Verbio – Regenerative Kraft fürs Depo
Wir nutzen die laufende Marktkonsolidierung dazu, unser Musterdepot neu auszurichten (s. a. „Unsere Meinung“).
„Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.“
Wir nutzen die laufende Marktkonsolidierung dazu, unser Musterdepot neu auszurichten (s. a. „Unsere Meinung“).
„Alles neu macht der Mai“ – dieses altbekannte Frühlingslied machen wir uns beim Musterdepot zum Motto. Die Konsolidierung am Aktienmarkt und die Erkenntnisse aus den Q1-Berichten nehmen wir zum Anlass, unser Depot zu überprüfen und fit für den Sommer zu machen.
Den Bioenergie-Produzenten Verbio haben wir schon länger auf unserer Liste stehen. Die Rally des vergangenen Jahres und der Aufschwung im März/April machten uns eine Aufnahme der SDAX-Aktie in unser Musterdepot aber schwer. Mit der starken Korrektur vom Donnerstag (6.5.) hat sich die Lage geändert. Aus unserer Sicht wurde das Papier über Gebühr abgestraft.
Im April hat sich dann doch einiges wieder „zurechtge-ruckelt“. Während der Kurs des DWS Concept Platow Fonds und der SDAX deutlich anzogen, trat der DAX auf der Stelle. Im Vormonat war der deutsche Leitindex noch mit einer Überrendite aufgetrumpft, die ebenso exorbitant wie selten ist. Damit wurde auch im year-to-date-Vergleich die gewohnte Hackordnung „Fonds vor DAX und SDAX“ wiederhergestellt.
Mit der Entscheidung, Verbio in PB v. 5.2. auf Halten abzustufen, lagen wir richtig. Starke Gewinnmitnahmen zwangen die SDAX-Aktie (34,96 Euro; DE000A0JL9W6) nach einer sechsmonatigen Rally in die Knie. Unsere Empfehlung vom 20.11.20 wurde ausgestoppt – mit einem schönen Gewinn von fast 50%.
Befinden sich die Aktienmärkte mitten in der Value-Wende? Oder wurde diese, wie so oft in den vergangenen Jahren, nur „angetäuscht“, und nach einem kurzen Strohfeuer bleibt doch alles beim alten Growth-Vorsprung? Tatsächlich liefen die Kurse der Value-Titel, gemessen an Indizes wie dem MSCI World Value, in der zweiten Februarhälfte überwiegend weiter gen Norden, während ihre Wachstums-Pendants z. B. im MSCI World Growth häufig nach unten abknickten.
Im 1. Hj. 2020/21 (per 31.12.) konnte Verbio die Profitabilität dramatisch steigern: Während der Umsatz 9,7% auf 479,1 Mio. Euro zulegte, baute der Bioenergie-Produzent das EBITDA um fast 50% auf 80,4 Mio. Euro aus. Die Marge schnellte von 12,3 auf 16,8% nach oben.
Ende gut, alles gut. Wenn vor zehn Monaten die gute Börsenfee mit dem Angebot erschienen wäre, im Seuchen-Jahr 2020 mit einem blauen Auge davonzukommen, hätten die meisten Anleger wohl ohne Zögern eingeschlagen. Bedeutende Aktienindizes waren binnen Wochen um ein Drittel und mehr eingebrochen, Crash-Propheten grinsten unheilvoll in Zoom-Konferenzen und Youtube-Videos.
Rekord-Monatsrendite, neues Allzeithoch beim Fondspreis und alle deutschen Auswahlindizes im November geschlagen – Fondsbesitzer, was willst du mehr? Pünktlich am letzten Handelstag übertraf der DWS Concept Platow Fonds sein bisheriges Rekordhoch aus dem Februar. Da er den Monat mit einem Vorsprung auf SDAX und DAX abschloss, weitete sich die langfristige Outperformance über diese beiden Indizes aus.
Der Zeitpunkt, einen erneuten genaueren Blick auf Verbio zu werfen, ist günstig. Denn Ende Oktober setzten nach der imposanten Post-Corona-Rally (+240%, vgl. PB v. 21.9.) erste größere Gewinnmitnahmen ein. Nach einem 16%-Kursrutsch kamen die Käufer zurück und trieben die Aktie (21,35 Euro; DE000A0JL9W6) des Bioenergie-Produzenten um 36% auf ein neues Allzeithoch bei 24,40 Euro nach oben.
„Wir wären denn auch nicht beunruhigt, würde der Oktober an den Märkten ebenfalls hektisch verlaufen“, schrieben wir vor Monatsfrist, und wiesen auf die unserer Ansicht nach vorhandenen „Spannungen im Gesamtmarkt“ hin. Dass es in der zweiten Oktoberhälfte aber dann derart lebhaft werden würde, überraschte auch uns. Für Aktienanleger und Fondsbesitzer war es sogar der schlechteste Monat seit dem umfassenden Lockdown im Frühjahr dieses Jahres.
Es war eine „gespenstische“ Atmosphäre. Ab und zu huschte eine Gestalt über die Flure des weitläufigen Hotels, meist waren diese aber menschenleer. An den Türen der Besprechungsräume prangten zwar wie üblich die Namen der Unternehmen, aber die Zimmer selbst waren fast alle leer. Denn die meisten Meetings fanden virtuell oder gelegentlich in „hybrider“ Form statt, also mit physisch anwesenden und zugeschalteten Teilnehmern. Selten standen Konferenzteilnehmer zusammen, ihre Zahl war vorsorglich stark begrenzt worden, damit die Tagung genehmigt wurde.
Es ist schon beeindruckend, wie sich Verbio nach dem Corona-Crash entwickelt hat, der die Aktie des Herstellers von Biotreibstoff Mitte März um fast 80% in die Tiefe riss. In der Spitze schoss das Papier dann um 190% nach oben und erreichte am Freitag (18.9.) bei 17,68 Euro ein Allzeithoch. Untermauert wurde die imposante Rally von operativen Erfolgen.
Die Wirecard-Affäre beschäftigt unverändert Anleger, Justiz und Politik. Auch in unseren Gesprächen mit Investoren ist die insolvente Skandalfirma immer wieder Thema, obwohl die Aktie bekanntlich nie im Portfolio des DWS Concept Platow Fonds enthalten war. Die Deutsche Börse AG hat ebenfalls reagiert und eilig ihre Regeln geändert, um den Schandfleck noch vor der regulären Überprüfung im September aus ihren Auswahlindizes werfen zu können.
In PB v. 29.9.19 hatten wir Verbio zum Kauf empfohlen. Inzwischen hat das Papier des Bioenergie-Herstellers seinen Wert um rd. ein Drittel gesteigert. Auch die Delle vom Jahresanfang, als die Aktie (11,80 Euro; DE000A0JL9W6) fast 10% einbüßte, ist wieder geschlossen.
Der Aufstand der Jugend gegen die globale Klimapolitik ist für Claus Sauter ein Segen. Der Vorstandsvorsitzende von Verbio, einem führenden Bioenergie-Hersteller, setzt nun alles daran, dass die „grüne Revolution“, wie er sie in einem Aktionärsbrief nennt, nicht als „zahnloser Papiertiger“ endet.
Wenn ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von etwas mehr als 500 Mio. Euro an einem Tag fast ein Viertel seines Werts verliert, muss etwas Gravierendes passiert sein.
Es kann halt nicht immer so perfekt laufen wie bei unserem jüngsten Trade auf Verbio. Da hatten wir sowohl beim gestaffelten Einstiegslimit als auch bei der aktiven Gewinnmitnahme das perfekte Level gefunden und damit das maximal mögliche aus dem Trade herausgeholt.
Mit dem Erreichen des charttechnischen Widerstands beim DAX ist die Investitionsquote unseres Derivate-Depots auf gut 40% gesunken. Vor drei Wochen standen hier noch Werte von über 60%.
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Wie schon im vergangenen Jahr ist uns bei der Aktie des Biokraftstoffherstellers Verbio auch diesmal wieder ein echter Volltreffer gelungen. 2016 hatten wir hier mit Hilfe eines Long-Trades einen der größten jemals erzielten Gewinne in unserem Derivate-Depot verbucht. Konkret konnten wir einen Depotbeitrag von über 6% generieren. Diesmal fiel das Kursplus zwar etwas geringer aus. Unter Berücksichtigung der Haltedauer ist der Erfolg aber sogar noch höher zu bewerten.
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