Russland steht massiv unter Druck
Zuletzt hatte es so ausgesehen, als würden die mittlerweile fast zwei Jahr bestehenden Wirtschaftssanktionen des Westens gegenüber Moskau gelockert oder gar ganz aufgehoben. Vor allem Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte sich wiederholt dafür stark gemacht, die gegenüber Russland ausgesprochen schmerzenden Handelsbeschränkungen parallel zu Fortschritten bei der Umsetzung des Abkommens von Minsk, das den Ukraine-Konflikt entschärfen soll, zurückzunehmen. Aber das Entgegenkommen Russlands wurde von den Experten nicht für ausreichend erachtet. Deshalb haben sich die Botschafter der 28 EU-Staaten jetzt für eine Fortsetzung der Sanktionen ausgesprochen. Diesem Votum wird sich der EU-Rat Freitag aller Voraussicht nach anschließen. Sollten die Abgeordneten wider Erwarten kein grünes Licht geben, könnte das Thema beim EU-Gipfel in der kommenden Woche auf die Agenda gesetzt werden.
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