Platow-Fonds im September – Historische Muster
Folgt ein Börsenjahr üblichen saisonalen Mustern, so gilt: Der August ist ein schlechter Aktienmonat, der September am schlechtesten.
„Märkte können länger irrational bleiben, als Sie liquide bleiben können.“
Folgt ein Börsenjahr üblichen saisonalen Mustern, so gilt: Der August ist ein schlechter Aktienmonat, der September am schlechtesten.
Durch die Übernahme der niederländischen NRGTEQ ist 2G Energy in den wachsenden Markt für Großwärmepumpen eingestiegen. Wie uns CFO Friedrich Pehle im exklusiven PLATOW-Interview erklärte, rechnet das Scale-Unternehmen mit erheblichen Synergien u. a. im Vertrieb, der Prozesseffizienz sowie bei den Herstellungskosten.
Abgerechnet wird zum Schluss: Was im Mai für die Fußball-Bundesliga galt, Herzschlagfinale um die Meisterschaft inbegriffen, traf ebenso auf den deutschen Aktienmarkt zu. Hatte es bis zu Beginn des letzten Monatsdrittels noch so ausgesehen, als ob der vermeintliche „Wonnemonat“ zwar keine üppigen Erträge, aber eben auch keine schlimmen Kurseinbrüche bringen würde, fiel die Schlussabrechnung dann doch recht bitter aus. Während der letzten sechs Handelstage im Mai gerieten die Aktienkurse deutlich ins Rutschen, vor allem bei Mid- und Small-Caps.
Bei 2G Energy läuft es weiter rund. Wie am 25.5. mitgeteilt wurde, steigerte der Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) im Q1 seinen Umsatz um 41% auf 68,5 Mio. Euro, der Auftragsbestand konnte gleichzeitig auf dem Rekordniveau von 190 Mio. Euro gehalten werden. CEO Christian Grotholt bestätigte zudem die Prognose, im Gj. 2023 einen Umsatz von 310 bis 350 Mio. (2022: 312,6 Mio.) Euro erreichen zu wollen, bei einer EBIT-Marge von 6,5 bis 8,5% (2022: 7,0%).
Einen starken Jahresschlussspurt verzeichnete 2G Energy im Gj. 2022, und zwar sowohl im Neuanlagen- als auch im Servicegeschäft. Wie der Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) am 30.3. mitteilte, konnte der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 17% auf 313 Mio. Euro gesteigert werden, was die eigene Prognose (290 bis 310 Mio. Euro) leicht übertraf. Die EBIT-Marge wurde im Vgl. zum Vj. um 30 Basispunkte auf 7,0% verbessert. Außerdem bestätigte der Vorstand die Umsatzprognose für 2023 (310 bis 350 Mio. Euro), bei einer erwarteten Marge von 6,5 bis 8,5%.
Es war ein Auftakt nach Maß: Im Januar gewannen viele deutsche Aktien so stark wie normalerweise in einem kompletten Kalenderjahr nicht. Der MDAX legte sogar die viertbeste Monatsperformance seit seiner Einführung im Jahr 1988 aufs Parkett. Ob es fundamentale Gründe für die Erholungshausse gab oder sie lediglich darauf zurückzuführen ist, dass sich viele Investoren zum Jahreswechsel zu einer Neupositionierung nach dem ungewöhnlich schwachen Vorjahr entschlossen, kann weder bewiesen noch widerlegt werden.
Seit ihrem 52-Wochentief bei 18,80 Euro Ende September 2022 hat die 2G Energy-Aktie (26,05 Euro; DE000A0HL8N9) eine fulminante Erholungsrally aufs Parkett gelegt. Der Hersteller hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) konnte mit guten Q3-Zahlen (21.11.) sowie einem optimistischen Ausblick auf die Jahre 2023 bis 2024 das Vertrauen der Börsianer zurückgewinnen. Dabei profitiert das im Scale-Segment notierte Unternehmen von globalen Langfristtrends, die effiziente und dezentrale Energielösungen immer wichtiger machen.
Nynomic hat einen neuen Stopp bei 24,50 Euro. Bei RCM Beteiligungen wurden wir am 5.12. mit 15% Gewinn ausgestoppt. Neu sind: Mensch und Maschine, Nabaltec, 2G Energy und Datagroup. Bei Formycon (Limit: 76,00 Euro) sind wir noch nicht zum Zug gekommen.
Mit dem Eigenkapitalforum am Frankfurter Flughafen erreichte das Konferenzjahr 2022 einen Höhepunkt. Erstmals seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie fand es wieder als Präsenzveranstaltung statt. Rund 250 börsennotierte Unternehmen stellten sich den Fragen von Investoren, Analysten und sonstigen Kapitalmarktexperten.
Unser ehemaliger Musterdepotwert 2G Energy schlug sich in diesem Jahr bisher ordentlich und hatte jüngst auch eine Prognoseanhebung im Gepäck. Die publizierten Q3-Zahlen des Herstellers von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen enthielten ein Umsatzplus von 49,1% auf 76,8 Mio. Euro und trotz erhöhter Kosten eine deutliche EBIT-Steigerung auf 6,1 Mio. Euro (+69,4%).
Bei 2G Energy (-15,9%) und Blue Cap (-25,4%) wurden wir leider am 26.9. und 28.9. ausgestoppt. Auch Cliq Digital (vgl. PB v. 3.10.) und Mensch und Maschine (vgl. PB v. 28.9.) unterschritten ihre Stopps. Wir haben beide Titel ins Abkühlbecken gelegt.
2G Energy (25,70 Euro; DE000A0HL8N9) feuerte im 1. Hj. aus allen Rohren. Der Umsatz stieg um 6,6% auf 114,0 Mio. Euro. Damit hat der Spezialist für gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nach sechs Monaten 40% seines Jahressolls (Prognose: 280 Mio. bis 310 Mio. Euro) erfüllt.
Die Nachfrage nach gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen von 2G Energy ist weiterhin intakt.
Unser ehemaliger Musterdepotwert 2G Energy (22,40 Euro; DE000A0HL8N9) steht seit geraumer Zeit wieder auf unserer Empfehlungsliste. Am Donnerstag (21.7.) gab der Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlangen einen starken Auftragseingang für das Q2 bekannt.
Der Klimawandel sowie der Ukraine-Krieg haben uns vor Augen geführt, dass eine effiziente Ressourcenallokation unabdingbar ist. In diesem Bereich ist 2G Energy (22,90 Euro; DE000A0HL8N9) als Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen tätig.
Die von 2G Energy hergestellten Blockheizkraftwerke ermöglichen die gleichzeitige Gewinnung von Wärme und Strom mittels Kraft-Wärme-Kopplungen, weshalb sie einen Beitrag zur Energiewende leisten. Nicht zuletzt sorgte dieser Umstand dafür, dass die Nachfrage nach den Produkten der Heeker weiterhin hoch ist, wie die Q1-Zahlen belegen.
So schnell kann eine einzige Nachricht Investoren den Monat verpatzen: Als am letzten Handelstag im April Statements zweier Bundesministerinnen die Runde machten, die Nutzung von Biokraftstoffen werde möglicherweise eingeschränkt, gingen die Aktienkurse unserer beiden Schwergewichte Verbio und CropEnergies auf Tauchstation. Im Fall Verbio ist dies besonders bemerkenswert, hatte das Unternehmen doch just am selben Tag seine Ergebnisprognose angehoben.
Die von 2G Energy hergestellten Blockheizkraftwerke ermöglichen mittels Kraft-Wärme-Kopplung die gleichzeitige Gewinnung von Wärme und Strom, was zu Effizienzsteigerungen führt.
2G Energy hat sich am Dienstag zeitgleich mit der Baumarktkette aus unserem Musterdepotwert verabschiedet. Rd. 30% stehen seit unserem Engagement im Herbst 2020 bei der Aktie (96,10 Euro; DE000A0HL8N9) des Anbieters für Blockheizkraftwerke zu Buche.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern.“ Der Frankfurter Bankier Carl Mayer von Rothschild (1788 bis 1855) argumentierte so, als Kriege noch als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln akzeptiert wurden. Börsianer können aber trotz der in den Osten der Ukraine einrollenden Panzer des russischen Präsidenten Wladimir Putin auch heute noch etwas Zuversicht aus der antiquierten Börsenweisheit ableiten.
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