Emmi legt Wert auf wichtige Kennziffern
Der Käse- und Milchprodukteproduzent Emmi wird zukünftig noch mehr Wert auf die Ausweitung der eigenen Kapitalrendite (ROIC) legen.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
Der Käse- und Milchprodukteproduzent Emmi wird zukünftig noch mehr Wert auf die Ausweitung der eigenen Kapitalrendite (ROIC) legen.
Für KWS Saat haben sich die Russland-Verflechtungen nicht so schlimm ausgewirkt wie noch im Frühjahr befürchtet. Damals hatte der Saatguthersteller den erwarteten Umsatzanstieg für das Gj. 2021/22 (per 30.6.) auf nur noch 6 bis 8% gesenkt – tatsächlich kletterte er dank weltweit guter Verkäufe und Rückenwind vom schwachen Euro um 17% auf rd. 1,54 Mrd. Euro.
Bei Kofola setzte sich im Q2 die gute Entwicklung des Q1 (vgl. PEM v. 9.6.) weiter fort. Der tschechische Getränke- und Nahrungsmittelkonzern, der nach dem gleichnamigen Kultgetränk benannt ist, profitierte dabei v. a. von dem zunehmenden Touristenstrom in die bekannten Anziehungspunkte Prag und Bratislava, aber auch von den weiter abnehmenden Covid-19-Restriktionen in der Gastronomie.
Die Wachstumsstrategie des Qualitätstitels Emmi hatten wir Anfang Februar ausführlich vorgestellt (vgl. PB v. 2.2.). Bekannt ist der Schweizer Lebensmittelproduzent hierzulande für die Marke Caffè Latte, die bei Rewe oder Edeka im Regal steht. Die Q2-Zahlen von Donnerstag haben nun erstmalig enttäuscht. Die Aktie verlor 6%.
Nestlé konnte dank Preissteigerungen im 1. Hj. stärker als erwartet wachsen. Organisch kletterte der Umsatz des Lebensmittelkonzerns um 8,1%, der Analystenkonsens hatte nur mit 7,5% gerechnet. Davon waren 6,5 Prozentpunkte (PP) auf die Weitergabe von gestiegenen Inputpreisen zurückzuführen.
Mit einem Kursplus von YTD +5% hält sich die Baywa-Aktie entgegen dem Markt (SDAX: -27%) robust. Dennoch wurde unsere Langzeitempfehlung aus PB v. 1.6.20 Mitte Juli mit einem Gewinn von 40% ausgestoppt.
Beim Gang in den Supermarkt werden wir zwangsläufig mit den Produkten von PepsiCo konfrontiert. Neben Erfrischungsgetränken (Umsatzanteil: 45%) verkaufen die Amerikaner auch verarbeitete Lebensmittel (45%): Zu den Marken zählen u.a. Pepsi, Rockstar und Gatorade sowie Lay´s Chips und Quaker Oats.
Von einer Rückkehr auf den Wachstumspfad und dem Vor-Corona-Niveau sprach Berentzen-CEO Oliver Schwegmann vollmundig bei der kürzlichen Bekanntgabe vorläufiger Hj.-Zahlen. Dem stimmen wir nicht ganz zu, obwohl die Umsätze in den wichtigen Bereichen (Spirituosen, Limonadenmarke, Frischsaftsysteme) alle prozentual zweistellig zulegten und insgesamt mit einem Plus von 17% auf 79,0 Mio. Euro das Niveau des ersten Hj. 2019 (79,2 Mio. Euro) erreichten. Aber die Niedersachsen hinken noch beim EBIT hinterher, das um 42% auf 3,7 Mio. (2019: 5,0 Mio.) Euro zulegte.
Über General Mills haben wir seit 2015 nicht mehr berichtet, denn die Aktie des US-Lebensmittelherstellers aus Minneapolis dümpelte seit Jahren vor sich hin.
Satte 20% schoss Südzucker seit Mitte Juni in der Spitze nach oben. Damit konnte der Zucker-Gigant aus dem mehr als einjährigen Seitwärtstrend ausbrechen und übersprang dabei sowohl die 38- als auch die 200-Tage-Linie. Auch erste Gewinnmitnahmen federte die Aktie (15,06 Euro; DE0007297004) ab und orientierte sich wieder nach oben.
War es zunächst die Verknappung von Dünger, so sorgten bei Baywa zuletzt der Ausfall der Getreidelieferungen aus der Ukraine sowie die drohende Energieknappheit für Fantasie.
Die Entspannung rund um Corona sorgt auch bei Kofola für eine gewisse Normalität. Denn der tschechische Getränke- und Nahrungsmittelkonzern, der nach dem gleichnamigen Kultgetränk benannt ist, hatte enorm unter der teilweise geschlossenen Gastronomie gelitten. Bereits das Q1 zeigt nun ein anderes Bild:
Die Inflation hat die Regale der Supermärkte erreicht. Da auch die Lebensmittelkonzerne mit starken Preissteigerungen zu kämpfen haben, müssen Verbraucher an der Ladenkasse tiefer in die Tasche greifen.
Berentzen ist erfolgreich ins Gj. 2022 gestartet. Der Umsatz stieg im Q1 vorläufige Zahlen zufolge um 15,0% auf 36,1 Mio. Euro. Das EBIT hat sich auf 1,2 Mio. Euro mehr als verdoppelt und soll bis Jahresende 5,0 Mio. bis 8,0 Mio. (Vj.: 6,7 Mio.) Euro erreichen.
Die Spekulation auf höhere Nahrungsmittelpreise aufgrund der zu erwartenden Ernteausfälle in der Ukraine begünstigt derzeit die Baywa-Aktie (43,65 Euro; DE0005194062).
Als Produzent von Käse- und Milchersatzerzeugnissen konnte Emmi im Bärenmarkt mit defensiver Stärke klar punkten. In gewohnt stabiler Manier überzeugen die Schweizer mit ihrer 2021er-Entwicklung, die ein gutes organisches Wachstum von 3,6% (Ziel: 2 bis 3%) enthielt.
Hiobsbotschaft bei KWS Saat: Nur zwei Wochen nachdem der Saatguthersteller die Umsatzprognose für das Gj. 2021/22 (per 30.6.; vgl. PB v. 16.2.) nach oben geschraubt hat, muss der Vorstand diese am Freitag (4.3.) überraschend nach unten revidieren.
In unserer jüngsten Einschätzung zu Baywa hatten wir die hohe Nettomarge von 30% positiv hervorgehoben. Ebenso gingen wir von einem starken Gj. 2021 aus, das uns aber mit einem 2023er-KGV von 26 bereits recht üppig bepreist vorkam. Die am Montag (28.2.) veröffentlichten vorläufigen Zahlen sorgten immerhin am Markt für einen Freudensprung von 5% zur Oberseite.
Der Nahrungsmittelriese Danone enttäuschte jüngst oft durch schwache Margen und Wachstumsprobleme. Aber am Donnerstag (23.2.) haben die Franzosen mit ihren Zahlen für 2021 positiv überrascht:
Trotz der Corona-Einschränkungen erlebte Kofala ein gutes Jahr 2021. Der tschechische Getränke- und Nahrungsmittelkonzern, der nach dem gleichnamigen Kultgetränk benannt ist, hatte v. a. im 1. Hj. unter der teilweise geschlossenen Gastronomie zu leiden. Trotzdem gelang es, den Umsatz um 7,5% auf 6,6 Mrd. tschechische Kronen (CZK; rd. 270 Mio. Euro) zu steigern, womit die Guidance eines Anstiegs um 5% klar übertroffen wurde.
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