Das finstere Afrika
Der neue regionale Ausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Afrikas Staaten südlich der Sahara bringt schlechte Nachrichten. Die Region, auf die nicht zuletzt viele auf die Emerging Markets fokussierte Anleger große Hoffnungen setzen, wird den Einschätzungen des IWF zufolge wenige Fortschritte erzielen. Nach den 3,4% des letzten Jahres erwarten die Ökonomen noch 1,4 und 2,9% Wachstum für 2016 und 2017. Sogar wesentlich schlechter sieht es auf der Ebene der Einkommen (BIP) pro Kopf aus. Da wird der Zuwachs von 0,9% im zurückliegenden Jahr durch ein gleichgroßes Minus in der laufenden Periode neutralisiert. 2017 wird mit 0,5% auch keine Jubelstürme auslösen, sondern eher soziale Unruhen.
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