Sanktionen gegen Russland bleiben in Kraft
Russland muss sich offenbar auf eine weitere Fortsetzung der EU-Sanktionen einstellen. Die auf Osteuropa spezialisierte Entwicklungsbank EBRD mit Sitz in London hat Agenturberichten zufolge in ihrer Budgetplanung für 2017 keine Mittel für Projekte in Russland vorgesehen. Grundlage ist offenbar eine entsprechende Stellungnahme des russischen stellvertretenden Finanzministers Sergej Storchak. Bis zum Stopp der Finanzierungen im Zuge des Kriegs gegen die Ukraine hatte die EBRD rund 800 Projekte in Russland gefördert und damit ein Drittel des gesamten Geschäftsvolumens der EBRD auf Russland gesetzt. Aus dem Investitionsboykott durch die EU entsteht mittlerweile auch ein langfristig wirksamer Schaden für die russische Wirtschaft. Das Land wird beim Import von neuen Technologien behindert, womit eine laufende Verschlechterung des physischen Kapitalstocks einhergeht.
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