Zalando – Fallendes Messer
Richtig rund läuft es bei Zalando auf dem Börsenparkett schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Allein seit Juli 2021 stehen Kursverluste von rd. 40% zu Buche. Ein Ende der Abwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht.
Richtig rund läuft es bei Zalando auf dem Börsenparkett schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Allein seit Juli 2021 stehen Kursverluste von rd. 40% zu Buche. Ein Ende der Abwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht.
Eine neue Corona-Variante hat die Börsen geschockt, die dafür sorgen könnte, dass sich der für 2022 erwartete US-Zinsanstieg noch hinauszögert und gleichzeitig die Energiepreise wieder fallen (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). Das ist gut für Tech-Werte und für Unternehmen, die einen hohen Energiebedarf haben. Wenn sie gleichzeitig noch vom Stay-at-Home-Trend profitieren, sehen wir besonders gute Chancen. Drei solcher Aktien stellen wir Ihnen hier vor.
Shopping-Aktivitäten werden zunehmend im Internet abgewickelt. Laut einer Statista-Studie wächst das weltweite Marktvolumen im E-Commerce bis 2025 jährlich um 6,5%. Drei Geschäftsmodelle stechen dabei für uns heraus.
Wer in diesen Tagen vom DAX spricht, kommt um eine numerische Klarstellung nicht umhin. Am Donnerstag (16.9.) besteht das wichtigste deutsche Börsenbarometer für einen Tag aus 31 Werten, weil aus Kontinuitätsgründen die von Continental abgespaltene Antriebssparte Vitesco (s. S. 3) einen Tag lang im deutschen Leitindex aufgeführt ist.
Versierte Anleger wissen, dass nicht allein der Blick auf die erzielte Rendite einer Investition entscheidend ist. Wer auch in weniger stabilen Marktphasen ruhig schlafen will, muss einen Blick darauf werfen, welches Risiko (gemessen an der Volatilität) er für die erhoffte Rendite in Kauf nimmt. Dabei galt bislang: Je stärker es in Richtung Standardwerte geht, desto geringer fällt der erzielte Gewinn je Risikoeinheit aus.
Wir beobachten Zalando schon länger und finden, dass sich der Online-Modehändler prächtig weiterentwickelt. Das Bruttowarenvolumen (GMV) hat sich in den vergangenen sechs Jahren auf 10,7 Mrd. Euro vervierfacht. Auf diesem Erfolg wollen sich die Berliner aber nicht ausruhen:
Die große Index-Reform beim DAX rückt näher. Am Freitagabend (3.9.) gibt die Deutsche Börse bekannt, welche zehn Aktien aus dem MDAX in die erste Börsenliga aufsteigen. Aktuell gilt bei neun Werten die Hochstufung als ziemlich sicher. Neben unserem Musterdepotwert Symrise dürfte bei Zalando, Sartorius, Airbus und Hellofresh gefeiert werden. Nur zwischen Qiagen und Beiersdorf wird es bis zum Schluss einen Zweikampf geben.
Dank des anhaltenden Trends zum Online-Shopping erzielte die E-Commerce Plattform Global Fashion Group (GFP) zweistellige Wachstumsraten im abgelaufenen Q2. Der Umsatz stieg auf 397,3 Mio (Vj.: 336,1 Mio.) Euro. Währungsbereinigt betrug die Steigerungsrate des in Schwellenländern spezialisierten Konzerns sogar um 24%.
Die Q2-Zahlen von Zalando sorgen für lange Gesichter bei Anlegern und Analysten. Dabei meldete der Online-Modehändler einen Umsatzanstieg von 34% auf 2,73 Mrd. Euro und erfüllte damit die Erwartungen der Analysten (2,72 Mrd. Euro). Das Bruttowarenvolumen (GMV), also die Gesamtausgaben der Kunden auf der Zalando-Plattform, ist um 40% gewachsen.
Den Aktionären von Zalando steht am Mittwoch (19.5.) eine spannende virtuelle Hauptversammlung ins Haus. Nein, eine Dividende wird es auch in diesem Jahr nicht geben, aber Co-CEO Rubin Ritter wird danach aus familiären Gründen das Unternehmen verlassen.
Wandelanleihen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Der Touristikkonzern Tui zapfte am Freitag (9.4.) den Kapitalmarkt mit diesem Instrument an, im März füllte Global Fashion Group mit einem „Convertible“ die Firmenkasse. Von Adidas bis Zalando – quasi alle großen deutschen Konzerne haben zu der Möglichkeit gegriffen, Anleihen mit einer Kaufoption auf die eigene Aktie zu emittieren. Durchschnittlich fünf Wandler werden global am Tag begeben, das Emissionsvolumen war 2020 mit rd. 150 Mrd. US-Dollar das drittstärkste in der Geschichte des Marktes.
Für Online-Shops war 2020 ein super Jahr. Die weltweiten Lockdowns ließen eCommerce boomen. Auch an der Börse: Die Marktkapitalisierung von Amazon hat sich in der Spitze fast verdoppelt, bei Zalando mehr als verdrei- und bei Zooplus sogar mehr als vervierfacht.
Die gute Nachricht ist, dass dem DAX am Mittwoch (3.3.) ein neues Allzeithoch bei 14 197 Zählern gelang. Die schlechte Nachricht folgte prompt, denn die Kurse konnten sich dort nicht halten. Frische Impulse für die DAX-Familie sind wünschenswert und die erwarten wir von den Indexveränderungen der Deutschen Börse.
Zalando gerät wegen einiger Zukäufe des britischen Wettbewerbers Asos unter Zugzwang. Deshalb wird dem Modehändler ein Interesse am Online-Parfümhändler Flaconi nachgesagt.
In den ersten Tagen des neuen Börsenjahres haben sich einige Aktien im Relative Stärke Ranking weit nach vorne schieben können. Bei Delivery Hero reichte es dadurch zum Einzug in unser Musterdepot. Ebenfalls einen deutlichen Sprung nach oben machten K+S und Zalando. Bei unseren Depotwerten ist HelloFresh wieder in die Top-4 zurückgekehrt, während Airbus um den Verbleib in den Top-20 zittern muss. Daimler hat diesen Kampf auf Platz 21 in dieser Woche knapp verloren.
Es ist eine der Fragen, die wir am häufigsten von Lesern gestellt bekommen und über die am heftigsten diskutiert wird: Warum setzen wir Stopps? Bei der PLATOW-Börse erhalten alle Kauf- oder Halten-Empfehlungen eine Absicherung, egal ob DAX-Titel oder volatiler Nebenwert. Diese Reißleine soll Anteilseigner bei heftigen Rückschlägen vor größeren Kurseinbußen schützen.
Im November war das große Reinemachen in den Depots angesagt: Corona-Gewinner wie Hellofresh (s. S. 3), Scout24 oder Zalando (s. S. 1) flogen raus, während die Hoffnung auf impfstoffbedingte „normale Zeiten“ die Zykliker zurück in die Gunst der Anleger brachte (s. „Unsere Meinung“ auf S. 1). In einigen Fällen wurde über Gebühr verkauft. Bei welchen Titeln hat der November interessante Einstiegskurse kreiert?
Mit dem Black Friday (27.11.) starteten bei Zalando wichtige Umsatztage, denn die sogenannte „Cyber Week“ hat sich zur riesigen Verkaufsschlacht entwickelt. Preisnachlässe von bis zu 75% sind möglich. Allein im vergangenen Jahr gewann der Online-Händler in dieser Zeit 840 000 Neukunden. In Spitzenzeiten kamen 2019 rd. 7 200 Bestellungen pro Minute rein.
Der November hat es in diesem Jahr wahrlich in sich. Nach der langatmigen und trotzdem bis zum Schluss sehr spannenden US-Wahl wurden die Aktienmärkte in dieser Woche durch neue Impfstoff-Hoffnungen gepusht. Der aktuelle „Teil-Lockdown“ spielt erst mal keine Rolle mehr.
Der November hat es in diesem Jahr wahrlich in sich. Nach der langatmigen und trotzdem bis zum Schluss sehr spannenden US-Wahl wurden die Aktienmärkte in dieser Woche durch neue Impfstoff-Hoffnungen gepusht. Der aktuelle „Teil-Lockdown“ spielt erst mal keine Rolle mehr. Der DAX ist in den ersten Handelstagen des laufenden Monats um satte 14% gestiegen. Der deutsche Aktienindex profitierte dabei von einem Favoritenwechsel an den Börsen. Anleger setzen nun auf eine baldige Normalisierung des Alltagslebens und eine Erholung der Konjunktur. Zykliker werden gekauft, die „Corona-Gewinner“ verkauft. Die Auswirkungen zeigen sich in unserem Relative Stärke-Ranking. Wir nehmen deshalb heute im Rahmen der Aktien-Momentum-Strategie gleich mehrere Veränderungen in unserem Derivate-Depot vor.
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