Thailand – Thaksin in der Klemme
Die politischen Kräfteverhältnisse in Thailand haben sich seit Jahresbeginn rapide zu Ungunsten des ehemaligen Regierungschefs Thaksin Shinawatra und seiner Partei Pheu Thai verschoben.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“
Die politischen Kräfteverhältnisse in Thailand haben sich seit Jahresbeginn rapide zu Ungunsten des ehemaligen Regierungschefs Thaksin Shinawatra und seiner Partei Pheu Thai verschoben.
Der chinesische E-Commerce-Gigant PDD Holdings glänzte in den vergangenen Quartalen mit enormen Zuwachsraten. Das ging vor allem aufs Konto der Versandhändler-Tochter Temu, deren aggressive Werbung vor allem während der Fußball-EM über den TV-Bildschirm flimmerte.
Zurückhaltende Kunden und zunehmender Wettbewerb: Das Marktumfeld für den Online-Flash-Sale-Anbieter Vipshop ist derzeit sicher alles andere als optimal. Dennoch hat sich das Unternehmen im Q2 noch ganz gut aus der Affäre gezogen.
Mit Xiaomi ist ein weiterer Technologiekonzern aus dem Reich der Mitte ins Elektrofahrzeuggeschäft eingestiegen. Nur drei Jahre nach Ankündigung wurden im Q2 rd. 27.000 Autos der SU7-Serie, einer nur in China erhältlichen Limousine, ausgeliefert.
Die Aktie des Modehändlers Hugo Boss gehört mit einem Minus seit Jahresbeginn von 41% zu den größten Verlierern im MDAX. Lediglich Hellofresh (-46,7%), Thyssenkrupp (-49,3%), Aixtron (-55,8%) und Evotec (-71%) schnitten noch schlechter ab.
Online-Modehändler stehen seit dem Ende der Pandemie vor erheblichen Herausforderungen. Nach dem Kaufrausch folgte der Kater. Die anschließende Inflation verstärkte die Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Chinesische Online-Marktplätze wie Shein erschwerten die Situation zusätzlich, indem sie den Markt mit günstiger Kleidung überschwemmten und den Wettbewerbsdruck erhöhten.
Weltweit hatten es Unternehmen im Q2 schwer. Während die Wirtschaft in den USA noch relativ stabil war, stotterte sie in Europa und insbesondere in China. Zwar ging die Inflation zurück, doch sie stellte weiterhin einen erheblichen Belastungsfaktor dar: Der Kostendruck blieb hoch, und die Nachfrage der Konsumenten, deren Portemonnaies enger wurden, wurde selektiver.
Der erste Staatsbesuch als Präsident und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams führte To Lam nach Beijing. Dort wurde er mit einem ausgesuchten Zeremoniell empfangen, das Beobachtern zufolge sogar den Empfang für Wladimir Putin in den Schatten stellte.
Indizes: Die EM-Indizes sind im Vergleich zur Vorwoche bis auf den RTS (-1,9%), der seinen Negativtrend fortsetzt, allesamt gestiegen. Am stärksten entwickelte sich der südafrikanische JSE (+3,3%), dicht gefolgt vom CECE (+2,0%).
Das stramme Wachstum bei Luckin Coffee setzte sich auch im Q2 fort. Die größte Kaffeehauskette im Reich der Mitte steigerte den Umsatz um 35,5% auf 8,4 Mrd. Renminbi (RMB; rd. 1,1 Mrd. Euro). Dazu trug bei, dass der Konzern im Q2 netto 1.371 neue Geschäfte eröffnete, darunter fünf in Singapur.
Im Dezember 2016 ging die Shelly Group an die bulgarische Börse, damals als ein kleines, aber aufstrebendes Unternehmen aus dem Bereich elektronischer Bauteile. Seit Ende 2021 ist die Shelly-Aktie (36,20 Euro; BG1100003166) zudem an der Frankfurter Börse notiert.
Die Einnahmen aus den Rohölexporten der OPEC-Staaten scheinen unter der Konjunktur- und Nachfrageschwäche in Asien, insbesondere in China, zu leiden. Dies zeigt sich bereits in der Gewichtung der chinesischen Nachfrage in den Prognosen der OPEC sowie der Internationalen Energieagentur (IEA).
Seit die Entkopplung der Weltwirtschaft von China an Fahrt aufgenommen hat, läuft es im restlichen Emerging Markets-Kosmos immer runder. Neben Indien und Vietnam boomt das Geschäft vor allem in Singapur. So hat das Handelsministerium am Dienstag (13.8.) die Wachstumsprognose des Löwenstaats für 2024 auf 2 bis 3% (zuvor: 1 bis 3%) angehoben.
Für Shiseido haben sich die Absatzmärkte im Q2 nicht wie gewünscht entwickelt.
Die Probleme auf dem chinesischen Immobilienmarkt haben erwartungsgemäß zu einer Flut notleidender Kredite im Bankensystem geführt.
Heute geht es um Siemens Health, Merck und um Wüstenrot & Württembergische.
Noch zu Zeiten der Corona-Krise zählte Shimano zu den Gewinnern und auch 2023 liefen die Geschäfte noch gut. Im laufenden Jahr kehrte jedoch die Normalität zurück und der weltweit führende Anbieter für Fahrradkomponenten, Antriebs- und Schaltgruppen hat etwas zu kämpfen. Die Ergebnisse können aber immer noch mit der Vor-Corona-Zeit gut mithalten.
Der Kursrutsch bei Fuchs hat mit Vorlage der Q2-Zahlen am Dienstag (30.7.) vorerst ein Ende genommen. Um über 7% schoss die MDAX-Aktie (40,26 Euro; DE000A3E5D64) nach oben. Die Mannheimer konnten Sorgen bzgl. des kriselnden Autosektors ausräumen.
Gold hat dieses Jahr ein Rekordhoch nach dem anderen geknackt. Erst seit zwei Wochen geht der Preis pro Feinunze wieder leicht zurück auf zuletzt 2.400 US-Dollar. Dabei fiel der Abverkauf allerdings nicht besonders heftig aus. Wer seit Jahresbeginn investiert ist, freut sich über eine Rendite von über 15%.
Der IWF hat eine weitere Finanzhilfe für Pakistan in Höhe von 7 Mrd. US-Dollar angekündigt und dabei zusätzliches Enagagement der anderen Partner verlangt.
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