Xiaomi schraubt R&D-Ausgaben hoch
Wie Xiaomi-CEO Lei Jun bereits im März bei Vorlage des Zahlenwerks zum Gj. 2022 ankündigte (vgl. PEM v. 5.4.), investiert Chinas Smartphone-Riese massiv in die Forschung und Entwicklung (R&D) neuer Innovationen.
Wie Xiaomi-CEO Lei Jun bereits im März bei Vorlage des Zahlenwerks zum Gj. 2022 ankündigte (vgl. PEM v. 5.4.), investiert Chinas Smartphone-Riese massiv in die Forschung und Entwicklung (R&D) neuer Innovationen.
Geringe Nachfrage und niedrige Preise haben dem südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix ein tiefrotes Quartal beschert. Zwischen Januar und März verzeichnete das Unternehmen einen Betriebsverlust von 1,9 Billionen Koreanischen Won (KRW; rd. 1,3 Mrd. Euro).
Die im Vorfeld der Q1-Zahlen entfachte Sorge um mögliche Investitionskürzungen bei Taiwan Semiconductor (TSMC) erstickte CFO Wendell Huang in der Telefonkonferenz am Donnerstag (20.4.) im Keim. Eine niedrigere Investitionsbereitschaft im zyklischen Halbleitergeschäft wäre als Zeichen für eine mittelfristige Geschäftseintrübung gewertet worden. Nun soll es bei den 32 bis 36 Mrd. US-Dollar (vgl. PEM v. 18.1.) bleiben.
Der Unterhaltungskonzern LG Electronics hat im Q1 einen Gewinneinbruch verzeichnet. Bei einem Umsatzrückgang um 2,6% auf 20,4 Bio. Südkoreanische Won (KRW; rd. 14,2 Mrd. Euro) sank das operative Ergebnis auf Basis vorläufiger Berechnungen um 22,9% auf 1,49 Bio. Won.
Samsung Electronics hat am Freitag (7.4.) eine erste Indikation für das jüngst abgelaufene Q1 vorgelegt. Demnach rechnet der Elektronikkonzern mit einem operativen Gewinneinbruch um schmerzhafte 96% auf rd. 600 Mrd. Südkoreanische Won (413 Mio. Euro; KRW). Damit liegt die Gewinnprognose rd. 31% unter der Markterwartung (873 Mrd. KRW). So oder so wird das Unternehmen bei Vorlage der endgültigen Zahlen Ende April den niedrigsten Quartalsgewinn seit 14 Jahren ausweisen.
Mit unserer Einschätzung in PEM v. 4.8.22 bei Samsung an der Seitenlinie zu verharren lagen wir bislang goldrichtig. Denn die am Dienstag (31.1.) veröffentlichten Q4-Zahlen bestätigten unsere Befürchtung einer Eintrübung im operativen Geschäft: Der Umsatz sank um 8% auf 70,5 Bio. Südkoreanische Won (KRW; rd. 52,7 Mrd. Euro).
Der südkoreanische Unterhaltungskonzern LG Electronics hat das abgelaufene Jahr mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Vorläufigen Berechnungen zufolge lagen die Erlöse 2022 bei 83,5 Bio. Won (62,3 Mrd. Euro). Die bisherige Bestmarke wurde damit um deutliche 12,9% übertroffen. Von Euphorie war an der Börse dennoch keine Spur.
Nach starken Q3-Zahlen (vgl. PB v. 21.10.) hatten wir bei unserem ehemaligen Musterdepotwert ASML (577,30 Euro; NL0010273215) zum Wiedereinstieg geraten. Neben den besser als erwarteten Zahlen überzeugte uns v. a., dass im Zuge des Kursrutsches um 44% auf ein Jahrestief bei rd. 400 Euro Mitte Oktober, die Aktie nun mit dem 25-Fachen der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2022 wieder deutlich attraktiver geworden war.
Alles muss perfekt sein, wenn sich Chinas Machthaber Xi Jinping am Samstag (22.10.) zum Alleinherrscher auf Lebenszeit krönen lässt. Maue Wirtschaftsdaten verderben da nur das heile Gesamtbild. Nicht verwunderlich also, dass die Veröffentlichungen von Außenhandelszahlen, BIP, Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätzen und Arbeitslosenquote kurzerhand gestrichen wurden. Pragmatisch. Doch die tiefgreifenden Probleme kann und darf die kommunistische Führung nicht einfach aussitzen.
Aus einem kleinen Eisen- und Haushaltswarengeschäft in North Carolina mit Baumaterialien, Pferdeartikeln und Schnupftabak ist über die Jahrzehnte die zweitgrößte Baumarktkette der Welt geworden. Die Rede ist von dem Unternehmen Lowe‘s Home Improvement.
Weil Samsung ein Schwergewicht der Emerging Markets-Welt ist und als Indikator für die Elektronik-/Halbleiterbranche gilt, raten wir Investoren dazu, das Geschehen bei dem Konzern engmaschig zu verfolgen. Die Südkoreaner zählen nicht nur zu den größten Herstellern von Smartphones und TV-Geräten weltweit, sondern sind für schwergewichtige Konkurrenten wie Apple auch gleichzeitig einer der wichtigsten Zulieferer.
Mit Smartphones hat sich Xiaomi mittlerweile als feste Größe neben Samsung und Apple in der Weltrangliste etabliert. So kamen die Chinesen mit 38,5 Mio. verkauften Telefonen auch im Q1 als Nummer drei auf einen Weltmarktanteil von 12,6%. Doch wie es die genannten Konkurrenten vormachen, soll das margenschwache Handygeschäft nur als Kundenfänger dienen.
Digitale Geräte sind zunehmend in unserem Alltag integriert. Aus diesem Grund steigen der Bedarf und die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Batterien immer weiter an. Samsung SDI (Marktanteil: 5,4%) zählt in diesem Sektor neben LG Chem (21,5%) und CATL (32,5%) zu den weltweit führenden Anbietern.
Dem Technologietitel Samsung schmeckt das aktuelle Marktumfeld steigender Zinsen genauso wenig wie den Wettbewerbern. Insbesondere im Halbleitergeschäft agierende Konkurrenten wie Nvidia oder AMD bekamen das ebenso durch Kursverluste deutlich zu spüren. Völlig gegensätzlich fiel allerdings die operative Entwicklung aus:
Mit starken Zahlen hat Apple am Donnerstag (28.4.) nach Börsenschluss den Markt überrascht: Im Q2 (per 31.3.) steigerte der iPhone-Hersteller den Umsatz um 8,6% auf 77,3 Mrd. US-Dollar und erzielte mit 25,0 Mrd. Dollar (+5,8%) den dritthöchsten Quartalsgewinn der Unternehmensgeschichte.
Getrieben von einer aktuell kaum zu sättigenden Nachfrage betreibt der Halbleitersektor gerade einen massiven Kapazitätsaufbau (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Wir vergleichen die Marktposition und Aussichten von drei Unternehmen.
ASML Holding haben wir schon seit geraumer Zeit mit großem Interesse verfolgt. Weil viele der aktuell herrschenden Megatrends den Einsatz immer leistungsfähigerer Rechen- und Speicherchips verlangt, stecken die großen Halbleiterhersteller der Welt – von Intel über Samsung bis SK Hynix – derzeit enorme Summen in den Ausbau der Kapazitäten.
Ein einziger Blick auf den Chart der Softbank-Aktie (39,51 Euro; JP3436100006) spricht bereits Bände. Innerhalb eines Jahres hat sich das Papier mehr als halbiert, wofür es eine Reihe handfester Gründe gibt.
Für Chiphersteller herrscht schon seit geraumer Zeit Hochkonjunktur. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend verstärkt und die weltweiten Engpässe zeigen, dass der Bedarf noch immer hoch ist.
Am Donnerstag (27.1.) stürmte LG Energy Solution an die Börse. Es war mit einem Platzierungsvolumen von ca. 10,7 Mrd. US-Dollar das größte IPO in der Geschichte Südkoreas. Die Papiere waren bei einem Preis von 300 000 Won (221,25 Euro) je Aktie mehr als das Doppelte überzeichnet und Investoren griffen auch am ersten Handelstag, an dem sich der Kurs noch einmal verdoppelte, beherzt zu, bevor sich der Kurs der Aktie (450 000 Won; KR7373220003) beruhigte. Leider ist das Papier noch nicht in Deutschland oder in den USA handelbar, aber PEM-Leser sollten es kennen.
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