Weniger ist an der Börse oft mehr
Mit dem Erreichen des charttechnischen Widerstands beim DAX ist die Investitionsquote unseres Derivate-Depots auf gut 40% gesunken. Vor drei Wochen standen hier noch Werte von über 60%.
„Die fünf gefährlichsten Worte beim Investieren sind: ‚Dieses Mal ist alles anders.‘“
Mit dem Erreichen des charttechnischen Widerstands beim DAX ist die Investitionsquote unseres Derivate-Depots auf gut 40% gesunken. Vor drei Wochen standen hier noch Werte von über 60%.
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Wie schon im vergangenen Jahr ist uns bei der Aktie des Biokraftstoffherstellers Verbio auch diesmal wieder ein echter Volltreffer gelungen. 2016 hatten wir hier mit Hilfe eines Long-Trades einen der größten jemals erzielten Gewinne in unserem Derivate-Depot verbucht. Konkret konnten wir einen Depotbeitrag von über 6% generieren. Diesmal fiel das Kursplus zwar etwas geringer aus. Unter Berücksichtigung der Haltedauer ist der Erfolg aber sogar noch höher zu bewerten.
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Lange Zeit war die Aktie der MBB SE einer der absoluten Highflyer am deutschen Aktienmarkt. Der zurzeit noch in keinem Auswahlindex vertretene Titel konnte seinen Börsenwert von Anfang 2016 bis Mitte dieses Jahres um mehr als 350% steigern. Ende Mai setzten dann Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs innerhalb von gut einem Monat um 26% einbrechen ließen. Im Anschluss bewegte sich die Aktie über zwei Monate lang innerhalb einer Seitwärtsrange zwischen 90 und 99 Euro. In der vergangenen Woche gelang nun der Ausbruch aus diesem Korridor, was als charttechnisches Kaufsignal zu werten ist.
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Das PLATOW Derivate-Depot kommt seit Jahresbeginn auf eine Performance von gut 10%. Das ist grundsätzlich erfreulich, wenn auch nicht überragend. Zumal wir Mitte Juni noch ein doppelt so hohes Plus ausweisen konnten.
Mit der Aktie des Biokraftstoffherstellers Verbio haben wir im vergangenen Jahr einen der größten jemals erzielten Gewinne in unserem Derivate-Depot verbuchen können. Ende September 2016 hatten wir bei Kursen von 5,45 und 5,20 Euro eine gestaffelte Long-Spekulation gestartet, die uns unter dem Strich einen Depotbeitrag von über 6% beschert hat.
Bevor es in unserem Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection zur Wochenmitte leicht bergab ging, haben gleich vier unserer Trader ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Jürgen Kraus ist dabei mit seinem wikifolio All In One nur knapp an einem neuen Allzeithoch vorbeigeschrammt.
Der Ende September eröffnete Long-Trade auf Verbio ist am Dienstag endgültig abgeschlossen worden. Als die Aktie am Nachmittag auf 13,10 Euro anstieg, wurde das dort platzierte Verkaufs-Abstauberlimit für den Restbestand erreicht und die Order entsprechend ausgeführt.
Bei unserem Top-Trade auf Verbio sind wir in den vergangenen Tagen gleich zweimal aktiv geworden. Der schon zuvor mehrfach nachgezogene Stoppkurs hat die temporären Rückschläge vor knapp zwei Wochen zum Glück überlebt.
Gute Quartalszahlen haben die Aktie von Osram Licht heute Morgen beflügelt. Zwischen Oktober und Dezember 2016 stieg der Umsatz um 5,4% bzw. auf vergleichbarer Basis um rund 8%, das bereinigte EBITDA kletterte um 4,7%. Die Prognose für das im September endende Geschäftsjahr 2016/17 wurde bestätigt.
Unser Musterdepot hat sich in den vergangenen Wochen spürbar gefüllt. Die Investitionsquote liegt mittlerweile bei rund 63% und einige Trades sind daneben auch noch offen.
Die Aktie von Verbio kennt momentan einfach kein Halten. Seit der jüngsten Prognose-Anhebung des Unternehmens wird jeder kleine Rückschlag von den Käufern recht zügig zum Einstieg genutzt.
Wie Anfang Januar bereits vermutet, hat der Bio-Kraftstoffproduzent Verbio seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 nun tatsächlich angehoben. Und zwar mehr als deutlich. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, geht der Vorstand nun davon aus, ein EBITDA von 90 Mio. Euro sowie ein Net-Cash von 120 Mio. Euro zu erreichen. Bislang waren hier Werte von 55 Mio. bzw. 88 Mio. Euro als Zielmarke genannt worden.
Die in der jüngsten Ausgabe bereits thematisierte Seitwärts-Konsolidierung beim DAX hält weiter an. Nur ein einziges Mal in den vergangenen elf Handelstagen hat der Index nicht innerhalb der extrem engen Range zwischen 11 520 und 11 630 Punkten geschlossen. Gestern fiel der DAX vormittags zwar bis auf 11 425 Punkte zurück, konnte sich danach aber wieder deutlich erholen und den Tag erneut in der o. a. Handelsspanne beenden. Auch heute sieht es bei Redaktionsschluss um kurz vor 16 Uhr nicht nach einem nachhaltigen Ausbruch aus.
Bei unserer Ende September eröffneten Long-Spekulation auf die Aktie von Verbio läuft weiterhin alles nach Plan. Auf den gelungenen Einstieg per Staffellimit folgte ein Kursanstieg von bislang gut 48%, was dem im Juni fällig werdenden Turbo Call-Optionsschein von Lang & Schwarz (Basispreis und Knock-out-Marke jeweils bei 3,00 Euro) trotz sehr moderatem Hebel ein Kursplus von über 96% bescherte. In unserem Musterdepot steht zurzeit ein Buchgewinn von rund 2,6% des Tradingkapitals geschrieben.
Zwei Wochen vor dem Ende des Börsenjahres 2016 notiert unser Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection fast exakt auf Höhe der bisherigen Rekordstände. Der eine oder andere Depotwert hat in der laufenden Woche bereits neue Allzeithochs markiert.
Der Bio-Kraftstoffproduzent Verbio hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 vor allem beim Gewinn deutlich zulegen können. Bei einem Umsatzplus von 1% auf 158 Mio. Euro konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 11% auf 16,2 Mio. Euro erhöht werden.
Für unser Musterdepot waren die Wahlen unter dem Strich bislang nahezu ein Non-Event. Obwohl wir bei den heute Morgen noch vorhandenen Positionen ausschließlich auf steigende Kurse setzen, wurde im Zuge der anfänglichen Kursschwäche kein Wert ausgestoppt. Das lag in vielen Fällen daran, dass der Abstand zu den Absicherungen auf Grund der zuvor deutlich gestiegenen Kurse relativ groß war.
An dieses Muster haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Der Abverkauf beim DAX hat auch in unserem Dachwikifolio PLATOW Best Trader Selection Spuren hinterlassen, der Schaden hält sich im direkten Vergleich aber in Grenzen. Auf Wochensicht verlor das wikifolio-Zertifikat 1,4% an Wert, während der deutsche Leitindex 2,5% abgeben musste. Trotzdem gibt es auch diesmal einige Depotwerte, die deutlichere Abgaben zu verzeichnen haben. Unglücklich lief es bspw. für Gert Odenius, dessen wikifolio Regel Nr. 1: Kein Geld verlieren gegenüber der Vorwoche gut 4% eingebüßt hat. Nach den Vorab-Zahlen von Hypoport hatte er die Aktie zwar weiterhin als „sehr interessant“ eingestuft, im Zuge des Ausverkaufs am Freitag über sein Stopp-Loss-Limit aber doch verkauft. Zwar realisierte der Trader damit einen Gewinn von 9%, der Verkaufskurs von 70,73 Euro lag aber nur knapp über dem kurz danach markierten Tief.
Für das Plus von rund zwei Prozentpunkten bei unserem Musterdepot waren auf Wochensicht vor allem die Long-Trades auf Hannover Rück und Verbio (s. o.) verantwortlich. Zu den Verlierern zählte dagegen der Short-Trade auf Adidas, wo wir am Freitag mit einem Minus von 0,97% des Kapitals ausgestoppt wurden. Dabei lag das neu markierte Hoch der Aktie nur 30 Cent über unserem Stoppkurs und anschließend ging es deutlich bergab. Nach jetzigem Stand lägen wir bei dem Trade sogar im Plus. Wir hatten bei der Absicherung zwar bewusst etwas Luft nach oben gelassen, letztendlich war der Puffer aber nicht ausreichend.
Bei unserem Long-Trade auf den Biokraftstoffhersteller Verbio läuft bislang ebenfalls alles nach Plan. Ende September hatten wir hier gestaffelte Kauflimits bei Kursen von 5,45 und 5,20 Euro platziert. Nachdem der erste Einstieg geklappt hatte, stieg die Aktie zunächst bis auf rund 5,75 Euro, um dann in einem zweiten Korrekturschub noch einmal kurz bis auf 5,15 Euro zurückzufallen. Damit wurde auch die zweite Order erfolgreich abgearbeitet. Mittlerweile notiert der Nebenwert schon wieder bei gut 6 Euro. Auch die Schwäche des Gesamtmarktes am Mittwoch hat der Wert gut überstanden.
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