
Die Börse glaubt ans Sondervermögen, der Staat hinkt noch nach
Das neue Infrastruktur-Zukunftsgesetz soll die Investitionsbremse lösen. Während die Bauwirtschaft noch auf das große Geld wartet, hat die Börse ihre Wette längst platziert.
„Märkte können länger irrational bleiben, als Sie liquide bleiben können.“

Das neue Infrastruktur-Zukunftsgesetz soll die Investitionsbremse lösen. Während die Bauwirtschaft noch auf das große Geld wartet, hat die Börse ihre Wette längst platziert.
Die Aktie von Wacker Chemie hat sich bereits kräftig erholt, doch der Markt bewertet längst nicht 2026 noch 2027. Der eigentliche Kurstreiber steckt jedoch in einem speziellen Segment.
Nach einem schwachen 2025 weicht die Hoffnung auf eine schnelle Markterholung dem klaren Fokus auf Kosten und Cash. Die eigentliche Bewährungsprobe für Wacker Chemie dürfte 2027 erfolgen.
Wir wollen weiterhin bei Krones aufstocken +++ Spekulationen kurbeln Puma-Aktie an +++ Wacker Chemie senkt die Kosten +++ Jenoptik muss sich neuen Vorstandschef suchen +++ Procredit profitiert von Ukraine-Hoffnung

Während im Chemiesektor Gewinnwarnungen den Ton angeben, spiegelt sich das bei Wacker Chemie und Covestro nicht gleichermaßen im Kurs wider. Wir gehen dem auf den Grund.

MLP verbucht schwaches Q2-EBIT, bestätigt aber Guidance +++ Huber+Suhner wird endgültig zum KI-Profiteur +++

Die deutsche Chemieindustrie tritt 2025 weiter auf der Stelle – echte Wachstumsimpulse bleiben laut VCI aus. Hoffnung macht die neue Bundesregierung, doch Vertrauen und Standortattraktivität müssen erst wiederhergestellt werden.
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Jetzt anmeldenDonald Trumps Zoll-Chaos droht die Weltwirtschaft erneut in eine Krise zu stürzen. Mittendrin: der angeschlagene deutsche Chemie-Sektor. Mit dem Koalitionspapier von CDU und SPD keimt in der Branche nun etwas Hoffnung auf.
Donald Trump führt die USA augenscheinlich in eine Rezession. Damit rücken andere Märkte wieder in den Fokus – auch die zuletzt gebeutelte Chemie.
Mit unseren Kurznachrichten bieten wir wöchentlich kompakte Updates zu einer Handvoll ausgewählter Aktien für den perfekten Überblick – prägnant, informativ und auf den Punkt.
Mit stabilen Kennziffern hat Wacker Chemie am Montag (28.10.) das Q3 resümiert. In zwei Geschäftsfeldern allerdings spüren die Münchner Gegenwind.

Die Kurzmeldungen drehen sich heute um den Duftstoffhersteller aus Holzminden und den Münchner Chemiekonzern.
Nach einem besser als erwarteten 1. Hj. werden weite Teile des Chemiesektors wieder optimistischer. Dieser zyklische Sektor bietet damit wieder selektive Einstiegsmöglichkeiten.
Hohe Energiekosten und eine schwache Nachfrage haben das Ergebnis von Wacker Chemie einbrechen lassen.
Mittel- und langfristig sind wir von Wacker Chemie weiterhin wegen der führenden Marktstellung bei Silikonen und Polysilizium sowie der Investitionen in den Wachstumsbereich Biosolutions überzeugt.
Die Erwartungen an die Q3-Zahlen (26.10.) von Siltronic sind gering.
Aufgrund einer deutlich geringeren Nachfrage und des Lagerabbaus bei Kunden hatte das Management von Wacker Chemie am 18.6. die Prognose kassiert. Die EBITDA-Marge soll in diesem Jahr bei lediglich 14% (2022: 25,4%) und die Kapitalrendite (ROCE) unter den Kapitalkosten liegen.
Bis Ende Juni waren die Unternehmen im DWS Concept Platow Fonds von Prognosesenkungen weitgehend verschont geblieben. Im Juli zeigte sich erstmals kein so fleckenarmes Bild mehr. Bei PSI, Suess Microtec, Surteco, Villeroy & Boch sowie Wacker Chemie mussten die Vorstände eingestehen, zu optimistisch für 2023 geplant zu haben. Ferner wurde bei Takkt der Prognosekorridor nach unten eingeengt. Je nach Zählweise mussten also fünf oder sechs Firmen bzw. etwa jede zehnte aus dem Fonds den Jahresausblick nach unten korrigieren.
Abgerechnet wird zum Schluss: Was im Mai für die Fußball-Bundesliga galt, Herzschlagfinale um die Meisterschaft inbegriffen, traf ebenso auf den deutschen Aktienmarkt zu. Hatte es bis zu Beginn des letzten Monatsdrittels noch so ausgesehen, als ob der vermeintliche „Wonnemonat“ zwar keine üppigen Erträge, aber eben auch keine schlimmen Kurseinbrüche bringen würde, fiel die Schlussabrechnung dann doch recht bitter aus. Während der letzten sechs Handelstage im Mai gerieten die Aktienkurse deutlich ins Rutschen, vor allem bei Mid- und Small-Caps.
Im Mai sorgt der Dividendenabschlag bei vielen Aktiengesellschaften für einen Kursrutsch. So auch bei Wacker Chemie: Die Ausschüttung von 12,00 Euro je Aktie bringt Aktionären aber auch eine Dividendenrendite von rd. 10% je MDAX-Aktie (125,15 Euro; DE000WCH8881).
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