
Alibaba: Sektorschwäche und „Hardware-Bias“ belasten
Stellvertretend für die aktuelle Misere im chinesischen Internetsektor steht Alibaba. Warum die Wette hier zuletzt nicht aufging, lässt sich primär durch zwei Faktoren erklären.

Stellvertretend für die aktuelle Misere im chinesischen Internetsektor steht Alibaba. Warum die Wette hier zuletzt nicht aufging, lässt sich primär durch zwei Faktoren erklären.
Chinesische KI-Unternehmen erzielen mit deutlich weniger Kapital ähnliche Fortschritte wie ihre US-Pendants. Zusammen mit weiteren Pluspunkten könnte dies deren Marktwert weiter anschieben.
China-Aktien erleben ein Comeback. Auch die Papiere des Onlinehändlers Alibaba ziehen dank neuer geschäftlicher Hoffnungsträger kräftig an. Mit welchen Argumenten wir zum Wiedereinstieg raten.
Die Involution lähmt viele chinesische Firmen. Doch es gibt Aktien wie die „Prominent 10″, die sich dieser inneren Erschöpfung entziehen. Vier davon zählen zu unseren Kauftipps.

In China hat am Dienstag (1.10.) die Goldene Woche begonnen – eine arbeitsfreie Zeit, die auch den privaten Konsum ankurbeln soll. Passend dazu hat die Aktie von Alibaba (106,80 Euro; US01609W1027) am heutigen Mittwoch auf Tradegate ein frisches 52-Wochen-Hoch erreicht.
Ungünstige Wechselkurseffekte und schwächere Geschäfte mit der Beauty-Branche haben der Social-Media-Plattform Weibo zu Jahresbeginn einen Umsatzrückgang beschert.
Beim chinesischen Handelsriesen JD.com zeichnet sich immer deutlicher eine Trendwende ab. Durch die Platzierung einer Wandelanleihe (2,0 Mrd. US-Dollar) ist die ADR (27,05 Euro; US47215P1066) zwar jüngst etwas unter Druck geraten.
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Jetzt anmeldenIndizes: Im Vorwochenvergleich konnte der türkische BiST 100 (+9,5%) kräftig zulegen. Indes droht China eine schlechtere Bonitätsnote durch Fitch. Trotzdem konnte der Hang Seng (+2,5%) v.a. dank Zuwächsen bei Alibaba zulegen.
Ein Großteil der Erfolge von PDD, des chinesischen E-Commerce-Riesen, ist auf den auch hierzulande immer beliebter werdenden Online-Marktplatz Temu zurückzuführen.
Wir sind bei gleich drei chinesischen Aktien bitter ausgestoppt worden.
Die Aktie des chinesischen E-Commerce-Giganten PDD gehört dieses Jahr zu den Spitzenreitern im Nasdaq 100. Allein seit unserem jüngsten Beitrag in PEM v. 13.9. beträgt das Kursplus 38%. Seit der Erstempfehlung in PEM v. 14.6. liegen unsere Leser sogar 75% vorn.

In dieser Ausgabe kümmern wir uns um Toshiba und Alibaba.
Was für Nachrichten. Der chinesische E-Commerce-Riese JD.com will unbestätigten Berichten des „Manager Magazins“ zufolge Anteile der Mediamarkt- und Saturn-Mutter Ceconomy erwerben. Die SDAX-Aktie legte am Mittwoch (15.11.) um satte 14% zu und schob sich damit deutlich an die Spitze des Index. Auch die JD.com-ADR (26,05 Euro; US47215P1066) drehte um 7% auf.
Der chinesische Online-Riese Alibaba strukturiert sich zunehmend neu. So wurden die verschiedenen Geschäftsbereiche in sechs separate Unternehmen überführt.
PDD (91,80 Euro; US7223041028) hat starke Q2-Zahlen (29.8.) vorgelegt. Der Umsatz des E-Commerce-Anbieters stieg um satte 66% auf 52,3 Mrd. Renminbi (RMB; 7,2 Mrd. US-Dollar), was eine sequenzielle Wachstumsbeschleunigung nach einem ebenfalls starken Erlösanstieg im Q1 (+56%) entspricht.
Nachdem uns schon Alibaba positive Signale zum Stand der chinesischen Konsumentenlaune sendete (vgl. PEM v. 16.8.), sehen wir beim E-Commerce-Riesen JD.com ähnliches.
Dank verbesserter Konsumlaune in China konnte Alibaba vergangenen Donnerstag (10.8.) solide Zahlen zum Q1 vorlegen.
An der IPO-Front ist es 2023 überraschend ruhig geworden. Nach lauten Ankündigungen im Vj. wurde verschoben, was das Zeug hält. Die amerikanische SpaceX schiebt eine Ausgliederung von Starlink noch immer auf die lange Bank und auch die Berliner Solarisbank hatte ihr IPO nach einem Führungswechsel verschoben. Insgesamt wurden global bisher 82 Börsengänge im Jahr 2023 durchgeführt. Keiner aber schaffte es unter die Top 20. Das könnte sich mit dem Syngenta-IPO nun ändern.
In den USA verkaufen sich Technologiewerte aktuell wie geschnitten Brot. Der NASDAQ-100 Technology Sector Index etwa liegt YTD bereits 40% im Plus. Dahingegen musste der NASDAQ OMX China Technology, der die wichtigsten Tech-Firmen aus China und Hongkong umfasst, rd. 13% einbüßen. Neben den von uns mehrfach beschriebenen regulatorischen Hürden im Reich der Mitte, setzte aber auch der jüngst wieder eskalierende Chipkrieg mit den USA (Stichwort: Seltene Erden) der Branche zu.
Wie wir berichteten (PEM v. 29.3.) überraschte Ende März Online-Handelsriese Alibaba seine Investoren positiv mit Plänen zur Aufspaltung einzelner Geschäftszweige. Die daraus erwachte Euphorie konnte allerdings nach Veröffentlichung des Zahlenwerks zum Gj. 2022/23 (per 31.3.) nicht gehalten werden. Das Papier (76,50 Euro; US01609W1027) büßte bis zu 10% ein.
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