
Elektronikriese TDK stellt Rekordgewinne in Aussicht
Auf TDK, einen Hersteller elektronischer Bauteilen für die E-Mobility, Speicherlösungen sowie Sensoren und Magneten, lohnt sich nach der jüngsten Kursschwäche ein frischer Blick.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“

Auf TDK, einen Hersteller elektronischer Bauteilen für die E-Mobility, Speicherlösungen sowie Sensoren und Magneten, lohnt sich nach der jüngsten Kursschwäche ein frischer Blick.
Als Folge frischer Quartalszahlen und des US-Zoll-Chaos rutschte die TDK-Aktie unter unseren Stopp. Langfristig bleiben die Chancen des Papiers zwar gut. Kurzfristig gibt es aber Gründe, die gegen einen schnellen Neueinstieg sprechen.
Die Produkte von TDK bleiben am Weltmarkt gefragt, weshalb der Elektrotechnikkonzern nach einem guten 1. Halbjahr die Guidance für das Geschäftsjahr erhöht hat.
Insgesamt 11 japanische Konzerne haben am Freitag (27.9.) Aktiensplits durchgeführt.

Der Elektronikkonzern TDK sorgte am Montag (17.6.) für einen Paukenschlag: Die Japaner haben einen technologischen Durchbruch bei Feststoffkörperbatterien vermeldet.
Bei unserem Blick auf TDK Corporation im Juli hegten wir die Hoffnung, dass der Hersteller von elektronischen Bauteilen wie Sensoren und Spulen von Preiserhöhungen und sich normalisierenden Rohstoffkosten profitieren wird. Dies hat sich mit einem verbesserten Vorratsmanagement bewahrheitet und die freien Barmittel nahmen zum 1. Hj. (Gj. per 31.3.) mit +106 Mrd. Yen (rd. 668 Mio. Euro; Vj.: -56,9 Mrd. Yen) eine deutliche Wende.
Nur minimal über dem Niveau unserer jüngsten Kaufempfehlung (vgl. PEM v. 8.2.) notiert derzeit die Aktie der TDK Corporation (33,80 Euro; JP3538800008). Zwischenzeitlich war das Papier des führenden Herstellers von elektronischen Bauteilen wie Sensoren, Kondensatoren, Spulen und Spannungswandlern aber bis 37,00 Euro geklettert. Dort scheiterte der Titel am technischen Widerstand aus August 2022, nachdem Gewinnmitnahmen einsetzten.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenKurz nach dem Jahreswechsel rutschte die Aktie der TDK Corporation (33,13 Euro; JP3538800008) knapp unter die 30-Euro-Marke ab. Die Hauptschuld an der Schwäche trug ein Zukauf: TDK gab die Übernahme der nordamerikanischen Qeexo bekannt.
Das war knapp: In PEM v. 3.2. hatten wir zum Einstieg bei TDK Corporation (34,61 Euro; JP3538800008) geraten. Anschließend rutschte die japanische Aktie ab, vor allem im Gefolge des russischen Einmarsches in die Ukraine. Es ging bis auf ein Zwischentief bei 27,22 Euro nach unten, womit unser bei 27,00 Euro platzierter Stopp in extremer Gefahr war. Doch anschließend drehte der Wert und bewegt sich aktuell nur noch knapp unter dem Empfehlungsniveau um 36,00 Euro.
Einen enormen Wandel erlebte die TDK Corporation in den vergangenen Jahren. War das japanische Unternehmen in den 1980er-Jahren vor allem für seine Kompakt- und Video-Kassetten sowie etwas später für CDs und DVDs bei den Endkunden bekannt, so hat sich die im Nikkei 225 gelistete Gesellschaft aus dem Geschäft mit Privatkunden inzwischen zurückgezogen.
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Das japanische Katastrophen-Jahr 2011 hatte auch bei dem Spezialisten für elektronische Bauteile und Komponenten, TDK (28,63 Euro; 857 032; JP3538800008), tiefe Spuren in der Konzernbilanz hinterlassen. Der Umsatz sackte um 6,6% auf 814,5 Mrd. Yen ab und das Nettoergebnis rutschte mit -2,5 Mrd. Yen sogar in die roten Zahlen. Mittlerweile hat sich der Elektronik-Konzern jedoch wieder berappelt. Im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahrs 2012/13, das in Japan traditionell am 31.3. endet, wuchs der Umsatz wieder leicht um 1,2% auf 208,7 Mrd. Yen. Sehr viel beeindruckender ist indes die Gewinnentwicklung. Gegenüber Vorjahr wuchs das Betriebsergebnis um beachtliche 53,8% auf 9,2 Mrd. Yen, der Gewinn vor Steuern aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich sogar um 139,4% auf 8,8 Mrd. Yen und das Nettoergebnis stieg um 84,5% auf 4,5 Mrd. Yen.
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Ein stärkerer Yen und die Überschwemmungen in Thailand haben TDK (30,76 Euro; 857 032; JP3538800008) zu einer Revision der 2011/12er-Guidance veranlasst. Konkret erwarten die Japaner nun 20 Mrd. Yen an Überschuss, zuvor waren 50 Mrd. Yen avisiert worden. Das Unternehmen wies zum Halbjahr per 30.9. Umsätze von 417,2 Mrd. Yen (-5,7%) und einen Überschuss von 6,7 Mrd. Yen (-74,3%) aus. Positiv kam die Meldung an, 11 000 Stellen zu streichen. Auf Basis der viel zu hohen Schätzungen beträgt das 2011/12er-KGV sportliche 17. Nicht einsteigen. + + +
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