüterunternehmen Beiersdorf läuft es weiter blendend. Die Umsätze stiegen v. a. dank starker Verkaufszahlen für Körper- und Gesichtspflegeprodukte nach 9 Monaten um 11,2% auf 7,3 Mrd. Euro (Q3: +9,0%). Der Konzern legt dabei den Fokus auf das internationale Geschäft, den eCommerce und neue Produkte.
Beim Konsumgüterunternehmen Beiersdorf dürfte die Freude am Mittwoch (3.8.) groß gewesen sein. Denn Marken wie Nivea und Eucerin haben die Sparte „Consumer“ stärker als erwartet angetrieben.
Nach monatelangem Anstieg bis Oktober 2022 (10,6%) ging der Inflation in Europa zuletzt sprichwörtlich die Energie aus (Februar: 8,5%; März: 6,9%). Treiber der Teuerung sind nun nicht mehr Energie-, sondern Lebensmittelpreise. Diese machen fast ein Drittel der Inflation aus (Vj.: 21%) – in Deutschland sogar fast 40% (Vj.: 20%). Die Analysten von Allianz Trade sprechen daher auch von „klebriger“ Lebensmittelinflation.
Bei Beiersdorf haben wir jüngst den Stopp auf 97,20 (zuvor: 87,00) Euro angehoben. Sartorius ist nach dem jüngsten Rücksetzer ein uneingeschränkter Kauf.
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