
Vonovia vollzieht doppelte Trendwende, Aktie unter Druck
2025 hat das Portfolio von Vonovia erstmals wieder an Wert gewonnen, doch gleichzeitig brach die Aktie am Donnerstag zweistellig ein. Darum schaut der Markt jetzt nach Frankfurt.
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

2025 hat das Portfolio von Vonovia erstmals wieder an Wert gewonnen, doch gleichzeitig brach die Aktie am Donnerstag zweistellig ein. Darum schaut der Markt jetzt nach Frankfurt.
Vonovia kehrt im dritten Quartal operativ auf den Wachstumspfad zurück. Steigende Mieten, ein stabiler Transaktionsmarkt und ein deutlicher Investitionsschub stärken die Perspektiven – und stützen die neue Guidance für 2026.
Die jüngsten Stimmungsindikatoren des Bauhauptgewerbes hellen sich auf – vor allem im Wohnungsbau. Nach vier schweren Jahren zeigen sich erste Anzeichen des Aufschwungs. Für Anleger bieten sich erste Chancen.
Friedrich Vorwerk wird nach Rückschlag wieder Kaufempfehlung +++ Nvidia verleiht Börsen keinen neuen Impuls +++ Cewe nutzt niedrige Bewertung +++ SFC Energy erwartet Einbußen durch US-Zölle +++ 34% Gewinn bei Blue Cap

Vonovia will mit neuen Geschäftsfeldern rund ums Wohnen kräftig wachsen und setzt dabei vor allem auf Neubau und digitale Services. Im Führungswechsel sehen wir klare Chancen für die Zukunft.

Nach zwei Jahren mit Verlusten steht Vonovia vor der Rückkehr in die Gewinnzone. Bis 2028 sollen Erneuerbare Energien den operativen Gewinn um ein Drittel steigern.
Mit einer leicht angehobenen Gewinnprognose hat Aroundtown am Mittwoch (28.8.) an der Börse überzeugt. Die MDAX-Aktie (2,35 Euro; LU1673108939) legte zwischenzeitlich um bis zu 7% zu. Die Luxemburger erwarten jetzt ein FFO I von 290 bis 320 nach zuvor 280 bis 310 Mio. Euro.
Starten Sie jeden Sonntag mit unserer kostenlosen Weekend Edition! Sie erhalten exklusive Marktkommentare und Aktienanalysen zu den neuesten Entwicklungen in Deutschland, Europa und den USA. Abgerundet wird unser wöchentlicher Newsletter durch spannende Charts, die Ihnen wertvolle Einblicke bieten.
Jetzt anmeldenNachdem LEG Immobilien im Vj. noch einen Mrd.-Verlust eingefahren hatte, läuft es inzwischen runder. Wie die am Freitag (9.8.) vorgelegten Zahlen zum Hj. zeigen, ist der Verlust auf 143 Mio. Euro verringert worden. Das Management hat die Gewinnprognose angehoben. Nach Vonovia am 1.8. ist jetzt auch LEG optimistischer.
Der Druck am deutschen Wohnungsmarkt steigt stetig. Ein am Freitag (14.6.) veröffentlichtes Gutachten des Instituts der Deutschen Wirtschaft sieht aufgrund der hohen Zuwanderung für die Jahre 2021 bis 2025 einen jährlichen Bedarf von 372.000 (zuvor: 308.000) neuen Wohnungen vor, für den Zeitraum 2026 bis 2030 immerhin von 302.000 pro Jahr.
Die Unsicherheit über Zeitpunkt und Ausmaß künftiger Zinssenkungen schürt den Abwärtsdruck am Aktienmarkt. In den Fokus gerät eine Branche, die besonders von einem niedrigeren Zinsumfeld profitieren würde: Immobilien. Während etwa der DAX seit Jahresbeginn um 8,5% zulegen konnte, ging es für den DAXsubsector All Real Estate um 2,4% abwärts.
Es ist still geworden um Deutsche Wohnen. Vor gut drei Jahren übernahm Vonovia 86,87% der Anteile an der Berliner Wohnungsbaugesellschaft.

Vonovia hat am Freitag (3.11.) mit seinem Ausblick für Beruhigung gesorgt. Denn der Wohnungsvermieter kommt beim Umbau voran und hat sich von Objekten im Wert von 3,7 Mrd. Euro, meist nah am Buchwert, getrennt.
Wir schauen auf die größte Krise der Immobilienwirtschaft in der Nachkriegszeit. Die Zeit des schnellen Durchhandelns dürfte für eine Dekade vorbei sein bzw. auf wenige NPL-Opportunity-Käufe beschränkt bleiben. Aber: Eine stabile Nutzernachfrage mit stabilem Cash flow rettet viele Investoren durch das Tal. Und: In den nächsten 24 Monaten kommt die Zeit zum Einstieg. Es gilt, die Bilanzen bis dahin sauber zu halten. Von der Talsohle profitiert, wer noch liquide ist bzw. eine gute Bonität hat. Diese Chance werden aber nicht mehr alle Matadore der vergangenen Jahre nutzen können. Wer auf Zeit spielt und dann noch eine Reihe von Abwertungsjahren überschlagsweise vor sich hat, dürfte dann nicht mehr zum Mitspielen eingeladen sein.
Für Investoren von Instone Real Estate waren die vergangenen zwei Jahre keine schöne Zeit. Der Projektentwickler von Wohnimmobilien geriet in den Strudel der Immobilienbranche und büßte in weniger als zwei Jahren rd. drei Viertel seines Börsenwertes ein. Ende 2022 flog die Aktie (6,02 Euro; DE000A2NBX80) als Folge noch aus dem SDAX.
Die Immobilienwirtschaft muss sich darauf einstellen, dass das aktuelle Zinsniveau mit einer Bandbreite von plus/minus 1% die nächsten Jahre bestimmen wird. Die Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft werden sich von den volkswirtschaftlichen Folgen der Zinswende unterscheiden. Volkswirtschaftlich steht uns eine noch nie dagewesene weltweite Kapitalmobilisierung durch die Dekarbonisierung bevor. Auch auf dem Immobilienmarkt geht es nicht um ein zyklisches Tief, sondern um eine Zeitenwende. Auslöser sind die Rückkehr der Zinsen ebenso wie Klimapolitik. Beides führt zu Kosten, die noch vor fünf Jahren in keiner Modellrechnung enthalten waren. Konsequenz ist eine Niveautransformation bei Multiplikatoren bzw. Renditeerwartungen und daraus resultierend Neubewertungen von Beständen und geplanten Exits.
Im Leitindex DAX trägt Vonovia mit einem Verlust von 20% seit Jahresbeginn die Schlusslaterne. Darüber wird Anleger nur wenig hinwegtrösten, dass der Konzern zumindest als Hauptsponsor des VfL Bochum erstklassig bleibt.
Im Oktober hatten wir bei der Vonovia-Aktie eine ganze Reihe offener Fragen hinsichtlich potenzieller Bewertungsabschläge im Immobilienbestand, geplanter Portfolio-Verkäufe und drohender Dividendenkürzung geäußert. Nun kommen peu à peu die Antworten.
Bei Heidelberg Materials schreitet der Umbau zu einem grüneren Konzern weiter voran. Der Baustoffhersteller weiß um seinen enormen ökologischen Fußabdruck: Die Bau- und Gebäudewirtschaft macht laut einem UNO-Bericht insgesamt 39% des globalen CO2-Ausstoßes aus.
Dem wegen steigender Zinsen unter Druck gekommenen Immobilienkonzern DIC Asset haben wir im August des vergangenen Jahres ein eher seltenes „Meiden“-Votum verpasst. Denn die Abwärtstendenzen in der Branche und beim Unternehmen halten an.
Ein Lieblingssektor deutscher und internationaler Anleger ist 2022 kräftig unter die Räder gekommen. Steigende Notenbankzinsen haben auch bei Immobilien eine Neubewertung ausgelöst. Der kräftige Kursverlust der ersten sechs Monate hat aber dafür gesorgt, dass bei einigen qualitativ hochwertigen Immobilienaktien inzwischen günstige Einstiegsgelegenheiten zu erkennen sind. Wir zeigen auf, worauf Anleger bei Immobilienwerten achten sollten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen