Temasek findet Bayer gut
Vor dem nahenden Monsanto-Zukauf hat Bayer Singapurs Staatsfonds Temasek für sich begeistern können, der seinen Anteil von 0,4 auf 4% gesteigert hat und damit zum zweitgrößten Aktionär des DAX-Konzerns aufsteigt.
„Die fünf gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Vor dem nahenden Monsanto-Zukauf hat Bayer Singapurs Staatsfonds Temasek für sich begeistern können, der seinen Anteil von 0,4 auf 4% gesteigert hat und damit zum zweitgrößten Aktionär des DAX-Konzerns aufsteigt.
Der jüngste Kursverlauf der Bayer-Aktie (93,76 Euro; DE000BAY0017) war für Anleger ein Trauerspiel: Seit dem Juni-Hoch von 123,90 Euro fand der Titel keinen Boden. So wurden auch wir am 28.2. bei 95,00 Euro und einem kleinen Verlust von 0,20 Euro seit Erstempfehlung ausgestoppt. Nachdem die EU-Kommission Mitte März unter Auflagen ihren Segen zur Monsanto-Transaktion erteilt hat, spricht kaum noch etwas für eine Ablehnung durch die wichtigen US-Kartellbehörden.
Für das laufende Jahr stehen bei BASF die Abschlüsse strategischer Zukäufe im Mittelpunkt. So arbeitet die Konzerntochter Wintershall an der Einigung mit DEA, ein schlagkräftigeres Öl- und Gasgeschäft zu schaffen (vgl. PB v. 11.12.17). Ein Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet. Wintershall hat zudem kürzlich erstmals Explorationslizenzen vor der aussichtsreichen Nord- und Südostküste Brasiliens ergattert.
Wie in der jüngsten Ausgabe vom 5.3. angekündigt, gab die Deutsche Börse am Montagabend eine Reihe von Veränderungen in ihrer Indexfamilie bekannt. Als zumindest kleine Überraschung sehen wir den schon jetzt gekommenen Zeitpunkt für den Aufstieg des Werkstoffherstellers Covestro in den DAX an.
Wenn am Montagabend (5.3.) die quartalsweise anstehende Überprüfung der Indexfamilien der Deutschen Börse ansteht, wird es v. a. in der zweiten Reihe Veränderungen geben. Index-Spezialisten wie Silke Schlünsen von Oddo Seydler und Uwe Streich von der LBBW rechnen schon seit Tagen mit spitzem Bleistift in ihren selbstgeführten Listen zu Marktkapitalisierung und Börsenumsatz. Auch die PLATOW-Redaktion hat sich Gedanken gemacht und festgestellt, dass es gerade im MDAX und SDAX bei einigen Titeln extrem eng zugeht.
Mit einem Umsatz von 14,1 Mrd. Euro (+18,8%) und einem EBIT von 2,8 Mrd. Euro (+111,0%) schloss Covestro ein starkes Geschäftsjahr 2017 ab. Getrieben wurde die Entwicklung von rd. 16% höheren Preisen.
Obwohl erst 1988 innerhalb der Blackstone Group gegründet und gar erst 1994 endgültig davon abgespalten, ist der billionenschwere Vermögensverwalter BlackRock mittlerweile nicht mehr aus der Finanzwelt wegzudenken. Galt CEO Laurence Fink noch im Herbst 2016 als der „4 Billionen Dollar-Mann“, verwaltet der von ihm maßgeblich mitgegründete Konzern mittlerweile bereits rd. 6,3 Billionen US-Dollar.
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Im Oktober 2017 war es endlich geschafft: Der DAX-Kurs-index erreichte ein neues Allzeithoch. Damit ließ der nicht durch Dividenden aufgehübschte, aber im Vergleich zum populären Performance-DAX ungleich weniger bekannte Aktienindex seine Verlaufshochs vom April 2015 und März 2000 zum guten Schluss doch noch hinter sich. Salopp formuliert: Das Paket der 30 wichtigsten deutschen AGs ist also siebzehneinhalb Jahre nach dem Millenniumshoch im Wert immerhin etwas gestiegen.
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Die deutsche Chemiebranche erlebt aktuell einen deutlichen Aufschwung. Hintergrund sind gute Europa-Geschäfte und die anhaltend hohe Nachfrage speziell aus dem Baubereich (vgl. PLATOW Brief v. 8.9.). Da wichtige Branchenvertreter in der vergangenen Woche mit Quartalsberichten aufwarteten, beleuchten wir deren Entwicklung genauer.
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Auf dem Weg zur Übernahme des US-Agrarriesen Monsanto hat Bayer einen großen Schritt vorwärts gemacht: Wie der DAX-Konzern am Freitag mitteilte, veräußert er sein Glufosat-Ammonium- sowie sein Saatgutgeschäft an BASF. Der Kaufpreis für das Paket, das 2016 rd. 1,3 Mrd. Euro umsetzte, beträgt 5,9 Mrd. Euro.
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„Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate; die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.“
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Beim Kunststoffkonzern Covestro nutzt die frühere Mutter Bayer Kursanstiege in schöner Regelmäßigkeit dazu, sich von Anteilen an der im Oktober 2015 selbstständig gewordenen Tochter zu trennen.
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Es ist schon ungewöhnlich, wenn ein Unternehmen sozusagen aus dem Stand direkt den Einzug in den altehrwürdigen Dow Jones Industrial Average schafft. Am 1.9. war es soweit: DowDuPont, der aus der Heirat von DuPont und Dow Chemical entstandene weltgrößte Chemiechampion, nahm zur Eröffnungsglocke in New York seinen Platz im wohl bekanntesten Börsenbarometer der Welt ein.
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Mit guten Studienergebnissen konnte Bayer am Sonntag aufwarten: Das für die Leverkusener wichtige Medikament Xarelto senkt in Kombination mit Aspirin das Risiko von Schlaganfällen und Infarkten bei Patienten mit chronischen Herzkrankheiten deutlich um 24%.
Indexveränderungen sorgen für Kursbewegungen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass ein Kauf sechs Monate vor der Aufnahme in einen Index Anlegern in der Regel sehr deutliche Kursgewinne beschert hat. In dieser Woche schauen wir uns die vermutlichen Änderungen bei DAX und MDAX an, in einer Woche folgt der Blick auf SDAX und TecDAX.
Der DAX hatte im Juli keinen leichten Stand. Hoch gewichtete Titel wie Bayer, SAP und Siemens zogen den Aktienindex in die Tiefe, dazu hinterließ der Kartellverdacht bei den Autoaktien BMW, Daimler und VW hässliche Bremsspuren.
Starkes Q2 bei Covestro: Die Bayer-Tochter steigerte ihren Umsatz um 17% auf 3,5 Mrd. Euro. Das EBITDA kletterte um 56,5% auf 848 Mio. Euro.
Nach einem halben Jahr mit jeweils steigenden Monatsschlusskursen dominierten im Juni erstmals wieder rote Zahlen die Anzeigetafeln der Börse. Im Einklang mit den deutschen Auswahlindizes gab auch der Kurs des DB Platinum IV Platow Fonds nach, hielt sich allerdings besser als DAX, MDAX, TecDAX und SDAX. Folglich konnte die Überrendite des Fonds im Vergleich zu diesen vier wichtigen Indizes seit der Auflage im Mai 2006 sogar noch weiter ausgebaut werden, obwohl die „Gewinnserie“ riss.
Am vergangenen Freitag schockte Bayer Anleger mit einer Gewinnwarnung (siehe PLATOW Brief v. 30.6.). Die Aktie (113,35 Euro; DE000BAY0017) sackte um rund 4,5% ab. Am Montag fiel sie zwischenzeitlich um weitere 1,5%, nachdem Agrar-Vorstand Liam Condon eine längere Schwächeperiode im Brasilien-Geschäft in Aussicht stellte.
Die Monsanto-Aktie (117,80 US-Dollar; US61166W1018) notiert weiterhin deutlich unter dem Übernahmeangebot von Bayer. Zwar sprang das Papier nach dem Bekanntwerden der Offerte ein gutes Stück nach oben, jedoch ist der Titel noch immer weit von den 128 Dollar entfernt, die die HV des Saatgut-Riesen Mitte Dezember bewilligte.
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